Ceviche Thun Garnelen


Es ist keine Ceviche nach peruanischem Vorbild – keine Süsskartoffel, keine aufwendig gekochte Tigermilch – nur feinster Thun in Sashimiqualität und das Fleisch zweier frischer Garnelen. Dazu Ingwer, Knoblauch, Sellerie, Jalapeños, rote Zwiebel, Koriander und Limettensaft.

Der Saft stammt von 2 Limetten, es gibt etwa 100 g Thun, den ich fein gewürfelt habe. Dazu 2 frische Garnelen die ich geschält und entdarmt habe und dann in kleine Stücke schnitt.

Alle Zutaten wurden im Limettensaft etwa 45 Minuten gegart. Dazwischen machte ich den Feldsalat mit einem halben El Balsamicocreme und 2 El Olivenöl an.

Dazu legte ich die Filets einer Saftorange, die einen hervorragenden Geschmack hatte und deren übrige Flüssigkeit die Säure der Ceviche sehr angenehm ausglich.

Dieser Salat ist wirklich sehr angenehm, wobei ich bei einem Essen mit Gästen etwas weniger pro Person auf den Teller legen würde. Lecker war er aber allemal!


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Feldsalat Entenleber


Heute erstand ich auf dem Markt eine Entenbrust und die Leber. Man merkt, dass es gegen Weihnachten geht, da gibt es ganze Enten, Gänse, Wachteln und sogar Tauben :-). Aber eben auch Entenklein, Gänseklein, die Innereien und bald auch Gänseleber und Schmalz.

Heute wollte ich einen Feldsalat (Ackersalat, Vogerlsalat) mit eben dieser Leber machen. Dazu bereitete ich vor:

  • Feldsalat putzen
  • eingekochter Balsamico rot
  • Orangenfilets mit Saft
  • Olivenöl
  • Cranberries gezuckert in Port eingelegt
  • rote Zwiebel
  • Speck
  • Pancetta
  • Hokkaidostücke

Ich kochte 100 ml roten Balsamico ein, bis nur noch 2-3 El übrig waren. Dazu kam Salz, Pfeffer und der übrige Saft von den Orangenfilets. Dazu gab ich 3 El Olivenöl. Die gezuckerten Cranberries (eine kleine Handvoll) legte ich in Port ein. Den Pancetta und später den Speck briet ich an und liess sie anschliessend auf Krepp abtropfen. In dieser Pfanne wurden die Lebern, die ich vorher von ihren Adern befreit hatte, angebraten. Vorher hatte ich auch 2 Schnitze eines Hokkaidokürbisses auf beiden Seiten rösch angebraten, aber anschliessend bei 160 C in den Ofen gegeben. Als die Leberstücke fertig und noch rosa waren, gab ich die Port-Cranberries dazu.

Der geputzte Feldsalat wurde mit der Marinade vermischt und als Grundlage auf den Teller gegeben. Darauf gab ich die Leber, die Zwiebeln, die Hokkaidostücke und die Cranberries. Den Pancetta und den Speck hab ich in der Konfusion vergessen (zum Fototermin), aber noch rechtzeitig vor dem Genuss nachgelegt.

Der Salat war sehr lecker, wenn nicht ganz kalorienfrei 🙂

Pancetta, landläufig auch bekannt als grüner Speck mit Gewürzkruste ist rösch gebraten eine Offenbarung. Eigentlich wollte ich Scheiben, durch die ich eine Zeitung lesen könnte, damit ich die Leber einschlagen könnte. Leider wurden sie mir zu dick geschnitten, also briet ich sie durch wie Bacon.

Salat Früchte Nüsse


Ich komm nicht drauf. Vor ein paar Tagen oder allerhöchstens Wochen hab ich einen wunderschönen Salat gesehen, der diesen hier inspiriert hat. Die Bloggerin sagte noch, daß iher Inspiration ein Salat von ruggedkitchen war, wen wundert’s?

Aber ich hab alles durchsucht, ich weiss nicht mehr, wer es war. Nachtrag: Ich hab es herausgefunden durch Zufall – http://leckerlife.com/2015/10/04/bunter-herbstsalat-aus-endivien-und-radicchio-mit-grapefruit-orangen-avocado-feigen-und-pistazien-mit-haselnuss-granatapfel-vinaigrette/ Super Rezept, tolles Foto!

Der Anlass waren Freunde, die ich einlud, weil wir uns sehr lange nicht mehr gesehen hatten, Ich wollte als ersten Gang einen besonderen Salat machen und erinnerte mich an die Beschreibung: bittere Salate-Frisee- Radicchio- gepaart mit süßen Früchten-Feigen-Haselnüssen-Orangenfilets-Avocado usw.

