Pfannkuchen Kirschkompott


Gestern kaufte ich ein Pfund Kirschen. Dann erst überlegte ich, was ich damit anstellen könnte. Heute hab ich sie gewaschen und entsteint, dann mit einer geringen Menge Wasser, einem etwas gehäuften El Zucker, einer Prise Salz und einem Schluck Balsamico langsam eingekocht. Zum Schluss gab ich etwas in kaltem Wasser aufgelöste Speisestärke dazu, um die gebildete Sauce zu binden.

Für die Pfannkuchen nahm ich etwas Mehl (etwa 2 Tassen), Prise Salz, 2 Eier und genug Milch um den Teig etwas dünner zu machen. Man kann mit den Komponenten für den Teig ruhig spielen, Pfannkuchen sind eigentlich unverwüstlich.

Ich gab keinen Zucker zum Pfannkuchen, weil es mehrere Pfannkuchen ergab und ich den Rest vielleicht auch zu Pikantem nehmen kann. Ausserdem war das Kompott für mich süß genug, und ich vermisste nichts 🙂

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Spargel Pfannkuchen Schinken Beurre Blanc


Gestern hatte ich spontan die Idee, Pfannkuchen zum Spargel zu machen. Also kaufte ich auch einen halben Liter Milch, ein Nahrungsmittel, das es sehr selten bei mir gibt. Dazu gesellte sich ein Wacholderschinken. Ich wollte noch eine Sauce dazu machen, mag aber die sehr fette Hollandaise nicht so sehr. Statt dessen bereitete ich eine Beurre Blanc zu, die mir allerdings nicht schaumig wurde. Geschmacklich war sie allerdings fein.

Die Pfannkuchen entstanden aus einer Handvoll Mehl, 2 Eiern, einer Prise Salz und genug Milch, um den Pfannkuchenteig etwas dünner als bei normalen Pfannkuchen zu machen. Meine waren auch noch ein wenig dicker als Crepes, dürfen aber gerne so dünn sein. Ich gab zu den regulären Zutaten auch noch eine halbe Handvoll gehackter glatter Petersilie in den Teig.

Die Beurre Blanc machte ich aus 100 g Butter, 3 cl Weisswein, 1 cl Weissweinessig und einer ganz fein gewiegten Schalotte. Ausserdem aus 3 gehäuften Esslöffeln Creme fraiche (Sahne geht auch).

Die Hälfte der Butter wird mit der Schalotte erhitzt, ohne Farbe zu nehmen, dann kommen Weisswein und Essig dazu und werden reduziert. Danach gab ich die Creme fraiche dazu, rührte um und dickte auch das ein. Zum Schluss wird die andere Hälfte der Butter, die im Kühlschrank zwischenlagerte, mit dem Schneebesen untergeschlagen.

Nachdem die Spargelstangen gar waren, legte ich den Schinken kurz in eine warme Pfanne ohne Öl um ihn kurz aufzuwärmen. Dann legte ich Schinken und Spargel in einen Pfannkuchen, gab etwas Beurre Blanc und Kresse hinein und darauf und klappte ihn um. Ziemlich lecker!


Pfannkuchen Hackfleisch Tomaten Guacamole Cheddar


Die Füllung für die Pfannkuchenroulade wird eigentlich mit Burritos oder Enchiladas serviert, aber ich hatte keine Maisfladen im Haus und wollte ausserdem mal wieder Pfannkuchen machen.
Ich hatte schon einiges da und musste nur noch Hackfleisch und Koriander einkaufen.
So oder sehr ähnlich hat es schon mehrfach Eingang in diesen Blog gefunden, aber es ist für mich ein typisches Gericht für den Sommer, weil es von vollreifem Gemüse lebt, und heute hatten wir wieder über 30 C und wer weiss, wie lange das Wetter noch hält?

