Rindsgulasch grüne Bohnen Ofenkartoffeln


Am Freitag fuhr ich am örtlichen neu renovierten Rewe vorbei, weil ich Wasser und etwas zu essen brauchte. Dort nahm ich 250 g Rindergulasch mit, wie auch ein Netz grüner Bohnen und einen Sack Kartoffeln.

Ich entschloss mich, ein Rindergulasch zu machen, weil es das nicht so oft gibt und ich diese Saucen liebe 🙂

Für das Gulasch:

1 große Zwiebel in kleinen Stückchen

1 Knoblauchzehe

250 g Rindfleisch in mundgerechten Bissen

2 El Tomatenmark

1 Schluck Port

1/4 Rotwein

2 Zweige Thymian, 1 Zweig Rosmarin

etwas Wasser

Rindfleisch anbraten, Zwiebel und Knoblauch dazugeben, Tomatenmark dazu, anrösten, ablöschen mit Port, einkochen, Rotwein dazu, Kräuter dazu, reduzieren, Wasser dazu, Hitze reduzieren, 90 Minuten schmoren. Bei Bedarf Wasser dazugeben. Abschmecken.

Bohnen in der Zwischenzeit fast ganz garen, mit kaltem Wasser ablöschen. Zum Ende ins Gulasch geben und mit garziehen lassen.

Kartoffeln schälen, in eine Pfanne geben, Olvenöl dazu, in den Ofen geben bei 180 C.

 

Alles zusammen nochmal abschmecken, dann servieren. Lecker!

 

 

 

 

 

 

 

Rumpsteak Erbsen Champignons Zwiebeln


Steak gibt es bei mir relativ selten. Im Sommer gab es ein paar Mal Flank- oder Blade Steak, die wirklich sehr gut sind, aber in der Regel finde ich andere Fleischteile interessanter. Und ich finde es ist befriedigender zum Beispiel einen Schweinebauch richtig toll zu machen als einfach ein gutes Stück Fleisch in die Pfanne zu werfen und nach ein paar Minuten zu wenden.

Trotzdem hab ich ab und zu Lust auf ein ehrliches Steak. In diesem Fall war es ein Rumpsteak vom irischen Weiderind. Ich hab es eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank genommen, damit es auf Zimmertemperatur kommt.

Als Gemüse machte ich noch einen Rest Zucchini, ein paar TK Erbsen und was sehr gut dazu passt – Champignons.

Damit das Rumpsteak zum Rostbraten wird briet ich 2 mittelgrosse Zwiebeln, die ich vorher fein in Spalten geschnitten hatte. Ich briet sie schön langsam an. Dann waren sie aber nicht weit genug, also drehte ich die Hitze etwas weiter auf und achtete nicht schnell genug darauf. Deshalb sind einige ganz schön „dunkelbraun“ 🙂  Ich hab die dunkelsten auf dem Teller aussortiert.

 

Hat gut geschmeckt, ich hab die Kohlenhydrate gar nicht vermisst (wahrscheinlich, weil die Erbsen genug davon haben 🙂  )

Jetzt hab ich wieder eine Weile Ruhe vor dem Steakhunger.

 

 

 

 

 

Meatloaf Brussels Sprouts Fried Potatoes


Es ist wieder Freitag, und es ist wieder Stau… Ich muss von Böblingen auf der A81 auf die A8 Richtung Karlsruhe nach Pforzheim. Jeden Freitag ist das ein Kampf, speziell weil dort gerade das ganze Jahr gebaut wird. Nur schade, daß man nur jeden dritten Tag einen Arbeiter sieht…

Jedenfalls gab es mir die Muße, über das Abendessen nachzudenken. Und diese Gedanken gingen schnell in Richtung Meat Loaf, oder wie er im Deutschen heisst: Hackbraten.

Früher war das bei mir ein Stiefkind (als meine Mutter noch kochte). Danach machte ich ihn selbst, und seitdem mache ich ihn zwar nicht oft, aber immer wieder gern.

Heute schaute ich auf dem Food Channel nach, dem sehr erfolgreichen Fernsehformat der bekanntesten Fernsehköche in den Staaten.

