Schweinebauch Paprika Bohnen Kartoffeln


Ich esse sehr gerne Schweinebauch. Dieser hier ist wieder von der Metzgerei Zorn, vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein. Zuerst wurde die Haut im Karomuster eingeritzt, dann wurde die Hautseite nach unten in einen Bräter mit einem Finger Wasser gegeben. Die Oberseite pinselte ich mit Sambal Oelek ein. Die Ofentemperatur betrug 180 C.

Ich liess den Bauch zuerst 20 Minuten drin, dann drehte ich die Haut nach oben, bis sie knusprig, aber nicht zu dunkel war. Dann legte ich den Bauch auf die Seite, pinselte diese mit Honig ein und gab reichlich scharfe Peperoni darüber. Dazwischen mußte ich Wasser nachgiessen. Der Bauch wurde schön knusprig und liess einiges von seinem Fett austreten. Die Bratzeit betrug etwa 90 Minuten.

Dazu machte ich Paprika, grüne Bohnen und Kartoffeln. Die Kartoffeln kochte ich vor und briet sie hinterher an. Die Bohnen wurden ebenfalls vorgegart. Die Paprika gab ich roh mit in die Pfanne.

Ich schnitt ein Stück des Bauchs ab, übergoss es mit dem Saft-Fett-Gemisch und servierte es auf dem Gemüse. Sehr gut!

 

 

 

Schwein Ananas Paprika Karotten Chinakohl Basmati


Gestern gab es ja den Hawaii Toast, und der wird bei mir mit frischer Ananas gemacht. Da lag es nahe, weitere Gerichte mit Ananas zuzubereiten.

Eines, das ich schon in verschiedenen Varianten zubereitet habe, dreht sich um Reis, in Soja eingelegtes Fleisch und variable Gemüsesorten in Bissgrösse.

Die heutige Variante geht so:

400 g Schweinegeschnetzeltes

2 Karotten geschält und gestiftet

1 Spitzpaprika in Streifen

1/3 Chinakohl geviertelt und in Streifen

2 cm Ingwer in ganz feinen Stückchen

2 Knoblauchzehen fein gehackt

1 Frühlingszwiebel

2 El dunkle Sojasauce

1 El Austernsauce

ein paar Spritzer Fischsauce

Abrieb und Saft einer Bio-Limette (nicht den ganzen Abrieb, aber den ganzen Saft)

1 scharfe Chili (bei mir eine kleine Scotch Bonnet ohne Kerne, fein gehackt)

1 El Sambal Oelek

Für den Wok Rapsöl und immer einen kleinen Schuss Sesamöl

 

Ich bearbeitete zuerst den Ananas und briet ihn zuerst an, damit die Stücke etwas Farbe nehmen, weil das sehr gut schmeckt.

Dann hab ich ihn herausgenommen und das Gemüse nach und nach hineingegeben. Nachdem es fast gar war (5 Minuten) hab ich gesalzen und den El Sambal dazugegeben.

Anschliessend stellte ich auch das Gemüse beiseite.

Das Fleisch hatte ich 20 Minuten vorher mit den oben genannten Zutaten eingelegt und ziehen lassen. Nachdem die Pfanne wieder schön heiss war, gab ich das Fleisch dazu und briet es schnell gar.

Um etwas mehr Flüssigkeit zu haben, gab ich in die Schüssel mit den Sojaresten etwas Wasser und einen Tl Speisestärke, mit dem ich die Flüssigkeit um das Fleisch etwas sämiger machte.

 

Den Reis machte ich wie das letzte Mal: Gute 2 Liter Wasser salzen, aufkochen, 1 Tasse Reis hineingeben, wieder aufkochen lassen, Hitze runterdrehen, Deckel drauf und Timer auf 10 Minuten stellen. Wenn er klingelt, Reis in ein Sieb schütten, zurück in den Topf geben und den Deckel drauf machen. Er hat Biss, ist aber zart und locker und nicht verklebt.

Beim Anrichten ein paar der grünen Röllchen Frühlingszwiebel als Kontrast am Schluß dazugeben.

Die Schärfe war kaum vorhanden, weder die des Scotch Bonnet, noch die des Sambal. Ich glaube wirklich, daß Hitze scharfe Chilis entscheidend mildert.

Ich erhebe mit diesem Gericht keinen Anspruch auf Originalität. ich weiss es einfach nicht besser. Gut war es trotzdem 🙂

 

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