Romanasalat


Bei Arthur’s Tochter kocht hab ich kürzlich geschmorten Romanasalat gesehen und war gleich interessiert, ihn selbst mal zu machen. Ich hab wie im Original die Herzen der Länge nach geviertelt und mit ein wenig Salz und Zucker mariniert (etwa eine halbe Stunde). Danach kam er für eine knappe halbe Stunde bei 160 Grad in den Ofen. Im Gegensatz zu der Rezeptvorlage hab ich eine Handvoll geraspelten 24-monatigen Comté drübergestreut und fertig gratiniert.

Sehr gut passt frisch geschroteter schwarzer Pfeffer.

Der Gast ließ sich überzeugen 🙂

Romana---Comté

 

Gästeessen 3: Salat nach Art von Nizza


Dieser Salat schuldet den komischen Namen einereits der Tatsache, daß mein ASCII-Cheatsheet weg ist, und ich diesen französichen Haken nicht griffbereit habe (und auch keine Lust habe, jetzt zu suchen), andererseits, weil ich den Thunfisch weggelassen habe, weil es sonst einfach zu üppig würde, bei 5 Gängen.

Aber sonst war vieles dabei, was hineingehört (man streitet sich, ob gekochte Kartoffelscheiben dazugehören, die waren bei mir nicht dabei).

Für diesen Salat:

Einen Lollo Rosso und ein paar Blätter Salarico, ein knackiger Salat wie Salatherzen.

3 Anchovisfilets

rote Zwiebel in Scheiben

eine handvoll milde grüne Oliven

Eier

Buschbohnen

Tomaten

Knoblauch

Olivenöl

Weißweinessig

Schnittlauch

Die Bohnen werden knackig gekocht und kalt abgeschreckt. Die Eier werden 10 Minuten hartgekocht, abgeschreckt, abgekühlt und geschält.

Die Anchovis werden kleingehackt, die Knoblauchzehe wird mit Salz mit einem Messer glatt gezogen. Die Anchovis werden mit untergezogen. Man kann die Zutaten auch mit dem Essig und dem Öl im Mixer pürieren, ansonsten nimmt man die glatten Zutaten und schlägt sie mit einer Gabel unter.

Diese Salatsauce war saulecker!

Danach wird der Salat in 2/3 der Sauce gewendet und auf die Teller drapiert, die anderen Zutaten kommen in Form geschnitten dazu. Dann wird der Rest es Dressings verteilt.

Auch bei diesem Gang waren die Teller ratzeputz leer.

Salat-a-la-Nicoise

Salat Kartoffel Bacon Paprika Ei


Salat ist bei uns unter der Woche abends beliebt. Ich finde es langweilig immer den gleichen Salat zu machen, und manchmal braucht man auch ein gewisses Extra, um satt zu werden.

Dieser Salat passt in die Kategorie.

Ich habe 5 süße Spitzpaprikaschoten geviertelt und dann nochmal halbiert und langsam weich gebraten (10 Minuten). Zum Schluß hab ich einen kleinen Schwenker Weißwein dazugegeben und einen Deckel drauf gemacht (3 Minuten). Das ganze wurde mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und beiseite gestellt.

Den Bacon hab ich als nächstes ausgelassen und auf Krepp abtropfen lassen.

Die Kartoffel wurden in kleine Würfel geschnitten und langsam in Öl angebraten und durchgegart. Auch sie kamen auf Krepp.

Die Salate waren Eichblatt, Salatherzen und Rucola. Die wurden gewaschen, getrocknet und mit Olivenöl/Balsamico angemacht (mager).

Am Schluß kam das Ei, ein 4-Minuten-Ding, schwer zu schälen. Das zweite (meins) hat es gleich zerrissen_ ich hab eh keins gebraucht.

Der Salat war lecker und genügend gehaltvoll, um nicht später wieder Hunger zu bekommen.

Salat-Kartoffelwürfel-Bacon-Ei-Paprika3

Der Salat ohne Ei…

 

Salat-Kartoffelwürfel-Bacon-Ei-Paprika4

Und mit…

Shrimps-Spieß Salatherzen Mango-Tomate-Safran-Sauce


Der Kampf gegen die Pfunde bedeutet nicht unbedingt Verzicht auf Genuss. Allerdings sind in meinem Fall oft die Sättigungsbeilagen, sprich die Kohlehydrate Abends verboten. Ich weiß, viele meinen man würde sich diese Problematik einbilden. Meine Waage spricht da ganz eloquent zu mir. Ich werde teilweise mit Zunahmewerten von einem Tag auf den nächsten mit 1-1,5 kg bestraft. Da hab ich keine Lust drauf und verzichte so weit ich kann (und ohne andere damit zu nerven) weitestgehend auf KHs. Frau B. übrigens auch, was es leichter macht trotzdem Leckeres aufzutischen. So auch in diesem Fall:

Ich wollte etwas Leichtes zum Abend machen, ohne daß wieder Schweres dabei ist. Frau B. ist zwar nicht begeistert von Fleisch/Fisch/Frucht Kombination, ließ sich in diesem Fall aber überreden.

Der Rest war einfach. Die Shrimps (TK-Ware) wurden aufgetaut und auf Spieße aufgesteckt. Danach wurden sie angebraten. Der Salat wurde längs geviertelt und gewässert, danach ließ ich ihn abtropfen. Die Mango hab ich geschält und in Würfel geschnitten. Die 2 Tomaten hab ich zu Concassée verarbeitet und mit der Mango und einem Döschen Safranfäden zu einer Sauce gemixt. Auch eine Prise Piment d´Espelette war dabei. Dazu kamen 4 El Olivenöl. Die Zutaten hab ich kurz erhitzt und sie dann wieder abkühlen lassen.

Auf die Salatherzen kam ein guter Balsamico und auch gutes Olivenöl, der Rest ist Geschichte. Ich hab das Rezept zwar abgewandelt, hab die Idee aber aus der Zeitschrift Saveurs vom August/September 2012

Da hamse den Salat!


Nachdem am Tag zuvor ein Gulasch nicht wirklich die Fleischeslust befriedigte, wurde entschieden, am folgendem Abend etwas ohne Fleisch zuzubereiten. Ich wollte mal Calamari zubereiten, und etwas Leichtes sollte es auch sein. Die Grundlage waren ein Salatherz, Kresse und Rucola. Dann Calamari (TK; sanft aufgetaut), Zitronenfilets, zu Brunoise gewürfelt, Olivenöl, Salz und Kirschtomaten.
Wie man unschwer erkennen kann, haben die Calamari nicht die schöne Bräune, die mehr Geschmack verspricht.
Die Pfanne war mordsheiss, aber mit 400g Meeresfrüchten auf einmal schlicht überfordert (nächstes Mal nehm ich 2 Pfannen), und hat sofort Wasser gezogen. Naja- geschmeckt hat es trotzdem, und zu Kaugummi sind sie auch nicht geworden. Das Chaos auf dem Teller entsteht, weil ich immer zu viel auf einmal will.

Aber seht selbst…