Thai Rindfleisch Tomatensalat Reisnudeln


Heute empfing ich eine Mail von einer Site, die ich abonniert habe: the chef mimi blog
Es ist ein amerikanisches Rezept, basierend auf einem weiteren amerikanischen Rezept, das teilweise Thai/asiatische Wurzeln hat.
Jedenfalls war ich angetan vom Rezept, auch weil es einfach in der Umsetzung war, und was soll ich sagen – es hat sich gelohnt.
Für die Tomaten nahm ich welche, die Honigtomaten heissen, ganz kleine, die ungeheuer aromatisch sind.
Dazu kamen jeweils eine großzügige Hand Koriandergrün und Minze, eine grosse Schalotte in feinen Scheiben, und ein Tl Chiliflocken (Pul Biber).
Die nassen Zutaten waren 3 El Limettensaft, 1 El Fischsauce und 2Tl Rapsöl.
Dazu gab es Reisnudeln, eine knappe Handvoll, die nur in kochendes Wasser gegeben und dann von der Feuerstelle gezogen werden. Die wurden abgetropft und lauwarm in den Teller gegeben.
Jetzt nahm ich das Fleisch, eine Rinderhüfte, und schnitt sie in Scheiben. Im Original sind das Skirt Steak, Flank Steak und Hanger Steak, alles Steaks, die nicht der klassischen Steakküche angehören und besonderen Zubereitungsarten folgen. Die Rinderhüftenscheiben wurden in Salz, Pfeffer, und braunem Zucker gewendet und dann etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach hab ich die kurz auf beiden Seiten angebraten, etwa 10 Minuten ruhen lassen und dann in feine Scheiben geschnitten, die zuallerletzt unter den Salat gemischt wurden.

Jetzt wurde der Salat nur noch auf die Nudeln gebettet und serviert! Das Originalrezept hatte wohl keine Nudeln, der Blog von Mimi dagegen hatte welche. ich finde, siw sind eine sehr gute Beigabe!

Ei Spinat Kartoffel


Heute Abend hatte ich keine Lust auf Fleisch. Mir schwebte etwas mit Spinat vor, weil ich letzten Samstag schönen jungen Spinat an mehreren Ständen gesehen hatte.

Mein teurer Russe hatte zwar Spinat, aber den „männlichen“ 🙂  , älteren mit den großen Blättern, allerdings relativ sandfrei und sehr frisch.

Ich unterhielt mich mit einer der Damen, die einem helfen, eine Auswahl zu treffen (keine Selbstbedienung!) über Chilis, während die andere emsig meine Tüte mit Spinat vollstopfte, bevor sie mich nach der Menge fragte. Klasse Technik, muß ich mir merken. Ich nahm die Menge mit.

Extra große, extra Bio-Eier hab ich immer Zuhause.

Ein paar Kartoffeln waren auch noch da. Heute benutzte ich das erste Mal meine kleine Küchenmaschine, das ist eine, die alles Mögliche mit verschiedenen Scheiben shreddert, sei es Weißkohl für Slaw, oder wie heute, Kartoffeln für Rösti oder Puffer. Ich ließ 3 kleine Kartoffeln, natürlich geschält, durch den „Food processor“ durchlaufen, keine 3 Sekunden und alles war fertig…

Ich nehme normalerweise für sehr vieles mein Messer – das hat mich ziemlich beeindruckt.

Für die Rösti? gab es die geshredderten Kartoffeln, ein gehäufter El Mehl, Salz, Pfeffer, 2 El frisch geriebenen Parmesan und ein mttelgroßes Ei. Später gab es noch eine Prise Za’atar.

 

Der Spinat wurde auf mittelgroßer Hitze mit Olivenöl eingeschmolzen, dazu kam Salz, Pfeffer und Muskat, das alles in 3 Durchgängen.

Nachdem der Spinat genügend eingegangen war, machte ich eine Mulde und legte ein XL Bio Ei hinein und schob die Spinat-Ei Mischung in den Ofen.

 

Das Kartoffelrösti wurde, nachdem es in der Pfanne bei mittlerer Hitze angebraten worden und gewendet worden war, nochmal ein paar Minuten auf der anderen Seite angebraten, dann kam die Pfanne bei 180 C in den Ofen, etwa 10 Minuten.

Zum Anrichten hab ich das Rösti zu unterst platziert und gab dann die Spinat-Ei-Mischung darauf.

Foto und guten Appetit! Es hat gut geschmeckt. Ich bekam beim teuren Russen noch eine kleine Chili-Mischung geschenkt, etwa wie Pul Biber, das hab ich auch dabei ausprobiert. War auch gut – nicht zu scharf und mit viel Geschmack!

 

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