Linguini Meatballs


I’ve only cooked spaghetti/linguini with meatballs two or three times in the last 10 years. The dish doesn’t exist in Italian restaurants in Germany and I would be hard pressed to think of a can or jar of marinara sauce with meatballs you could buy here.

Instead, the poison of choice should you be camping and all you have is a can opener and a lighter would be ravioli in marinara sauce. The camping crowd loves it, as do students, little kids and other strange people ­čÖé

The ravioli are so soft you could use them as brains on Halloween and the mouthfeel is something to get used to. But I digress.

But, every once in a while I get a hankering for good old American meatballs with pasta. Tonight was such a night.

  • 1 pound of ground beef/ground pork half and half
  • 1 can of very good Italian tomato puree (like sauce, but without herbs)
  • 2 Tbsp of tomato paste
  • 1 glass of red wine
  • Salt, pepper
  • 2 Thai chilis, ground in a mortar and pestle
  • 1 onion finely chopped
  • 2 cloves of garlic
  • dried rosemary, thyme and oregano, about 1 heaping tsp everything counted
  • 1/2 cup of panko crumbs
  • 1 large egg

Combine the ground meat with all ingredients except the tomato sauce, the tomato paste and the wine. Use your hands to combine everything, but don’t overdo, otherwise the meatballs will become rubbery.

Slowly saute the meatballs in a saucepan until they have browned and are half done. Take them out and park them while you add the tomato paste to the hot pan and let it start to color. Add the wine and stir to get all the bits from the bottom of the pan. Add the tomato puree and a pinch of oregano, salt and pepper. If you want, add 2 tbsp of good olive oil. Put the meatballs back in the sauce, put a lid on the saucepan and reduce the heat to barely simmering.

Start the water for the pasta, adding 16 grams of salt (1/2 oz.), wait for it to boil and add the pasta. Cook until they are al dente, take out and put in a soup bowl immediately and follow it by adding meatballs and sauce. Top with parmesan cheese (the real stuff, not the grated stuff that smells like baby puke).

Enjoy. I did ­čÖé

Advertisements

Rote Bete Karotte Kartoffel Fr├╝hlingszwiebel K├╝rbis


Ein Gem├╝seessen mit Schmackes!

Ich hab die verschiedenen Zutaten gesch├Ąlt, zerteilt, mit Oliven├Âl betr├Ąufelt, gesalzen und gepfeffert.

Da waren:

Rote Bete

Kartoffeln

Hokkaido-K├╝rbis

Karotten

Fr├╝hlingszwiebel

und nachgereicht: Knoblauch

Es wurde mehr als eine Stunde im Ofen bei ├╝ber 200 Grad gegart. Ausprobieren, es mu├č weich genug sein.

Wichtig ist das Oliven├Âl, aber auch Salz (Fleur de Sel oder aus der M├╝hle) und Pfeffer (auch aus der M├╝hle).

Auch wichtig sind die Kr├Ąuter (deshalb hab ich sie in Folie gepackt, damit sie nicht verbrennen), weil sie sehr gut aromatisieren.

Eingefleischte Vegetarier oder Veganer sind jetzt schon gl├╝cklich.

Omnivoren braten sich, paleom├Ą├čig, einen Lappen ihrer Wahl dazu (Nein, keinen aus Lappland, la├č den wieder laufen!) ­čśë

Ernsthaft, das hat sehr gut geschmeckt! Das im Ofen backen bringt gerade bei der Bete und dem K├╝rbis s├╝├če und erdige Elemente nach vorne, die mit Knoblauch und Kr├Ąutern sehr gut harmonisieren.

Der Knoblauch wird einfach ├╝ber dem Gem├╝se ausgedr├╝ckt. Gebacken wird er milder und hat eine sehr aparte S├╝├če-umwerfend!

