Chicken Tempura


Ein schwieriges Unterfangen- die Zutaten müssen gefunden werden. Man muss zwischen den Rezepten abwägen, welches könnte Sinn machen, welches nicht?
Die Zeitenfolge ist zu beachten! (Auch nicht so leicht).
Ich wollte etwas außereuropäisches zum Wochenende machen und nahm mir nach Absprache vor, ein Hähnchenbrust-Tempura zu machen. Dabei sollten Gemüse und Reis serviert werden.
Ich hab dann erst mal geschaut, wie der Tempurateig hergestellt wird. Das erste Problem war- welchen der Teige mache ich? Ich hab mich für eine Variante entschlossen, der Reismehl, Speisestärke, Eiweiss, Salz und Backpulver sowie Sprudelwasser verwendet.
Der schien mir zu dünn, und so hab ich nach einer Probe nochmal mindestens 100 g Mehl dazugegeben, um den Teig etwas dickflüssiger zu machen.
Das Teststück war auch ohne die Mehlzugabe sehr lecker. Das Gemüse wurde kleingeschnitten, gedünstet und mit Ingwer und Knoblauch aromatisiert. Dazu gab es Reis. Die Fleischbollen waren sehr lecker, trotz zusätzlicher Mehlbeigabe. Das war wirklich wie echtes Tempura, knackig, heiß und fettig :-). Lecker. Wir haben es geschafft, 2 ganze Hähnchenbrüste (etwa 14 Stück Hähnchenbollen frittiert) zu vernichten.
Dazu gab es ‚original‘ Dashi+Soja+Mirin=Tentsuyu Sauce, die traditionell zu Tempura gereicht wird.
Das Dashi gab es in Form von 5g Pulver (Suppenkonzentrat), bei dem das Algenteil gefehlt hat.
Die Sauce ist wie eine Suppe, nicht wie eine Dipping-Sauce.
Es hat gut geschmeckt, hatte aber auch einige Probleme: Ich habe zu lange gewartet, um die Tempura zu frittieren. Die 3 -4 Stücke, die gleichzeitig im Topf möglch waren, haben immer etwa 3 Minuten gebraucht, und ich brauchte 5 Gänge um alle Fleischstückchen fertig zu bekommen. Das waren 15 – 20 Minuten, die ich nicht so eingeplant hatte.
Dafür hatte ich das Gemüse vorher in die Pfanne mit Deckel. Später stellte sich das als zu früh heraus.

Wie dem sei, ‚lessons learned‘ ich werde mir das beim nächsten Mal zu Herzen nehmen und alles richtig machen :-). Trotzdem hat es super geschmeckt (fragt meine bessere Hälfte), und das war nicht das letzte Mal.

Thanksgiving-Add- ons 3


Pear Tarte Tatin Rice Flour/Gluten-free

Ich wollte eine Birnentarte backen, aber eine, die ich noch nie gebacken hatte, nämlich eine umgekehrte, verdrehte. Weil wir Gäste mit Lactose- und Gluten- Inzoleranz haben, wurde  teilwise mit Produkten gekocht, die dem Rechnung tragen..
Eine solche Anstrengung war die Tarte Tatin a la Poivre sans Gluten

Da ich nur eine kleine Tarte Form hatte, hab ich das Rezept verkleinert.
100 g Reismehl
40 g Butter
1/2 Beutel Vanillezucker (Dr. Oetker Bourbon-Vanille)
Prise Salz
1 Ei
2 El Zucker

Für die Füllung:
Alexander Birnen
Zucker, Zitronensaft
Zimt
Pommeau (Birnentrester 14%)

Ich hab die Birnen in Spalten geschnitten und in Buter geschwenkt.
Danach hab ich Zucker drauifgestreut und wieder gewendet.

Einen Teil der Birnen hab ich püriert, Zimt dazu, Pommeau( Birnenlikör aus der Normandie) dazu,
 einkochen lassen,
Nochmal mit Salz und Essig abgeschmeckt.
In die Tarte- oder Pie Form gegeben, die eingekochte und parfümierte Masse drübergeben
und ausbacken.
Stürzen.

Die Tarte sah gut aus, wir werden morgen sehen, ob sie was geworden ist.