Menü für drei


Ausgerechnet bei einem Menü für drei hab ich nur zwei Gänge. Das fotografieren spielt immer die zweite Geige, der Hauptgang machte Stress und die Gäüste bekamen die Kamera an meiner Statt nicht in den Griff. Die Bilder sind jedenfalls nicht schlechter als das Essen 🙂

Der Besuch hatte sich ein Kaninchen gewünscht, das ich zuerst abholen musste. Dieses Tier war das größte Karnickel, das ich je gesehen habe – mindestens 2 kg oder mehr. Mein Plan war die Läufe und Bauchlappen in einer Kaninchen-Sahne-Estragonsauce zu machen. Die Sauce hatte ich schon aus Gemüse und Parüren gekocht, aber ich wählte das falsche Behältnis, um die Teile zu schmoren und endete mit teilweise trockenen Stücken Fleisch. Die Lenden hatte ich gesondert angebraten und die waren schön zart. Allerdings gab ich kurz vor Ende der Kochzeit noch eine schöne Menge Mehlbutter zum binden in die Sauce, leider aber auch 5 blättrig geschnittene Chamignons, die sogleich ihr ganzes überschüssiges Wasser an die Sauce abgaben und die sich dann weigerte dicker zu werden. Vom Geschmack her war sie aber schön – den Estragon hab ich mit Orangensaft und etwas Orangenzeste ergänzt.

Als Vorspeise überlegte ich mir eine denkbar einfache Suppe aus Gemüsebrühe und TK Erbsen, die erst fein püriert und dann mit einem vor kurzem gekauften Hot Curry Pulver (passt super zu Currywurst 🙂 ) und 100 ml Sahne abgeschmeckt wurde. Die Suppe kam gut an.

Als Dessert (das nicht fotografiert wurde) wagte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben an eine Creme Brulee heran – hauptsächlich, weil ich vor ein paar Monaten einen sehr preiswerten Brenner gesehen und gekauft hatte.

Und diese Creme war gut, so wie sie sein soll, mit einem Knack im Zuckerspiegel.

Alles in allem war es ein schöner Abend, auch wenn ich später dann mit mir haderte, daß ich nicht früher auf die richtigen Entscheidungen gekommen bin. Aber es wird immer besser *g*

Tortilla-Omelett Paprika Champignons Schinken Käse


Ich wusste ehrlich gesagt nicht, nach was mir der Sinn stand. Da fiel mir ein, daß ich noch mindestens 15 große Bio-Eier im Haus hatte. Eierspeisen esse ich sehr gerne, also nahm ich Schinken und Käse mit. Champignons hatte ich auch noch daheim, und ich wollte damit einfach ein dickes gefülltes Omelett machen. Dann entdeckte ich noch 2 Spitzpaprika und schnitt die auch noch klein.

Jetzt briet ich die Paprika in Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne an. Dann kamen die Champignons, die ich in nicht zu dünne Scheiben geschnitten hatte (etwa 10 Stück) mit hinein.

Der Plan war, diese zwei Komponenten fertig zu garen, eine kleinere Pfanne mit guter bretonischer Butter aufzusetzen und drei Eier zu verkleppern, das Gemüse und dann den gekochten Schinken und den Schweizer Emmentaler dazuzugeben, es langsam fertig zu braten und zuzuklappen.

Die Paprika/Champignon Mischung war soweit fertig, als das Telefon klingelte. Ein guter Freund meldete sich von einem kurzen Aufenthalt in Thailand zurück. Wir kamen ins Gespräch und ich machte den Ofen an und stellte ihn auf 140 C. Dann nahm ich 4 Eier, verklepperte sie gut, würzte, schnitt Schinken und Emmentaler klein, und goß die Eier über die vorher angebratenen Paprika und Pilze. Dann kamen Schinken und Käse an die Reihe, dann noch ein bißchen frischer Thymian.