Also ging ich einkaufen. Ich mußte meinen Einkaufszettel etwas anpassen, weil ich nicht bereit war €2.00 pro Feige zu bezahlen und ich in weiteren 2 Läden auch keine frischen fand.

Auch beim Radicchio mußte ich passen. Das tat der Gute des Salats aber keinen Abbruch.

Als Dressing gab es 2 El Feigenbalsamico, 6 El Olivenöl 1 Tl Dijonsenf, Salz, Pfeffer. Alles schön vermischt und über den Salat geträufelt.

Die Zutaten für den Salat waren Frisee, Avocado, kleinste Tomätchen, Heidelbeeren, Haselnüsse, Radieschen und Orangenfilets. War gut!

Frisee Tomaten Radieschen Avocado Heidelbeeren Orangen Haselnüsse 1

Frisee Tomaten Radieschen Avocado Heidelbeeren Orangen Haselnüsse 2

Rote Bete Orangen Salat Hähnchenspieß


Es ist hier schon eine ganze Weile Winter, mit allem, was dazugehört- Kälte, Schnee, Scheißwetter, Orangen und roter Bete.

Die 2 letzten der Aufzählung sind bei uns positiv besetzt und immer wieder gern warm oder kalt eingesetzt.

Die Bete hatte ich heute aus dem Vacuumpack, weil ich keine frischen fand. Dazu kam ein Eisbergsalat, den Frau B. gern isst (wegen der Crunchnote), 2 Orangen, filetiert, und Walnüsse. Dazu noch Hähnchenbrust, um Spieße zu machen.

Rote-Bete-Orangen-Walnuß-Hähnchenspieß1-(3)

Der Eisbergsalat wurde in Streifen geschnitten und mit einer mageren Essig/Olivenölmischung gemischt und beiseitegestellt.

Die Bete hab ich in dünne Scheiben geschnitten und mit Orangensaft (von dem übriggebliebenen Rest der Orangen), Saft einer halben Zitrone, ein halber Tl Zitronenzeste, einem Tl Zucker und 2 El Olivenöl mariniert. Die Bete hab ich zusätzlich etwas gesalzen.

Für den Salat hab ich zuerst den Eisberg auf den Boden gelegt, die Bete als Rosette darauf, die Orangenfilets sonnenförmig darum die Walnüsse darauf und den Spieß (mit Pimenton de la Vera gewürzt) daneben angerichtet.

Dann nur noch den Rest Marinade darübergegeben.

Rote-Bete-Orangen-Walnuß-Hähnchenspieß1-(4)

Orangen Radicchio Feldsalat


Orangen Radicchio Feldsalat Walnußöl1

Beim lesen anderer Foodblogs stach mir der sehr schöne Salat von lamiacucina ins Auge. Da ich rote Bete (Randen) sehr gerne esse, und ich einen Vorspeisensalat zu einem Menü machen wollte, hab ich mich daran versucht.

Die zwei Links auf seiner Seite hab ich mir auch noch angeschaut und bin auf die kleinen Unterschiede zwischen den Rezepten gestoßen. Die Bete hab ich genauso gemacht, also mit Olivenöl bepinselt, eine Scheibe Knoblauch, Thmian, Fleur de Sel und Pfeffer und bei 180 C im Ofen für 30 Minuten gegart, danach abgetupft und erkalten lassen.

Morgens auf dem Markt hab ich den Feldsalat und den Radichio besorgt, dazu die Beten, Orangen und den Thymian.

Außerdem die roten Zwiebel, die ich aber im Eifer des Gefechts vergessen habe. Hat allerdings nicht gefehlt, auch wenn ich sie an anderer Stelle zum Orangensalat mit Oliven schon gegessen und genossen habe.

Es ist mir wieder mal aufgefallen, wie verschieden manche Geschäfte sortiert sind als ich mich auf die Suche nach Walnußöl machte. Der mit Abstand größte Laden (Real) hatte keines, der Edeka hingegen drei zur Auwahl, ein teueres französisches, ein Bio-Produkt, und eine Miniflasche für knapp 2 €. Ich hab das Bio-Produkt genommen, wahrscheinlich wäre es klüger gewesn das Top Öl zu nehmen, aber ich verwende es relativ selten und es würde wahrscheinlich ranzig werden.

Für den Salat werden die zwei Orangen filetiert, der Saft aufgefangen, Radicchio und Feldsalat gewaschen und getrocknet, ein wenig Thymian vom Stengel gezupft und die Sauce aus dem Saft, einem Schluck Olivenöl, Salz, Pfeffer und ein paar Spritzer Zitronensaft zusammengerührt. Die Bete zuerst auf den Teller, danach die restlichen Zutaten, die Vinaigrette und ganz am Schluß ein Paar Spritzer Walnußöl.

Eine appetitanregende Vorspeise, das nächste Mal dann mit den Zwiebeln.