Dort schaute ich hier und da nach, was die Koniferen Koryphäen so gemeinsam hatten und wo sie sich unterschieden.

Mein Rezept jedenfalls unterschied sich schon dadurch, daß ich gemischtes Hack nahm, weil das meiner Meinung nach ausgewogener schmeckt, wenn man Hackbraten macht. Für den Teig nahm ich auch eigene sowie andere Ideen auf: Rosmarin, Thymian, Senfsamen, Koriandersamen, Salz, Pfeffer, Piment, Pimenton de la Vera, Salz, Pfeffer,

2 Hände Weissbrot, schon angetrocknet, in Milch

800 g gemischtes Bio-Hack

2 Zwiebeln, angeschwitzt

1 Knoblauchzehe, angeschwitzt

5 cm Tomatenmark

2 Eier

 

Den Teig kneten und in eine Marmorkuchenform geben. Bei 375 C in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten die Sauce auf die Oberfläche verteilen. Nach 30 Minuten wiederholen. Je nach Form dauert die Garzeit zwischen 40 und 125 Minuten. Meine Kaiserform war relativ groß, deshalb wurde der Hackbraten etwas flacher und dauerte nur knapp eine Stunde.

Die Sauce ist sehr amerikanisch, passt aber gut dazu:

1/2 Tasse Ketchup

1 Tl Senfsamen, pulverisiert

1 Tl Koriandersamen, pulverisiert

2  Pimentbeeren

Salz, Pfeffer, Chili aus der Mühle

 

Dazu gab es Rosenkohl, gegart und mit Speck angebraten,

und Bratkartoffeln.

Lecker.

 

 

 

 

 

Rindsroulade Karotten Kartoffelstampf Sauce


Ab und zu gibt es eine Rindsroulade. Eigentlich selten, aber vor nicht allzulanger Zeit hab ich ein paar gemacht. Wie komm ich darauf?

Beim Radiohören heute morgen meinte der Wetterfrosch, daß es heute Temperaturen zwischen 12 und 20 C gäbe. Als ich später losging, brauchte ich eine Jacke.

Sofort schaltete mein Kleinhirn auf Schmorgerichte um 🙂

Der zweite Gedanke war: Was macht eine richtig tolle Sauce (ohne Aufwand)?

Da gibt es die diversen Braten, speziell auch Sauerbraten, aber wenn es eine Nummer kleiner sein soll, sind Rouladen unschlagbar. Ich denke es liegt an der Gewürzgurke.

Eigentlich ist es müssig, ein Rezept einzustellen. Entweder man hat schon eines (von der Oma), oder Mutti macht sie immer für alle.

Für alle Waisen stelle ich trotzdem mein Rezept ein (nicht das von meiner Mutter, die kannte keine Rouladen).

Für jede Roulade:

1 dünn geschnittene Rinderscheibe aus der Oberschale

Senf zum bestreichen

1 Gewürzgurke, der Länge nach halbiert

1 El Zwiebeln gehackt

3-4 Karottenstreifen

3-4 Selleriestreifen

1 Baconscheibe

Die Roulade würzen, einrollen und binden.

Rouladen anbraten, herausnehmen, Karotte, Sellerie, Zwiebel und Lauch kleinschneiden und anbraten. Tomatenpaste (5cm) dazugeben und mit anbraten. Mit Sherry ablöschen, einkochen, Rotwein (1/4l) dazugeben, Wasser dazugeben, Rouladen wieder dazugeben und mit Deckel bei geringer Hitze 90 Minuten ziehen lassen.

Die Sauce war fast perfekt, nur noch ein bisschen Salz und etwas Kartoffelstärke zum abbinden.

Bei mir gab es Karottenstreifen und Kartoffelstampf dazu – ein perfektes Comfort Food!

 

Rindsroulade Karotten Kartoffelstampf Sauce 1

 

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Hochrippe Bohnen Pfifferlinge Reine Claude Sauce


Beim Metzger heute wollte ich ein Stück Fleisch zum schmoren. Der Mann empfahl Hochrippe, ein Fleisch, das ich schon kurzgebraten habe.

Ich wollte nicht so viel, aber zum Schmoren braucht man zumindest ein bisschen Masse. Ich nahm eine Scheibe von etwas mehr als 600 g mit.