 

Alufolie-1

 

Alufolie-fertig-1

 

DSC_0215

Jakobsmuscheln Vongole Artischocken Canellini Bohnen Tomaten


Der heutige Teller ist wieder dem Zufall geschuldet- diese Stadt hat wirklich geheimnisvolle Seiten. Der Fischh├Ąndler wollte besucht werden, um festzustellen, ob es irgendwelche Verstimmungen gab aufgrund der nicht zustandegekommenen Transaktion vor Weihnachten. Aber, wie ich mir dachte, war ich ein viel zu kleiner Fisch (‘Tschuldigung :-)), um gr├Â├čer aufgefallen zu sein. Stattdessen begr├╝├čten wir uns freundlich, ich nahm 3 frische Jakobsmuscheln, und weil das nicht reichte (jaja!) noch ein Netz Venusmuscheln.

Eigentlich h├Ątte ich sp├Ątestens jetzt jemanden einladen m├╝ssen, aber woher nehmen und nicht stehlen? Also sagte ich mir, die Pasta machste morgen mit den Vongole von heute, das hei├čt mit dem Rest, den du marinierst.

OK.

Dann bin ich weiter, ich wollte zum Asia-Laden, die Zutaten holen f├╝r Silvester, immerhin 3-4 selbstgemachte asiatische/chinesische Saucen. Ich hab dort nicht alles gefunden und ging hinten- und untenrum zur├╝ck, soll hei├čen am Pf├Ąlzer Platz vorbei. Ich hatte ganz vergessen, da├č es da einen tollen Gem├╝sestand gibt (ein T├╝rke), und sah, da├č er frische kleinere Artischocken hatte. Es f├Ąllt mir bei Artischocken immer schwer, Nein zu sagen, also nahm ich zwei mit. Beim Schauen, was er denn sonst noch da hatte, sah ich Cime di Rapa, eine italienische Spezialit├Ąt, von der immer nur gebloggt wird, die im deutschen St├Ąngelkohl oder auch R├╝bstiel genannt wird, aber nirgendswo zu finden ist.

Mehr dazu gibt es hier.

Robert von lamiacucina hat sie schon ├Âfters beschrieben, zum Beispiel hier.

Den R├╝bstiel hab ich ├╝brigens in KA nie gefunden, obwohl ich versucht habe, seiner habhaft zu werden. (Es gibt in deutschen Kochb├╝chern das R├╝bstielmus, das scheint aber eine alte Rezeptur zu sein, die es nicht mehr oft gibt, zumal das Cime di rapa ein s├╝dl├Ąndisches Broccoligem├╝se aus der Winterzeit sein soll…)

Letztendlich hab ich keinen gekauft, aber mich vergewissert, da├č die Saison noch eine Weile dauert. Auf meine Bemerkung, ich h├Ątte das noch nie irgendwo gesehen, meinte er, es g├Ąbe viele Gem├╝se, die die Deutschen nicht kennen und kaufen w├╝rden… Irgendjemand kauft den aber. Gibt es t├╝rkische R├╝bstielrezepte, oder gibt es soviele Italiener in unserem Viertel, da├č sich das lohnt? Es gibt von beiden Gruppen richtig viele, vielleicht ist das eine positive Synergie (Gem├╝seliebhaber aller S├╝dl├Ąnder- vereinigt euch!). Jedenfalls finde ich das toll, etwas neues gefunden zu haben.

Ich nahm dann noch eine T├╝te ungesch├Ąlter, aber ger├Âsteter Erdn├╝sse mit, wie auch eine Dose Kichererbsen, die ich an sich verarbeiten wollte.

Jakobsmuscheln-Vongole-Artischocken-Canellini-Bohnen-Tomate-3

Als ich nach Hause kam hatte ich mich schon umentschieden und setzte ein kleine Sch├╝ssel Canellini Bohnen auf. Die waren leider in getrocknetem Zustand und versprachen, eine Weile zu dauern. Also nur Wasser und ein Lorbeerblatt und drei Thymianzweige und nur leise k├Âcheln. Das dauerte 2.5 Stunden.

Ich hatte ja noch Artischocken, um die ich mich k├╝mmern mu├čte. Die wurden mit der Schere ihrer scharfen Spitzen entledigt und danach halbiert, sofort mit Zitronensaft eingetr├Ąufelt, damit sie nicht braun werden, und dann l├Ąngs in etwa 4 Scheiben geschnitten. Die hab ich dann in 3 E├čl├Âffeln Oliven├Âl angebraten, wobei ich die Artischocken gesalzen und nachdem ich sie mit etwas Wei├čwein abgel├Âscht hatte, mit einem Deckel bei kleinerer Hitze gegart, die Artischocken dann gedreht und weiter mit Deckel gegart habe.

