Cue Kartoffeln Spargel Bärlauchbutter


Im unwahrscheinlichen Fall, daß jemand ‚Cue nicht ableiten kann: es handelt sich um die sprachfaule Version von Barbeque, also um das Grillen
von allem Möglichen.

In diesem Fall waren es Spare Ribs, die ich indirekt grillte, nachdem ich sie zuerst mit meinem Rub eingerieben hatte: in diesem befinden sich verschiedene, in einer Gewürz-Kaffeemaschine pulverisierten Chiles, außerdem getrockneter Knoblauch, Zwiebel, brauner Zucker, Salz, Weißweinessig, Cumin, Paprikapulver, Pimiento de la Vera und Petersilie.

Den Spargel schlug ich in Alufolie ein, nachdem ich ihn gewürzt hatte. Später wurde er direkt über den Kohlen jeweils 10 Minuten pro Seite gegart.

An die Kartoffeln dachte ich zu spät, weshalb ich sie dann in Salzwasser garte.

Für die Bärlauchbutter nahm ich ein Rechteck Butter und verschnitt sie mit sehr klein gehacktem Bärlauch und etwas Salz. Dazu gab es noch ein paar gegrillte Peperoni (eingelegte), und einen Lollo rosso Salat mit Tomaten, den ich hier aber nicht abgelichtet habe.

Super lecker, das Ganze!

Hähnchen Gemüse Knoblauch


Heute war ich das erste Mal im neuen Jahr auf dem Markt. Es gab ein schönes Hähnchen, frische Eier, tollen Wildkräutersalat, verschiedene Gemüse und natürlich auch Käse von meinem Affineur Herrn Ruf.

Es hat Spass gemacht und gab mir schon eine ungefähre Idee, was ich machen wollte. Ich hab im Moment gerade keine Lust auf winterliche Genüsse, ich hätte lieber etwas, das mich an den Frühling erinnert. Da passt schönes Gemüse schon gut. Ich hatte Karotten, Kartoffeln, 3 mittelgroße Artischocken und 2 Chicoree. Bei Herrn Ruf nahm ich auch ein Stück Bleu d’Auvergne mit, der super zum Chicoree mit Schinken passt. Also wollte ich dieses Gemüse heute nicht machen.

Dafür gab es dann die Karotten, den Rosenkohl zwei Hälften einer Artischocke und eine ganze Knoblauchknolle, die zusammen mit dem Hähnchen gemeinsam Zeit im Ofen verbrachten.

Insgesamt etwa 50 Minuten, wobei ich das Hähnchen mit meinem Pulled Pork Rub einrieb, in dem unter anderem Cumin, Paprika,Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und 3 verschiedene getrocknete Chilis pulverisiert und mit Salz und etwas Zucker gemischt wurden.

Ich gab auch etwa 150 ml Weisswein dazu, der sich in der Backröhre nach der Zeit in eine leckere Brühe verwandelte, die ich nicht abband, sondern liess wie sie war.

Mir persönlich schmeckt immer die Knoblauchmasse am besten, die man einfach aus der Knolle herauspressen kann. Sie passt sowohl zum Hähnchen wie auch zum Gemüse sehr gut.

Spare Ribs Spargel Kartoffeln Kressebutter


Heute fand ich Spare Ribs, schöne frische, die nicht eingelegt waren.

Vorher war ich auf dem Markt, um Spargel und Kräuter (und Käse) zu kaufen. Später nahm ich im Laden noch Sahne, Saure Sahne und Milch mit.

Später machte ich einen Rub für die Spare Ribs. Der bestand dieses Mal aus Rosenpaprika, getrocknetem Knoblauch, Kreuzkümmel, Senfsamen, Koriandersamen, Lorbeerblatt, Oregano, Chili, Salz und braunem Zucker.

Ich rieb die Ribs beidseitig ein und stellte sie 2 Stunden in den Kühlschrank. Der Rub zieht in der Zeit etwas Wasser.

Um die Ribs mit etwas bepinseln zu können, nahm ich eine halbe Flasche (~300ml) Passata, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch, 2 verschiedene getrocknete Chilis und braunen Zucker. Die festen Bestandteile wurden in der Gewürzmühle pulverisiert und zur Passata hinzugefügt und kurz aufgekocht.

Aber zuerst mussten die Ribs nur mit dem Rub in den Ofen. Beim ersten Wenden erhöhte ich die Temperatur um 20 C auf etwa 150 C. Nach dem zweiten Wenden pinselte ich die Ribs das erste Mal mit der Marinade ein und erhöhte die Temperatur nochmal, auf etwa 180 C.

Jetzt war der Ofen schön heiss und ich wendete sie insgesamt noch 3 mal und pinselte sie dabei ein. Sie wurden nach etwa 90 Minuten herausgenommen und waren schön zart und auch würzig mit etwas Schärfe.