Die wurde gesalzen und angebraten. Dann kam sie bei 100 C  2 1/2 Stunden in den Ofen. Sie war natürlich nicht mehr rosa, dafür aber sehr zart und saftig.

Dazu gab es Buschbohnen und Pfifferlinge.

Die Buschbohnen kochte ich zuerst in Salzwasser mit Bohnenkraut, dann warf ich sie in Eiswasser, um die schöne Farbe zu erhalten.

Dazwischen putzte ich die Pfifferlinge und schnitt ihre Enden ab. Um die Beilage fertigzustellen, gab ich ein Stück Butter und feingehackten Knoblauch in eine Pfanne und briet erst den Knoblauch und dann die Pfifferlinge an. Danach kamen die Bohnen und eine Prise Salz dazu.

Für die Sauce nahm ich eine Schalotte, hackte die ganz fein und briet sie in Butter an. Dazu kamen 6 Reine Claude Pflaumen (gelbe Pflaumen) und eine Scheibe Ingwer (0,5 cm) , die ich eine kleine Weile Saft ziehen ließ. Dann löschte ich die Pfanne mit etwa einem Achtel Riesling ab und ließ die Flüssigkeit einen Moment einkochen. Ich wollte aber eine etwas gehaltvollere Sauce und so gab ich ein Glas Rinderfond dazu. Das durfte jetzt eine knappe halbe Stunde bei mittlerer Hitze einkochen, danach pürierte ich die Flüssigkeit mit dem Zauberstab. Beim Abschmecken war alles fast schon perfekt. Die Pflaumen hatten für Süße und Säure gesorgt, der Ingwer war erfrischend und trotzdem kaum zu bemerken.

Nachdem ich das Fleisch aus dem Ofen genommen hatte, bemerkte ich die teilweise angetrockneten Flüssigkeitsreste in der Pfanne. Dorthinein gab ich die Reine Claude Sauce und verrührte alles. Dadurch gewann die Sauce nochmal an Tiefe, bewahrte sich aber ihre Restsüße. Hat super gepasst!

 

 

 

Entrecote Kartoffelsalat Kirschsauce


Beim Metzger gab es Entrecote vom Charolais Rind im Angebot (€15.99/kg). Das fand ich ziemlich fair 🙂

Es wurde ein Stück/Steak von etwa 350 g, etwas mehr, als ich wollte, aber ich halte nichts davon, wenn ein Steak zu dünn ist, man hat gar keine Zeit, sich darum zu kümmern.

Morgens war ich schon auf dem Markt gewesen, um ein bißchen Käse zu holen und zu sehen, was gerade aktuell ist. Die Kirschen sind endlich etwas preiswerter gewesen (sie kosteten anfangs fast €10.00/kg,

jetzt etwa bei 6.50/kg). An einem Stand der viel Obst hat, konnte ich mir meine Kirschen und auch die Menge selbst aussuchen. 15 Kirschen kosteten €1.25, damit konnte ich leben.

Beim Pfälzer nahm ich noch Salatkartoffeln mit, für meinen schwäbischen Kartoffelsalat.

 

Der Kartoffelsalat:

4 große Kartoffeln in der Schale gar kochen

Auskühlen lassen, dann schälen

In dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben

3 Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden, ich nehme weisses und grünes. Ein Stück (1/3) Salatgurke schälen, dünn aufschneiden oder hobeln und dazugeben.

Eine Handvoll Petersilie kleinhacken, mit der Frühlingszwiebel und einer gehackten Knoblauchzehe in den Kartoffelsalat geben

200 ml Rinderbrühe (Glas oder besser selbstgemacht) erwärmen, 3 el Rapsöl und 4 El  Weissweinessig dazugeben, salzen, pfeffern

und über die Kartoffelmischung schütten, umrühren und ziehen lassen. Bei Bedarf nachwürzen.

 

Das Entrecote:

salzen und in eine gut heisse Pfanne geben, 6-7 Minuten auf einer Seite braten, ggf. Hitze etwas kleiner stellen.

wenden, wieder etwa gleich lang anbraten.

Herausnehmen, warm stellen.

