Flank Steak Kartoffelgratin grüne Bohnen Paprika


Gestern hatte ich einen Gast, den ich bekochen konnte. Also bin ich zum Metzger Zorn gegangen, um zu sehen, ob sie die tollen Flank Steaks auch im Winter verkaufen. Sie tun es 🙂

Ich nahm ein schönes Stück mit und bereitete es auf die übliche Art: Portionieren, salzen, pfeffern, von beiden Seiten anbraten und mit dem Temperaturfühler in den Ofen schieben (bei 100 C).

Die Zieltemperatur von 62 C war nach etwa 15 Minuten erreicht.

Aber zuerst bereitete ich das Kartoffelgratin vor: 5 Kartoffeln geschält, in dünnen Scheiben, geschichtet in einer feuerfesten ausgebutterten Form, die Schichten gesalzen und gepfeffert und mit etwas Muskat gewürzt. 1/2 Becher Sahne dazu, außerdem Butterflöckchen und bei 180 C 50 Minuten backen.

Die grünen Bohnen wurden zuerst in Salzwasser und Bohnenkraut 10 Minuten gekocht, danach kalt abgeschreckt und zusammen mit Paprika in Butter langsam gebraten.

Für die Sauce nahm ich eine halbe Paprika in Würfeln, briet die mit einer Schalotte, einer Knoblauchzehe, einem El Tomatenmark, 1 El Paprikapulver und etwa 15 g Speck in einer Pfanne an, löschte mit Rotwein ab und verlängerte mit einem Glas Rinderbrühe. Nach einer halben Stunde pürierte ich die Sauce mit einem Pürierstab und würzte nach. Heraus kam eine braune Sauce mit deutlichem Paprikaeinschlag, die sowohl zum Fleisch wie zum Gemüse gepasst hat.

Der Gast war zufrieden, ich auch, alles gut!

 

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Spare ribs Paprikagemüse Paprikatunke


Es war ein warmer Tag, der mich auf Gedanken brachte, die mit grillen zu tun haben. Schälrippen (Spare ribs) hatten wir dieses Jahr auch noch nicht, aber auch keine Zeit, sie aufwendig selbst zu marinieren.

Ich entschloss mich dann, die einzel marinierten und verpackten aus dem ALDI zu probieren. Ich hab die ribs bei 150 Grad in den Ofen geschoben, in der Hoffnung, daß sie nicht zu sehr austrocknen (normalerweise siede ich die Rippen 30 Minuten im Wasser, bevor ich die Sauce draufgebe und sie im Herd oder auf dem Grill überbacke…).

Sie waren etwas mehr als eine Stunde im Ofen, nicht so zart wie bei der anderen Zubereitungsart, aber durchaus genießbar. Was mich allerdings irritiert hat, war die Würzmischung, die die Rippe bekommen hatte. Es waren asiatische Kombinationen dabei, die ich nicht unbedingt mit Barbeque verbinde, wie zum Beispiel dem Sternanis, der Nelke und dem Kardamom.

Dazu hab ich zwei Paprikas in Streifen geschnitten, angebraten, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Pimenton de la Vera gewürzt und sie, als sie weich waren zur Seite gestellt.

Für das Fleisch hab ich 2 rote Paprikas in kleine Stücke geschnitten, mit roter Zwiebel und Knoblauch angebraten und, als es zart war, mit Olivenöl zu einem Püree gemixt. Da gab es noch 3 sehr scharfe Peperocini dazu. Das hat gut zum Fleisch gepasst. Frau B. war es ein Tick zu scharf (oder besser gesagt, die falsche Art von Schärfe). Die Tunke hab ich leider vergessen zu fotografieren.

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