Zuvor hatte ich 5 Spargelstangen geshält und in einer Pfanne mit Salz und Zucker aufgekocht, bis sie noch knapp bissfest waren.

Ein paar Salzkartoffeln wurden auch aufgesetzt, bis sie gar waren.

Die Ribs sind mir eine Weile nicht mehr so gut gelungen wie heute. Es ist ein Geben und Nehmen zwischen Rub, Marinade und Ofentemperatur. Alles muss stimmen, sonst sind sie langweilig gewürzt, oder noch zu fest, oder schon trocken. Aber heute war alles gut.

Zu den Spargeln und den Kartoffeln machte ich eine Kressebutter. Ich hatte auf dem Markt eine Handvoll Kresse gekauft, von der ich einen Teil kleinhackte und mit Butter vermischte. Diese Butter liess ich auf Spargel und Kartoffeln schmelzen und gab dann zusätzlich frische Kresse auf die Spargel. Fein!

Schweinenacken Wirsing Knoblauchkartoffeln


Bei „Das perfekte Dinner“ sind sie diese Woche in Franken und es wurde mehrfach über Wirsing (Wirsching) fränkisch berichtet, bzw. er wurde auch einmal gemacht. Ich war überrascht zu sehen, dass er püriert wird, erinnerte mich aber schliesslich dunkel an meine Kindheit, in der ich aufgrund arbeitender Eltern die Nachmittage in einem Hort verbrachte. Dort gab es solche grossen Metallurnen mit heissem Essen, die jeden Tag gebracht wurden. Oft war es Essen zum vergessen, aber ab und zu gab es Dinge, die viel Geschmack hatten. Darunter war auch eine Wirsingcreme (die ich damals nicht so bezeichnet hätte), die aber ganz gut war. Und diese Creme muss eine Variante der fränkischen Wirsingspeise gewesen sein 🙂

Dazu machte ich einen Schweinenacken, der einen Rub hatte, aber ansonsten nur kurz angebraten und mit Deckel im Ofen geschmort wurde. Er verbrachte 2,5 Stunden bei 120 C im Ofen und war butterzart. Am Schluss hatte er sogar seine eigene Sauce gezogen!

Dazu machte ich Kartoffeln, die ich zuerst in Wedgeform und blanchiert hatte, um sie später mit Olivenöl und Knoblauch fertigzustellen.

Es war gut, aber ich bin froh, dass es draussen noch kühl ist, damit überhaupt Appetit aufkommt. Für einen warmen Tag wäre das nix.

Pulled Pork Wrap Bauch Rotkraut Rettich Karotte Slaw


Bei 30 C gab es heute kein Zweifel daran, daß der Grill angeworfen wird. Beim Einkaufen nahm ich ein Stück Bauch und einen Schweinenacken mit. Ich wollte Rohkostsalate dazu machen (Slaw).

Später fand ich noch Teigfladen, die gut aussahen und ich nahm eine Packung mit. Eigentlich ess ich im Moment abends keine Kh, aber heute sollte eine Ausnahme sein.

Gegen 4 machte ich den Grill an, gegen 1/2 5 waren die Briketts soweit. Davor hatte ich Eine Mischung an Gewürzen zusammengestellt, die einen Rub ergaben. Dabei waren milder und scharfer Paprika, 2 Nelken, 1 Pimentkugel, Senfkörner, Korinderkörner/Pimenton de la Vera, Zucker, Salz, Pfeffer, Cayenne, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Cumin und eine Prise Kümmel. Die wurden in  meiner Gewürz(Kaffee)mühle pulverisiert und über beide Fleischstücke gegeben und eingerieben. Jetzt kam das Fleisch in eine Aluform mit Löchern im Boden und auf den Grill, und zwar zwischen die Körbe mit den Kohlen, damit nur indirekt gegrillt wird. Der Deckel wurde geschlossen. Nach einer knappen Stunde wendete ich das Fleisch zum ersten Mal, dann jede halbe Stunde. Es war insgesamt 3 Stunden auf dem Grill.

 

Dazwischen machte ich die Rohkostsalate.

Karotte/Zucker/Salz/Pfeffer/Condimento Bianco/Zitrone/Olivenöl/2 El Creme Fraiche

Rotkraut/Zucker/Salz/Pfeffer/massieren/ Weissweinessig/Olivenöl/Senfsaat/

Weisser Rettich/Salz/Condimento Bianco/Olivenöl/Kümmel/

 

Ich hab die Salate immer wieder abgeschmeckt und auch lange genug ziehen lassen. Sie waren richtig gut.

Das Pulled Pork sah so aus:

 

Ich hab das Fleisch mit etwas Habanero Hot Sauce beträufelt und als Grundlage in den Wrap gegeben. Dann gab ich Karotten- und Rotkrautsalat dazu.

Den Wrap schnitt ich in die Hälfte, arrangierte mehr Salat aussen herum und setzte noch ein Stück des Bauches in die Mitte.

