Tomahawk vom Schwein Spargel Rhabarberchutney


Bei Zorn gab es dry-aged Tomahawks vom Hällisch-Schwäbischen Landschwein zu einem Sonderpreis. Er hat einen Glaskasten, in dem auch andere Fleischsorten auf die optimale Reifung warten.

Ich bereitete es zu, indem ich erst die Lederhaut am äusseren Fettrand wegschnitt und dann das gute Stück von allen Seiten anbriet und mit einem Temperaturfühler in den Ofen gab. Die niedrigste Temperatur für Schwein, sagt der Fühler, ist medium. Die liegt bei 67 C. Die stellte ich ein.

Dazu gab es wieder Spargel (mit Butter). Ich kann mir im Moment nicht helfen – ich hab noch nicht genug von den leckeren Stangen. Der Preis ist immer noch bei €6/kg, was für Spargel der Vorsaison unerhört billig ist. Die Saison fängt erst Mitte April an und endet an Johanni, dem 24. Juni.

Aus dem Reis von gestern machte ich mit Hilfe eines Eis und etwas Mehl, Salz und Pfeffer eine Masse, die erst in metallenen Rundförmchen angebraten und gewendet und dann im Ofen fertiggebacken wurde.

Um alles etwas interessanter zu machen und in der Saison zu bleiben machte ich ein kleines feines Chutney aus Rhabarber, roter Zwiebel, Ingwer, Thai Chili, Olivenöl, braunem Zucker und 3 El Weissweinessig. Fruchtig, süß-sauer und scharf war es ein perfekter Begleiter für das Fleisch 🙂

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Medaillons Morcheln Spargel Rice Cakes


Mitten in den Einkäufen für Ostern (das bei uns ein Familientreffen mit Essen am Sonntag ist) fiel mir ein, daß es noch den Karfreitag, den Samstag und den Ostermontag gibt, an denen man auch nicht hungern will. Also hab ich ohne groß zu planen Sachen eingekauft, die mein Budget nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht hauen würden.

Für ein schnelles Abendessen hab ich ein paar Schweinemedaillons angebraten, dazu grünen Spargel (von hier!), und aus etwas übriggebliebenem Reis, einem Ei und einer kleinen Menge Mehl einen Rice cake oder Reisküchelchen dazu gemacht. Dazu eine Morchel (genommen aus dem Fundus fürs Sonntagsessen) und nochmal Bärlauchbutter. Ich kann nichts dafür, Frau B. ist verrückt nach dem Zeug. Ich muß aber sagen, es hat sowohl zu Fleisch wie auch zu den Spargeln sehr gut geschmeckt.

Tja, manchmal ist einfach am besten, sich nicht so viele Gedanken zu machen.