 

Die Kirschsauce:

Die Kirschen entsteinen, 5 Stück für die Deko beiseite stellen

Eine kleine rote Zwiebel in kleine Würfel schneiden, in Öl anbraten, die Kirschen dazugeben und anschwitzen, dann einen Schluck Madeira dazugeben

Mit Deckel ein paar Minuten dünsten, dann Deckel abnehmen und die andere Hälfte Rinderfond dazugeben. Bei großer Hitze etwas reduzieren.

In einen Mixbecher geben und glatt mixen. Wenn das Steak zum Ruhen aus der Pfanne genommen wird, die Kirschsauce zum Deglacieren der Pfanne benutzen. Ggf. mit etwas Kartoffelstärke abbinden, einen El kalte Butter einmontieren, für Glanz und Geschmack.

Fazit:

Es hat gut geschmeckt, Madeira und Rinderfond haben die Fruchtigkeit etwas zurückgenommen, aber für Frucht mit Fleisch kritische Seelen ist das wahrscheinlich nix. Ich mag sowas aber und fand’s gut. Ich hab mal eine ähnliche Sauce zu einer Entenbrust gemacht, das war noch besser.

Der Kartoffelsalat ist im Ursprung ein „schwäbischer“ oder auch „badischer“ Kartoffelsalat. Meiner hat ein bisschen mehr Crunch, wegen der Frühlingszwiebel (manchmal mach ich auch Radieschen dazu).

Im „echten“ sind überbrühte Zwielstückchen drin, sonst höchstens noch die Gurke 🙂

 

 

 

 

 

Spaghetti Bolognese


Kaum zu glauben, 7 Jahre poste ich schon meine Lieblingsgerichte und noch nie gab es meine Version von Spaghetti Bolognese zu lesen.

Ich war ganz überrascht, als ich diesen Umstand entdeckte.

Ich hatte noch eine fast volle Flasche Passata von Mutti, die wollte ich verbrauchen (sie kam bei der Pizza zum Einsatz). Da dachte ich, sie würde gut in eine Bolognese passen.

Gleichzeitig dachte ich, ich müßte die Bolo schon mehrmals gepostet haben und schaute nach.

Einmal gab es Penne mit einer Bolo, aber das war’s auch schon. Ist auch schwierig sie anders als andere zuzubereiten, und auch ich bekomme heute keinen Preis für Originalität ;.)

Sauce Bolognese:

1 Karotte

1 Stück Wurzelsellerie oder ein Stangensellerie

Petersilie

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 grüner Paprika

300 g Rinderhack

1 Liter Passata

1/8 l Rotwein

Wasser

Salz

Thymian, Rosmarin, Oregano, am Schluß Basilikum

 

Gemüse kleinschneiden, anbraten, Fleisch dazugeben und anbraten, Wein dazugeben und ablöschen, Passata und Gewürze dazugeben. bei kleiner Hitze 2 Stunden leise köcheln lassen und immer wieder umrühren und abschmecken.

Spaghetti in stark gesalzenes kochendes Wasser geben, al dente kochen.

Teller anrichten, Parmesan drüber reiben und gehacktes Basilikum dazugeben.

Wie gesagt, die Bolo wurde nicht neu erfunden, aber diese Version schmeckt gut.

 

 

 

 

 

 

Rinderroulade Kartoffel-Selleriepüree Bohnen Karotten


Die letzte Roulade ist eine kleine Weile her, aber am Rezept hab ich nichts verändert. Stattdessen wurden die Beilagen ausgetauscht.

Für die Roulade (absolut Standard)

1 Rinderrouladenfleisch

Senf (Löwensenf bei mir)

4 Streifen Karotte

4 Streifen Selleriewurzel

1/2 Gewürzgurke

3 Scheiben Bacon

1/2 Zwiebel

Roulade wickeln, binden und anbraten herausnehmen, Suppengrün (kleingeschnitten) anbraten, Tomatenmark dazu. anrösten, mit Sherry ablöschen, 1/4 l Rotwein dazu, das restliche Glas Kalbsfond von gestern, Deckel drauf, bei 200 C in den Ofen.