Die Eimasse fing auf dem Herd schon zu stocken an, da stellte ich die Pfanne in den Ofen. Das Gespräch ging weiter. Ich hatte die Pfanne schon wieder aus dem Herd genommen, damit das Omelett nicht ledrig wird und quatschte weiter.

Jetzt meldete sich mein Festnetztelefon das erste Mal mit einem Ton, der heißt „Batterie bald leer“. Kein Problem, wir redeten weiter. Ich schob die Tortilla wieder in den Ofen, damit sie auch schön warm würde. Ein paar Minuten später nahm ich sie wieder raus, das Telefon meldete sich ein zweites Mal, wir redeten weiter.

Ich holte meine Kamera, machte drei Bilder und aß das erste Stück aus der Hand. Jetzt fiel das Telefon aus.

Ich gab es auf die Ladestation und es klingelte sofort, konnte aber noch kein Gespräch annehmen. Also wartete ich ab, bis es nicht mehr klingelte und rief mit meinem Handy an. Dort kam die Meldung „Nur Notfallanrufe“ -kein Geld mehr auf dem Konto. Es klingelte nochmal und ich drückte auf die Lautschaltung damit ich es nicht vom Ladegerät entfernen musste und sagte schnell was los war. Wir verabschiedeten uns und ich konnte mich dann schön hinsetzen und die halbe Tortilla verpeisen. Den Rest gibt’s morgen im Geschäft.

4 große Bio-Eier

2 Spitzpaprika in dickeren Streifen

10 Champignons 3-4 mm dick

2 Scheiben gekochter Schinken

40 g Schweizer Emmentaler/Appenzeller/Gruyere

Thymian (oder Petersilie, Kerbel, Dill,Schnittlauch, Basilikum, je nach Geschmack)

Salz, Pfeffer

 

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Jägerschnitzel Bratkartoffeln Paprika-Tomatengemüse


Manchmal muß es etwas ganz Gewöhnliches sein, etwas, das man ganz genau kennt und vermutlich schon sehr oft gegessen hat.

Im Englischen laufen diese Art von Gerichten normalerweise unter dem Begriff „Comfort Food“ und beschreibt damit die Wirkung, die sie zusätzlich zur Hungerbekämpfung entfalten: Ein kulinarischer Rückzugsort, der so ursprünglich ist, das man vielleicht nur das warme Gefühl im Bauch spürt aber nicht mehr richtig herleiten kann, an was es genau liegt (weil die erste Erfahrung soweit zurückliegt, das man sie nicht verbalisieren kann).

Es sind solche Gerichte, die genannt werden, wenn man beschreibt, welche Gerichte die Mutter/der Vater/ die Oma gekocht hat, die keiner besser hinbekommt.

Meistens sind es einfache Sachen ohne viele Schnörkel, aber mit einem Geschmack, der immer wieder gleich oder ähnlich war.

Ich brauche solche Gerichte auch. Vor kurzem meinte ein Freund, er könne sich nicht vorstellen, so zu kochen wie ich, das sei ja viel zu abgehoben.

Ich meinte, daß es mir darum nicht geht, sondern einmal um die Vielfalt beim Essen, weil ich eben neugierig bin. Aber auf der anderen Seite geht es mir immer wieder darum ganz normale Gerichte so gut wie möglich umzusetzen. Das fängt mit guten Zutaten an und setzt sich in der sorgfältigen Zubereitung fort. Für mich bedeutet es eben auch, so gut wie keine Convenience-Produkte zu verwenden, auch kaum tiefgefrorene oder eingedoste Produkte (Es gibt ein paar wenige Ausnahmen: TK-Erbsen, Dosentomaten von Mutti als Beispiele).

Und ich stelle immer wieder fest, daß es ganz leicht ist, mit frischen Produkten sehr lecker zu kochen.

Ein Jägerschnitzel ist per Definition ein Schnitzel mit Pilzen (Champignons) und dazu normalerweise eine eingekochte Sahne. Das hab ich bestimmt 3 Jahre nicht mehr gegessen.

