Cordon Bleu Pommes Gurke Tomate


Manchmal muß es ein Wirtshausessen sein. Ich ging beim Metzger Zorn vorbei, ohne einen Plan zu haben. Dort verstrickte ich mich in ein Gespräch mit der netten Fleischfachverkäuferin, bis am Ende die Entscheidung auf ein Schweineschnitzel mit Schmetterlingsschnitt aus der Oberschale fiel.

Das letzte Mal, daß ich das machte hab ich es nicht paniert, heute mußte Panade sein. Vorher aber wurde es mit echtem Schweizer Emmentaler und einem frischen Winzerschinken gefüllt, mehliert, in Ei gewendet und in Bröseln paniert. Die Brösel, man sieht es, waren leider nicht die leichten, luftigen vom Bäcker, auch keine Panko aus dem Asiamarkt, sondern irgendwelche Sünden, weiß Gott wo ich die her hatte!?

Die waren nicht optimal, aber letztendlich haben die Brösel nicht den Ausschlag gegeben. Das Cordon Bleu wurde in Butterschmalz angebraten. Obwohl einiges an Butterschalz in der Pfanne war, war es nicht genug, um es richtig zu machen, aber mir war es fettig genug. Die Petersilie hab ich auch versucht in dem Butterschmalz zu frittieren, das hat nur halb geklappt 🙂

Dazu gab es handgeschnittene Kartoffeln, die ohne Öl in einen Ofen von 190 C kommen, schön gesalzen und mit Umluft. Die werden in 15-20 Minuten knackig, mit luftigem Inneren.

Dazu hab ich einen kleinen Gurken-Tomatensalat gemacht, mit Weissweinessig und Olivenöl.

Die Wirtshausatmosphäre von früher mit Rauch- und Fettgeschwängerter Luft hab ich hier nicht vermisst 🙂

 

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Schweinebauch Bohnen-Tomaten-Ragout Pommes Steinpilze


Ich hab die Drohung wahr gemacht. Es gibt Pommes!

Allerdings nicht im tiefen Fett, sondern auf einem Backblech mit 3 Eßlöffeln Olivenöl im Ofen gemacht.

Dieses Gerät ist der neueste Mitbewohner und zeichnet verantwortlich für das Gleichmaß der Kartoffeln.

Pommespresse

Die kamen dann bei 200 Grad etwa 35 Minuten in den Ofen. Einmal hab ich sie gewendet.

Die Bohnen wurden in Salzwasser gegart, gleichzeitig hab ich Speck, Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl angeschwitzt, 6 Kirschtomaten dazu, ein Zweig Rosmarin und ein paar Zweige Thymian und alles mit einem Schluck Weißwein abgelöscht und einkochen lassen. Die Bohnen kamen dazu, als sie gar waren.

Die Steinpilze hab ich wie fast immer gemacht- Eine halbe Zwiebel fein würfeln, eine halbe Knoblauchzehe dazu, kleingehackte Petersilie in Butter anschwitzen, dann die geputzten Steinpilze dazu. Auch hier ein kleiner Schluck Wein, um dann die Pilze weich dünsten zu können.

Den Schweinebauch hatte ich ja schon zwei Tage vorher gemacht, heute hab ich ihn in zwei Hälften geschnitten und zuerst auf der Hautseite angebraten, dann auf den anderen Seiten.

Das Ergebnis war ein eklektischer Teller, geschuldet der Tatsache, daß es sich hier um ein Resteessen handelt.

Ich will bestimmt nicht lamentieren, aber es es ist wirklich schwierig für eine Person einzukaufen, wenn man alles frisch machen möchte. Aber es funktioniert ganz gut, manchmal gibt es eben unfreiwillige Bettgenossen.

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