Als sie fertig waren, hab ich sie mit einem E├čl├Âffel Oliven├Âl und einem halben E├čl├Âffel Zitronensaft mariniert. Nachgesalzen hab ich sie auch.

Die Venusmuscheln wurden sauber abgeb├╝rstet, und nach einem Tipp, eine Weile in kaltem Wasser liegen gelassen. Im Tipp hie├č es, da├č die Muscheln irgendwann mal aufmachen und den restlichen Sand auspusten. Genau wei├č ich das nicht, aber es gab dieses Mal fast keinen Sand, und, als ich sie aus ihrem S├╝├čwasserbecken holte, sah ich, da├č eine Muschel ihr Geh├Ąuse ein wenig ge├Âffnt hatte und ihre zwei R├Âhren (im Englischen hei├čen Muscheln etc. ‘Bivalves’) nach au├čen geschoben hatte. Das war sehr deutlich, hatte ich noch nie bei Miesmuscheln oder Austern gesehen.

Danach erhitzte ich ca. 5 El Oliven├Âl, bis es sehr hei├č war. Die Vongole kamen hinein, der Deckel drauf, f├╝r 4-5 Minuten. Es ist erstaunlich, wieviel Fl├╝ssigkeit nachher im Topf ist, und wie salzig die ist!

Jedenfalls hab ich den Sud ein klein wenig reduziert, einen El davon mit 3 El Oliven├Âl und einem weiteren El wei├čem Balsamico als Marinade f├╝r die garen Vongole genommen und ab in den K├╝hlschrank.

Jetzt nahm ich 4┬á Mini-Roma Rispentomaten, schwitzte eine kleingehackte Knoblauchzehe und eine Schalotte an, gab die Tomaten dazu, Schluck Wei├čwein, Deckel drauf, einreduzieren, bis es ein Tomatenp├╝ree ist. Als die Bohnen soweit gar waren hab ich sie auch mit einer Oliven├Âl – weissen Balsamicomarinade eingelegt und die Tomaten untergehoben und nochmal abgeschmeckt.

Eine Scheibe Schwarzw├Ąlder Schinken (wegen des Lokalkolorits) wurde langsam in der Pfanne gebraten, um als Bacon Bohnen wie Jakobsmuscheln zu umspielen.

Jetzt war nur noch anzurichten und die Jakobsmuscheln zu braten. Man sollte die Jakobsmuscheln anders als ich, vorher mit K├╝chenkrepp abtrocknen. Meine haben kaum Farbe genommen, weil sie so gesuppt haben. Geschmacklich waren sie aber toll, speziell, weil ich das Vanillesalz der Kochfreunde Pomodoro wieder einsetzte, und es wirklich einen sch├Ânen Geschmack hinbekommt.

Der Teller wurde seviert mit unterschiedlichen Temperaturen: Bohnen schwach warm, Venusmuscheln kalt, Artischocken handwarm, und Jakobsmuscheln hei├č.

Fazit: Auge gr├Â├čer als Magen. Aber die Kombi passt, wenn auch weniger OK gewesen w├Ąre. Vongole lecker, Jakobsmuscheln super! Bohnen sehr gut, Artischocken mit bitteren Teilen (ich glaub die etwas festeren hinteren Bl├Ątter). Marinade/Vinaigrette gut dazu.

Jakobsmuscheln-Vongole-Artischocken-Canellini-Bohnen-Tomate-2

Pork tenderloin Peaches


The second variation was the peach addition.
I had had a few perfect peaches last week and wanted some more to cook with. When I got home the peach purchased was sweet but too hard.┬á I saut├ęed the peach in slices, using salt, some sugar, rosemary┬á and a splash of red wine vinegar to make the fruit more interesting.

The tenderloin was fried and served with the fruit on the side. I love fruit with meat whereas Ms. B doesn’t care for it with few exceptions. To my palate, this was really tasty. A variation could be grilling the peaches on the BBQ.