Ich hab ein schönes Stück Schwein aus der Region bekommen, dazu braune kleine Champignons. Auch hab ich eine Sahne von Weihenstefan mitgenommen.

Das Schnitzel hab ich dünn geklopft, gesalzen und gepfeffert, aber sonst nicht mehliert oder paniert. Die Champignons (etwa 10 Stück) wurden in nicht zu dünne Scheiben geschnitten und beiseite gestellt.

Jetzt wurden zwei Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und etwa 8 Minuten in kochendes Wasser gegeben, dann abgetropft und in eine heiße Pfanne mit Butter und Rapsöl gegeben, um Farbe zu nehmen. Das hat etwa 15 Minuten gedauert.

Daneben hab ich 4 der Paprika in Rollen geschnitten und mit einer Schalotte und einer Knoblauchzehe angebraten. Dazu kamen 4 geviertelte Kirschtomaten, ein Schluck Wein und der Deckel.

Jetzt dünstete alles gar, und nach wenigen Minuten konnte ich die Hitze abschalten und das Gemüse auf die Seite stellen.

Nachdem die Kartoffeln soweit waren, nahm ich sie heraus und gab sie auf Küchenkrepp. Dann kam das Schnitzel in die gleiche Pfanne und wurde scharf von beiden Seiten angebraten. Ich nahm es etwas früher als für den perfekten Garpunkt heraus, weil die Sauce noch ein paar Minuten dauern würde und das Schnitzel in dieser Zeit zuende garen würde.

Jetzt kamen die Champignons in die Pfanne und gaben sehr schnell ihr Wasser ab. Ich würzte sie mit Salz und Pfeffer und gab etwas Zitronensaft drüber. Jetzt kam noch ein Schlenker Sahne darauf (50 ml) und wurde 2 Minuten eingekocht, gerade lange genug, daß die Sauce nicht auf dem Teller herumschwimmt.

Dann hab ich alles angerichtet.

Schnitzel und Gemüse waren noch schön warm, Kartoffeln sowieso, und geschmeckt hat es super. Comfort Food eben!

 

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Rührei Pfifferlinge Spinat Kartoffel


Ich wußte, daß ich heute Abend fleischlos essen wollte, und dachte nach was ich letztens bei meinem teuren russischen Gemüsehändler gesehen hatte. Da fiel mir der Spinat ein. Es ist ja leider nicht mehr die Zeit des zarten Babyspinats, den man sogar als Salat essen kann, stattdessen sind die Blätter fast Elefantenohrengroß. Macht aber nix, ich mag Spinat egal wie.

Das liegt daran, daß ich eine Mutter hatte, die einige Lebensmittel liebte, aber mit anderen gequält worden war. Und diese Dinge gab es bei uns nicht. Ich konnte also selbst entscheiden, ob und wann ich ein heikles Lebensmittel ausprobieren wollte. Dazu gehörte Spinat. Als ich den dann selbst entdeckte (als ganze-Blätter-Spinat, den mit dem Blubb kannten wir schon aus Hort und anderen Etablissements), war ich hin und weg. Ich liebe ihn! Genauso ging es mir zB mit Kalbsleber oder Nierchen – die gab es nie, weil meine Mutter diese Dinge hasste. Ich dagegen find die sehr lecker!

Jedenfalls fand ich erstmal einen leeren Spinatkorb vor. Ich hab dann ziemlich entgeistert geschaut, bis er mich fragte, ob ich etwas Bestimmtes suche. Es stellte sich heraus, daß er immer genug Spinat in der Hinterhand hat, wie er sich ausdrückte. Von dem nahm ich zwei Händevoll mit, außerdem 1 kg festkochende Kartoffeln. Dann sah ich die Pfifferlinge – sie müssten eigentlich keine Saison mehr haben, aber die waren aus Bayern und real. 100 g haben mir gereicht.