Nach 45 Minuten Roulade wenden und zurück in den Ofen. Nach 60 Minuten den Fond abseihen, den Topf mit Deckel wieder in die Röhre schieben. Die Roulade bleibt insgesamt 90 Minuten im Ofen.

Den Fond reduzieren (der hat jetzt schon gut geschmeckt!). Champignons klein schneiden und dazugeben. Wer will, kann die Sauce mit Kartoffelstärke eindicken, oder besser noch mit kalter Butter montieren. Aber meine Sauce brauchte weder das Eine noch das Andere 🙂

 

2 Kartoffeln und eine 1/4 Sellerieknolle in kleine Kuben schneiden und in Salzwasser kochen, etwa 12 bis 15 Minuten kochen, dann abseihen und mit einem Kartoffelstampfer, etwas Milch, Butter und Muskat zu einem Püree verwandeln.

Bohnen und Karotten in Salzwasser knapp garkochen, kalt abschrecken und beiseitestellen. Später mit einem Stück Butter erwärmen.

 

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Flank Steak Kartoffelgratin grüne Bohnen Paprika


Gestern hatte ich einen Gast, den ich bekochen konnte. Also bin ich zum Metzger Zorn gegangen, um zu sehen, ob sie die tollen Flank Steaks auch im Winter verkaufen. Sie tun es 🙂

Ich nahm ein schönes Stück mit und bereitete es auf die übliche Art: Portionieren, salzen, pfeffern, von beiden Seiten anbraten und mit dem Temperaturfühler in den Ofen schieben (bei 100 C).

Die Zieltemperatur von 62 C war nach etwa 15 Minuten erreicht.

Aber zuerst bereitete ich das Kartoffelgratin vor: 5 Kartoffeln geschält, in dünnen Scheiben, geschichtet in einer feuerfesten ausgebutterten Form, die Schichten gesalzen und gepfeffert und mit etwas Muskat gewürzt. 1/2 Becher Sahne dazu, außerdem Butterflöckchen und bei 180 C 50 Minuten backen.

Die grünen Bohnen wurden zuerst in Salzwasser und Bohnenkraut 10 Minuten gekocht, danach kalt abgeschreckt und zusammen mit Paprika in Butter langsam gebraten.

Für die Sauce nahm ich eine halbe Paprika in Würfeln, briet die mit einer Schalotte, einer Knoblauchzehe, einem El Tomatenmark, 1 El Paprikapulver und etwa 15 g Speck in einer Pfanne an, löschte mit Rotwein ab und verlängerte mit einem Glas Rinderbrühe. Nach einer halben Stunde pürierte ich die Sauce mit einem Pürierstab und würzte nach. Heraus kam eine braune Sauce mit deutlichem Paprikaeinschlag, die sowohl zum Fleisch wie zum Gemüse gepasst hat.

Der Gast war zufrieden, ich auch, alles gut!

 

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Enchilada Hack Cheddar


Heute war es wieder soweit: Es hatten sich fast unbemerkt Lebensmittel einer bestimmten Art angesammelt (Avocado, Frühlingszwiebel, Tomaten, Jalapeno, Limette,…), außerdem hatte ich letztes Wochenende beim Einkauf auch eine Packung Maistortillas mitgenommen. Die sind deshalb toll, weil man die angebrochene Packung in den Froster geben kann und die tiefgefrorenen Fladen innerhalb von 5 Minuten wieder aufgetaut sind.

Jedenfalls hatte ich auch noch ein halbes Pfund Rinderhack in der Tiefkühltruhe, das ich prompt nach dem Ankommen daheim aufgetaut habe.

Beim teuren Russen gab es noch Koriandergrün, Cheddar hatte ich vorher schon besorgt und Creme Fraiche hatte ich zuhause.

Für die Salsa: Frühlingszwiebel, Tomaten, Jalapeno, Avocado, Limettensaft und Salz mischen.

Für die Enchiladafüllung: Hackfleisch, 1 El Cumin, 1 El Oregano gemischt, angebratene grüne Paprika, eine Handvoll Endiviensalat in Streifen.

Darauf den Cheddar reichlich geben und im Ofen stark überbacken. Dazu die Salsa anrichten und einen Klecks Creme Fraiche dazutun. Koriandergrün dekorieren und servieren.

War mal wieder lecker!

 

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