Gurke Tomate Feta Feige Roher Schinken


Gestern hatte ich eigentlich noch andere Sachen für den Salat, aber es wäre zuviel geworden, deshalb heute eine zweite Variante.

Die Grundlage blieb gleich – Gurkenwürfel, Tomatenviertel, Feta und eine Salatsauce aus Zitronensaft, Salz und Olivenöl (heute kein Knoblauch).

Dafür eine große und sehr reife Feige, geviertelt und mit rohem Schinken drapiert.

Dazu ein paar Weinblätter. Hat sehr gut geschmeckt.

Die Feige war süß, aber nicht viel zu süß und bildete einen guten Kontrast zum Schinken. Der Rest fügte sich gut ein.

 

 

Gurke Tomate Feta Dolmas Feige Roher Schinken 1

 

Gurke Tomate Feta Dolmas Feige Roher Schinken 2

 

Gurke Tomate Feta Dolmas Feige Roher Schinken 3

Pollo Fino Tagliatelle Calvados Cidresauce Fenchel Artischocken Parmesan


Auf dem Markt gab es wieder Pollo fino vom „Gourmet“ Hähnchen, also von denen, die zwar nicht draussen unterwegs sind, aber trotzdem einiges mehr an Platz und eine dreifach verlängerte Lebenszeit einschliesslich guten Futters haben. Ich hatte letzte Woche bei Herrn Ruf, meinem Käsespezialisten, eine Flasche Cidre aus der Normandie gekauft und wollte die teilweise für eine Sauce einsetzen. Vor Jahren hab ich das schon mal gemacht und war mit dem Ergebnis sehr glücklich.

Da die Hähnchenoberschenkel schon entbeint daherkommen, bietet sich eine Füllung an. Zuerst würzte ich die Schenkel auf beiden Seiten mit Pfeffer und Salz. Ich hatte mir aber vorher keine Gedanken gemacht, mit was ich ssie füllen wollte und stopfte kurzerhand eine Scheibe rohen Schinken und eine Chili hinein. Dann schnürte ich den Schenkel mit Küchengarn zusammen.

In einer Pfanne briet ich die Oberschenkel an, gab auch eine kleingehackte Schalotte und einen kleingehackten Knoblauch dazu. Zum Anbraten benutzte ich Olivenöl und ein Daumengroßes Stück Butter. Als die Keulen soweit angebräunt waren, löschte ich zuerst mit Calvados und dann mit dem Cidre ab.

Der Ofen stand schon bereit und war auf 190 C vorgeheizt worden.

In der Zwischenzeit schnitt ich dünne Scheiben von einer Fenchelhälfte und putzte zwei mittelgroße Artischocken. Die Böden wurde etwa 15 Minuten in sprudelnd kochendem Wasser mit einer halben Zitrone gegart. Nachdem die Artischocken gar waren, schnitt ich auch sie in dünne Scheiben und briet Fenchel und Artischocken mit einer ganzen Knoblauchzehe in Olivenöl an.

Nachdem der Fenchel etas Farbe genommen hatte und weich geworden war, gab ich beide Gemüse in eine kleine Terrine und rieb frischen Parmesan darüber. Ausserdem wurde die Pfanne mit einem Schluck Wein abgelöscht. Den hab ich eingedampft und dan Rest über das Gratin gegeben und etwas später in den Ofen gestellt.

Die Tagliatelle brauchen nicht besonders lange, etwa 6 Minuten, also hab ich Wasser aufgestellt, gesalzen, und die Zeit mit den Pollo fino abgestimmt. Als die fertig waren, wurden sie auf einen Teller in den ausgeschalteten Ofen gestellt, während ich mir die Sauce vornahm. Es kam noch ein guter Esslöffel Creme Fraiche dazu, ausserdem ein Lorbeerblatt, dann reduzierte die Flüssigkeit noch etwas. Anschliessend hab ich sie mit dem Mixstab püriert. Sehr fein!

 

Hähnchenschenkel Tagliatelle Calvados Cidresauce 1

 

Hähnchenschenkel Tagliatelle Calvados Cidresauce 2

 

Fenchel Artischocken Parmesan

Grüner Spargel Serrano Bratkartoffeln Pochiertes Ei


Eigentlich nichts Neues, trotzdem in dieser Form noch nicht gepostet und außerdem fein und trotzdem deftig.

Die einzige Schwierigkeit besteht darin, den sehr dünn aufgeschnittenen Serranoschinken auf die Spargel aufzurollen.

 

Das hintere Drittel der Spargelstangen schälen, mit dem Schinken umwickeln. Es waren 500 g Spargel und 80 g Schinken, der hat fast gereicht.

Den Spargel auf ein Backblech mit Olivenöl geben und im Ofen bei 180 Grad etwa 20-25 Minuten braten.

Die Kartoffeln schälen, schon in Scheiben schneiden, mit kaltem Wasser ansetzen (Salz) aufkochen, etwa 7 Minuten köcheln, abseihen, in eine Bratpfanne geben und langsam kross braten. Ich hab die Bratkartoffeln mit dem Römergewürz von Ingo Holland gewürzt, das gab eine runde Sache.

Das Ei wird in eine Schale aufgeschlagen und in köchelndes Wasser gleiten gelassen. Ins Wasser gehört ein guter Schluck Essig, der verhindert, daß das Ei auseinanderfällt. Zusätzlich sollte man das Wasser vor dem Dazugeben des Eis rühren, daß ein Sog entsteht. Dadurch wird das Ei schöner.

Dann nur noch anrichten, mit Parmesan bestreuen und geniessen!

Spargel-Bratkartoffeln-poch