Glückliche Eier hatte ich noch vom Markt daheim, wobei ich normalerweise ganz klassisch Spiegeleier zum Standardrezept mit Spinat und Kartoffeln mache.

Aber ich hab die letzten paar Sonntagmorgen das Rührei wiederentdeckt und mich neu in diese feuchte schlonzige Konsistenz verliebt, die nur erfordert, die Eier schnell alle 10 Sekunden einmal zu rühren, insgesamt dreimal, und dann auf den Teller zu geben, sonst sind sie zu trocken.

Für diese Eier hab ich die Pfifferlinge vorher geputzt und in Butter angebraten, herausgenommen, die Pfanne ausgeschwenkt, wieder erwärmt, ein weiteres Stück Butter hinein, dann die Eier, einmal rühren, Pfifferlinge wieder hinein, nochmal rühren, warten, nochmal rühren, fertig.

Die Kartoffeln hatte ich schon vorher gekocht. Also mußte ich noch den Spinat machen. Dazu hab ich ihn gewaschen und abtropfen lassen. Eine Knoblauchzehe würfeln, in wenig Öl anbraten, den noch nassen Spinat in die heisse Pfanne geben, salzen, etwas Muskat, umrühren und eindampfen lassen, nächste Portion, das gleiche Spiel, bis der Spinat komplett gegart ist. Abschmecken. Man kann an dieser Stelle einen oder mehrere Löffel Saure Sahne oder Creme Fraiche dazugeben, aber das war heute nix für mich.

Das hat heute viel besser geschmeckt als mit Spiegelei, weil der ganze Geschmack des Eis überall war (und es waren wirklich gute Bio-Eier).

Ja manchmal sind es eben die kleinen einfachen Dinge, die gut zubereitet dann doch einen großen Genuss ergeben!

 

Rührei Pfifferlinge Spinat Kartoffel 1

 

 

Thanksgiving 2012


Große Enttäuschung! Ich hatte soviel zu tun, daß die einzigen Bilder, die ich machen konnte, vorab entstanden von zwei pies oder Pasteten, nämlich einer Pfirsich- und einer Heidelbeerenpastete. Darüber hinaus hab ich ein neues Foto von Cranberrykompott gemacht, das gibt es hier allerdings schon mal vom letzten Jahr.

Ach ja, am nächsten Tag hab ich die Kamera noch mal auf die Reste des Succotash gelenkt. Ansonsten kann ich nur berichten, daß die einzelnen Zutaten gut waren und gemundet haben.

Hier das Menü:

Finger Food: Datteln mit Entenleber

Aperitiv: Crodino

Schinken mit Nelken und braunem Zucker

Truthahn mit Gravy (Sauce)

Füllung: Corn Bread mit Cranberries und Schinkenwürfeln, Äpfeln, Sellerie, Salbei, Putenleber,Bauernbratwurstfülle und Nussmischung  im Ofen gemacht

Beilagen: Kartoffelbrei, Butter, Laktosefreie Sahne/Milch, Muskat

Reis/Wildreis, Pilze, weiße Zwiebel, Marsala

Cornbread mit Cranberries und Schinkenwürfeln (extra)

Gemüse: Rosenkohl, Maronen und Granatapfelkernen

Succotash: Gemüsemischung aus Mais, breiten Bohnen, roten Zwiebeln, Paprika, Kürbis, Chili, Cumin, Cayenne, Paprikapulver

Karotten/Pastinaken geröstet

Nachtisch: Heidelbeertarte

Pfirsichtarte

Apfelstrudel

Vanilleeis selbstgemacht

Die Stars waren der Truthahn, Kartoffelbrei, Rosenkohl, die Sauce, die Heidelbeer- und die Pfirsichtartes, das Vanilleeis und die Füllung.

Der Rest wurde auch gegessen, aber es blieb davon etwas übrig.

Dieses Jahr waren wir 20 Personen, wobei drei Kinder waren.