 

 

 

Es war lecker und es ist einiges noch übrig. Morgen mach ich daraus einen Salat 🙂

Grillen: Spare Ribs Grillkartoffel gegrillter Ananassalat


Die Baustelle scheint endlos. Ich bin überzeugt, es handelt sich um einen noch unbenannten Zirkel von Dante’s Hölle, der nur dazu erschaffen wurde, mich vom Kochen abzuhalten und daabei den letzten Nerv zu rauben.

Zumindest hatte ich am Dienstag ein Gespräch mit dem verantwortlichen Chef der Handwerkerhorde, der meine Fragen zum größten Teil auch beantworten konnte. Wenn nichts dazwischen kommt, hab ich morgen wieder Strom auf allen Buchsen, Ende nächster Woche sollte der Boden fertig sein, vielleicht auch schon die (improvisierte) Kücheninsel. Also handelt es sich nur noch um eine halbe Ewigkeit, wenn man gerne kocht. Aber alles ist besser als das Ungewisse.

Da heute in Baden-Württemberg Feiertag ist, und dazu ausnahmsweise warmes und schönes Wetter, war grillen angesagt, weil ich dadurch die Küchenaktivitäten nach draußen verlagern konnte.

Die Zutaten sind nicht neu, auch die Art nicht unbedingt, aber kleine Veränderungen gab es trotzdem.

Die Spare Ribs hab ich mit einem Rub ein paar Stunden vorher einmassiert. Der Rub war noch übrig von einem Pulled Pork Gericht vor einiger Zeit, nämlich hier.

Der Unterschied war der, daß zu allen Zutaten noch 2 Chilisorten dazukamen.

Der Rub bestand aus:

1 El Cumin/Kreuzkümmel

1 El Pimenton de la Vera

2 El Paprika edelsüß

1 El Oregano

1 El Cayenne

1 El Zucker

1 El Brauner Zucker

1 El Salz

1 El Zwiebelgranulat

1 El Knoblauchgranulat

Und neu dazu 2 Mulato Chilis, getrocknet, und eine große Ancho Chili, ebenfalls getrocknet. Alle 3 wurden in ziemlich kleine Stücke geschnitten, damit meine Krups Kaffeemaschine die Stücke gut pulverisieren konnte.

Jetzt wurde aus dem Rub eine würzige Mischung, die durch den Ancho Chili (ein geräucherter Chili) noch zusätzlich Raucharoma mitbekam. Die Mulato Chilis sind ebenfalls geräuchert, aber etwas schärfer, wobei die Ribs pikant, aber nicht wirklich scharf waren.

 

Um 17:00 kamen die Ribs auf den heißen Grill, wobei sie in einer Aluschale zwischen den Wärmequellen lagen. Die Metallkörbchen links und rechts der Mitte halten die Grillkohle. Bei dieser Methode muß der Deckel draufgegeben werden, weil die indirekte Hitze dafür sorgt, daß das Grillgut gart.

Meine Ribs lagen etwas 2 1/2 Stunden auf dem Grill. Ich hab sie mehrmals gewendet und nachgeschaut, ob sie schon zart sind. Als sie soweit waren, hab ich sie mit einer Mischung aus HP BBQ Sauce, zerriebenem Knoblauch und zerriebenem Ingwer  eingepinselt und ein paar Minuten von beiden Seiten auf direkter Hitze gegrillt, um ein paar Röstaromen einzufangen.

Dazu gab es eine vorwiegend festkochende Kartoffel aus der Pfalz (beworben mit dem Aufdruck :Dicke Dinger), die ich der Länge nach auseinanderschnitt und in Alufolie einwickelte und an den Rand der Kohlen legte (aber über den Kohlen). Dazu gab es eine Kräuterbutter, fast wie letzte Woche: getrockneter Thymian, Majoran und Rosmarin, dazu ein paar Chiliflocken.

Gestern hatte ich noch eine Ananas gekauft. Die wurde in schöne Stücke zerteilt, die ich auch über direktem Feuer grillte. Dazu gab es viel Minze und weniger Koriander, weil ich nicht mehr hatte. Außerdem Chiliflocken, der Saft einer Viertel Limette und zwei El braunen Rum. Die letzte Zutat kam mir als Eingebung zugeflogen, und stellte sich als der Clou heraus. Die Ananas als Salat war der Hit!

Abgesehen davon, daß Ananas und Schweinefleisch sowieso beste freunde sind 🙂

Es war schön, mal wieder etwas zu kochen, das  nicht in 5 Minuten in einer Pfanne fertig wird und etwas Rafinesse hatte.

Empfehlen kann ich es ohne Einschränkung!

 

Spare Ribs Grillkartoffel Kräuterbutter 1

 

Spare Ribs Grillkartoffel Kräuterbutter 3

 

Ananas Chili Minze Koriander Rum 1

 

Ananas Chili Minze Koriander Rum 2