Feldsalat mit Linsen und Rinderbrustwürfeln


Ich hatte immer noch von der Rinderbrust und wollte sie aufbrauchen. Nach kurzer Rücksprache einigten wir uns auf einen Salat mit Schärfe zum Rindfleisch. Dazu hab ich dann eine Handvoll Berglinsen gemacht. Als die gar waren, hab ich sie mit Essig und Öl abgeschmeckt, dann noch Salz und Pfeffer dazu. Weil mir das Fleisch zu kalt war hab ich es kurz in Öl angewärmt, nicht angebraten.

Dazu hab ich den Feldsalat geputzt, getrocknet und auch mager mit Essig und Öl abgeschmeckt.
Am Schluß hab ich eine scharfe Peperoni in feine Scheiben geschnitten und drüber gestreut.
Die Schärfe war zwar für sich heftig, aber mt dem Salat, dem Fleisch und den Linsen ging es dann und war eine Bereicherung. Unter die Linsen hab ich noch Kirschtomatenwürfel geschnitten, das war dann nochmal fruchtiger.

Insgesamt war es ein relativ leichtes Essen mit etwas Bums und Alibigrün. Jetzt ist die Rinderbrust jedenfalls weg.

Rinderbrust mit Meerrettichsauce


Nochmal ein Klassiker/ ein Kantinenessen, je nachdem wie es gekocht wird.
In diesem Fall war es das übriggebliebene zweite Stück der perfekt vorgegarten Rinderbrust, die ich schon in der Borschtsch eingesetzt hatte. Die hab ich aus der TK befreit und langsam auftauen lassen.
Weil ich keine Brühe mehr hatte, holte ich mir zusätzlich ein paar Rinderbeinscheiben und Markknochen. Dazu auch noch Suppengrün.

Die Beinscheiben und Markknochen hab ich in einem Topf mit reichlich Wasser aufgesetzt und langsam zum Siedepunkt erwärmt. Danach hab ich die Hitze kleiner gestellt, damit das Ganze nicht kocht und fing an die Trübstoffe in der Brühe abzuschöpfen. Nach etwa 2,5 Stunden hab ich das Fleisch herausgenommen und das Gemüse hineingegeben. Das hab ich nur 1/2 Stunde dringelassen und dann entfernt.

In der Zwischenzeit hab ich die Kartoffeln in der Bouillon gegart. Die Bete hab ich in der Schale 30 Minuten ziehen lassen, die waren etwas kleiner. Die hab ich, nachdem sie fertig waren, geschält und in Scheiben geschnitten. Dazu kam ein EL Rotweinessig, ein TL Zucker, 1/2 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle und etwa 4 EL Rotwein und eine Msp Piment. Ich hab die Flüssigkeit einkochen lassen, bis nur noch wenig da war.
Die Meerrettichsauce hab ich gemacht, indem ich eine Schalotte kleingehackt und angeschwitzt habe.
Darauf kamen dann Butter und Mehl für die Mehlschwitze. Die hab ich dann mit der Rinderbrühe verlängert.
Das hab ich mehrmals getan, nachgesalzen und immer wieder Meerrettich hineingerieben. Ganz am Schluß hab ich auch noch frischen Meerrettich drübergegeben. Scharf war es aber nicht, obwohl der Rettich für sich schon eine Schärfe hatte. Das schon vorgekochte und aufgetaute Stück Rinderbrust hab ich in die ziehende Brühe gelegt. Nach einer halben Stunde auf kleinster Flamme hab ich den Herd ganz ausgemacht und den Deckel draufgetan.
Das Fleisch war noch zarter als beim letzten Mal, man brauchte wirklich nur noch eine Gabel.
Die Sauce war einfach aber sehr gut, nur die Schärfe wollte sich nicht recht einstellen, was aber nicht schlimm war, Aroma hatte sie trotzdem.
Die Bete war richtig gut, die Beigaben waren fast ganz verkocht, ich hab nur noch ein wenig nachgesalzen.

Dann mußte ich noch sevieren und genießen.