 

 

Zu den Fotos:

Das war das Succotash, einer Gemüsemischung indianischen Ursprungs, das ursprünglich aus Limabohnen und Mais bestand.

Heute bezeichnet man allgemein Gemüsemischungen, die mit Butter oder Schmalz gemacht werden, als Succotash. Es gilt als sehr traditionelle Thanksgivingbeilage.

In meinem Succotash waren rote Zwiebeln, breite Bohnen, Paprikaschoten, Mais, Kürbiswürfel und Petersilie. Zum würzen kamen Paprikapulver, Cayenne und Cumin (Kreuzkümmel).

Die Heidelbeertarte hab ich mit einem Mürbteig aus dem ‘Silberlöffel’ gemacht, der gut geklappt hat. Die Füllung war aus (gefrorenen) und aufgetauten Heidelbeeren (4 Cups) einem halben Cup Zucker und 3 gehäuften Eßlöffeln Speisestärke (mit Wasser verrührt) gemischt worden. Zur Hebung des Geschmacks kam noch der Saft einer halben Zitrone und eine Prise Salz dazu.

Der Teig wird nicht vorgebacken, sondern mit der Füllung etwa 45 Minuten bei 160 C gebacken.
Ich mußte ihn vorzeitig mit Folie abdecken, was an meinem chaotischen Ofen liegt.

Bei der Pfirsichtarte kommen die Pfirsiche (um diese Zeit aus der Dose) in die Teigform. Aus 2 Eigelben, einer 3/4 Tasse Zucker, 2 Eßlöffeln Mehl und einer drittel Tasse geschmolzener Butter wird eine Masse gerührt, die darübergegeben wird. Die stockt dann und fördert den Zusammenhalt.

Für das Cranberrykompott nehme ich 2 Packungen Cranberries (frische), 2 Tassen Zucker, Orangenabrieb und  den Saft der Orange. Das wird aufgekocht und etwa 5 Minuten kochen lassen. Danach einfach nur auskühlen lassen.

Kalbsleber Knödel Madeirasauce


Um die Wies’nzeit gibt es überall Produkte, die damit etwas zu tun haben, von weiß-blauen Servietten bis in Plastik eingeschweisste Wies’nhenderl (igitt!)

Weil ich Frau B. eine Sättigungsbeilage zu einem Pfifferlingsragout geben wollte, aber wegen eines Knödels nicht selbst in die Produktion gehen wollte, griff ich ausnahmsweise zu einem solchen Fertigknödel. Immerhin ohne Zusatzstoffe, auch nicht getrocknet, sondern einfach halb vorgegart und in 10 Minuten fertig.

Das Problem war, daß fünf übrig blieben, die ich dann am nächsten Tag dann mit der Kalbsleber gemacht habe.

Dafür holte ich für 2 Personen 200 g Kalbsleber, 1 kg Kalbsknochen und eine Rinderbeinscheibe. Suppengrün hatte ich noch zuhause. Die Kalbsknochen wurden scharf angebraten, dann auch ein wenig Tomatenmark. Das wurde mit 200 ml Weißwein aufgegossen, mit 4 l Wasser verlängert und mit der Beinscheibe bestückt. 1 Stunde später hab ich das Suppengrün hineingegeben. Ich hab es solange eingekocht, bis nur noch ein halber Liter übrig war. Die Sauce hab ich mit Madeira, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit ein wenig Speisestärke abgebunden. Für die Kalbsleber habe ich einen Schöpfer der Sauce mit Sahne verlängert.

Champignons wurden fein geschnitten und in Butter angeschwitzt. Dann kam die Sauce zu den Champignons. Die Kalbsleber hab ich Streifen geschnitten, gewürzt und mehliert und in Butter angebraten, etwa 4 Minuten.

Die Knödel habe ich in leise köchelndem Wasser ziehen lassen.

Die Kalbsleber kam in die Sauce und alles wurde an den Knödel drapiert 😉

War sehr lecker!