Die Zutatenliste:
Für die Pfannkuchen-
1/8 l Milch
1 Ei
Genug Mehl für einen leicht flüssigen Teig
Prise Salz, Prise Zucker

Für die Guacamole-
1 Avocado in Würfeln
1 mittelgrosse Tomate in Würfeln
2 Frühlingszwiebel hauptsächlich das Weisse
Saft einer Limette
Handvoll Koriandergrün gehackt
1/2 Jalapeño in dünnen Scheiben
1 gute Prise Salz (Avocado braucht viel Salz)

Beim Herstellen der Guac schnitt ich von allem etwas mehr und hackte zusätzlich eine Schalotte, eine halbe Spitzpaprika in Würfeln und eine Knoblauchzehe.
Nachdem ich 250 g Rinderhack angebraten hatte, gab ich diese Mischung mit hinein, um sie auch kurz zu garen.
Dann machte ich schnell 2 Pfannkuchen, legte sie in einer ovalen Form leicht übereinander und füllte sie erst mit der Hackfleischmischung, dann mit der Guacamole und schliesslich mit Cheddar Käse (einer Handvoll). Dann drehte ich die Mischung zu einer Rolle und gab den restlichen Käse oben drauf und schob alles 10 Minuten bei 200 C in den Ofen.
Die eine Hälfte schnitt ich in drei Rollen und servierte sie mit einem Rest Guacamole, die andere Hälfte gibt es ein andermal. Wer mag, kann noch einen Klecks Saure Sahne dazugeben.

Fazit:
Das Mundgefühl war anders, weil die Pfannkuchen weicher als Maistortillas sind. Auch schluckten sie mehr der Schärfe und ich würzte nach. Aber insgesamt war es eine leckere und auch sättigende Angelegenheit 🙂

American pancakes


Ganz selten hab ich morgens Lust auf Pfannkuchen, French Toast oder auch Waffeln, obwohl es eigentlich kein großer Aufwand ist. Das liegt daran, daß ich meistens Eier irgendwelcher Art mache, weil ich Eier liebe und dazu gerne einen getoasteten English muffin mit Marmelade geniesse.

Aber heute musste es sein. Die amerikanischen Pfannkuchen, die fluffiger sind als die deutschen Eierpfannkuchen, gab es bei mir bestimmt das letzte Mal vor fast 40 Jahren. Zuhause haben wir die einige Male gemacht, sie geben sich ja gut her für größere Mengen 🙂 . Ich kann mich auch noch an eine Metalldose mit Original Maple Syrup aus Vermont erinnern, die wir geschenkt bekommen hatten. Der war viel besser als der, den ich heute hatte.

Ich hab für das Rezept nochmal nachgeschaut, erst bei Joy of Cooking, dann bei einer Best of… Seite und dann bei Martha Stewart. Sie nahm mit am wenigsten Backpulver und Zucker, also versuchte ich ihr Rezept ohne das Öl.

Die Pfannkuchen wurden problemlos gut, sehr einfach. Pfanne nur leicht fetten, heiss werden lassen, 1/4 Tasse Teig in die Pfanne geben, Blasen schlagen lassen, wenden, fertig.

Ich hab insgesamt 5 Pfannkuchen gemacht, einen Teil der Pfannkuchen mit dem Maple syrup hab ich nicht fertiggegessen, weil sie nur süß waren und keinen anderen Geschmack hatten.

Die anderen aß ich mit schwarzer Johannisbeerkonfitüre, das war sehr gut!

Das Rezept:

1 cup Mehl

2 El Zucker

2 Tl Backpulver

1/2 Tl Salz

1 cup Milch

3 El geschmolzene Butter

1 großes Ei

Alle trockenen Zutaten verrühren, alle nassen verrühren, die nassen Zutaten schnell mit den trockenen vermischen. Nicht zu lange rühren!

Pfanne heiss werden lassen, 1 El Öl dazugeben und ein Messbecher für eine 1/4 Tasse als Maß nehmen. Ergibt 6 Pfannkuchen von 10 cm Durchmesser.

 

 

 

 

Apfelpfannkuchen Heidelbeerenpfannkuchen Heidelbeersauce


Für mich ein ungewöhnliches Abendessen. Normalerweise gibt es ein bißchen süß morgens am Wochenende, sonst eigentlich eher weniger. Aber ich hatte einen Blog gesehen (verzeiht mir, ich hab vergessen, welcher), bei dem Apfelscheiben in einem Pfannkuchenteig gewendet und ausgebacken werden.

Dazu hab ich den Apfel mit der Schale in 1 cm dicke Scheiben geschnitten, das Innere entfernt und erst in Butter angebraten (ich hatte Angst, daß die Zeit im Teig dem Apfel nicht reichen würde, gar zu werden).

Danach wurde er im Pfannkuchenteig gewendet und ausgebacken. Der Teig bestand aus einer Tasse Mehl, einem Ei und Milch nach Gefühl (auch etwa eine Tasse – er muß fliessen), dazu eine Prise Salz und 2 flache El Zucker.

Ich mußte die Äpfel immer zu zweit braten, damit sie nicht ineinanderfließen.

Dazwischen hab ich 2 El Zucker karamellisiert, mit Himbeerbalsamico abgelöscht, den Karamell damit aufgelöst und die Heidelbeeren dazugegeben, bis sie mehrheitlich platzten.

Irgendwann nachdem ich die 3 Apfelpfannkuchen schon gewendet hatte, fiel mir ein, daß ich eigentlich Heidelbeeren dazugeben wollte. Dazu war es aber zu spät. Deshalb sieht man im Vordergrund einen Pfannkuchen mit Heidelbeeren ohne Apfel 🙂

Die Sauce war soweit schon ziemlich eingedickt, da hab ich sie nur noch warm gestellt.

Nach dem anrichten, beim fotografieren, fiel mir ein Blog ein (Food, Drugs & Rock ‘n’ Roll), der sich kürzlich darüber aufregte, daß er toll gekocht hatte, aber der Teller Sch… aussah.

Mir ging es heute genauso… Die Sauce sieht aus wie lila Klumpen, die Äpfel sind nicht zu erkennen, die Ränder der Pfannkuchen sind zerfranst – es sieht nach nix aus, aber es war richtig gut, auch wenn ich abends nicht so gerne süß esse…

 

Apfelpfannkuchen Heidelbeeren 1

 

Apfelpfannkuchen Heidelbeeren 2

Menü für Zwei: 5. Apfelpfannkuchen Heidelbeerensauce


Desserts erfordern von mir immer besondere Überlegung- ich bin nicht wirklich jemand, der oft Süßes braucht und isst, aber Früchte und Beeren finde ich schon gut. Deshalb versuche ich meist, irgendetwas zu improvisieren, das einen jahrszeitlichen und vielleicht auch noch einen regionalen Bezug hat.

In diesem Fall waren die Äpfel von einer sehr alten Verkäuferin (Landfrau?), die ihre eigenen Äpfel verkaufte. Die waren sehr klein. Aber was für ein Geschmack! Ich suche schon länger Äpfel, die Säure haben, aber auch süß sind, und ausserdem nicht so dickschalig. Die sind es!
Jedenfalls hab ich einen Pfannkuchenteig hergestellt aus 2 Eiern, 200g Mehl
und 150ml Milch. Dazu kam eine Prise Salz und eine Prise Zucker.
Die Pfannkuchen hab ich wie üblich in die Pfanne gegeben, die vorher geschälten und in Scheiben geschnittenen Äpfel hab ich gleich dazugegeben. Das Ganze in Butter.
Die Heidelbeeren hab ich in etwas Zucker zum Platzen gebracht und abgeschmeckt, ein paar ließ ich ganz, um sie dann noch anzulegen. Trotz der Mühe ist das Foto recht chaotisch- man möge es mir verzeihen, es war schon spät ;-).

Apfelpfannkuchen-Heidelbeeren

Mischsalat Pfannkuchen Schinken Bärlauchpesto


Das hatten wir am Samstag- eine schnelle Sache, besonders gut mit der Pesto als ‘Würze’ im Pfannkuchen. Dieses Jahr habe ich einen Narren daran gefressen!

Den Salat hatte ich wieder von dem tollen Pfälzer Salat- und Kräuterhändler auf dem Gutenbergplatz. Dabei war ihre Mischsalatmischung, Spinatsalat (Babyspinat), Rucola und deutsche Kresse. Als Dressing gab es die schon mal gepostete Bärlauchvinaigrette. Die hab ich allerdings zu sauer gemacht.

Die Pfannkuchen werden mit 2 Tassen Mehl, einer Prise Salz, 2 Eiern und Milch nach Gusto gemacht, soll heißen, daß die Fließkonsistenz den Ausschlag gibt.

Dann werden sie in Öl ausgebacken und im Ofen warmgehalten.

Anschließend kommt eine Scheibe Kochschinken pro Pfannkuchen hinein und ein guter Klecks Bärlauchpesto wird darauf verteilt. Dann nur noch rollen und anrichten. Ein Pfannkuchen po Person hätte auch gereicht ;-).

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