Rote Bete Karotte


Wir essen rote Bete sehr gerne. Bisher hab ich sie immer gekocht, aber letztens hab ich eine rohe Scheibe probiert und festgestellt, daß sie mir roh besser, weil knackiger schmeckt.

Ich hatte Lust, einen Rohkostsalat mit roter Bete zu machen, der das typisch erdige einerseits und eine frische Zitrusnote andererseits hatte. Dazu kamen Walnüsse, die ich in karamelisiertem Zucker geschwenkt habe. Danach hab ich sie mit Fleur de Sel besprenkelt.

Für den Salat hab ich zwei Beten geschält und geraspelt. Dazu hab ich eine geschälte Möhre geraspelt.

Als Dressing

Saft einer halben Orange

Ein paar Spritzer Zitrone

1 Tl Honig

1 El weißer Balsamicoessig

2 El Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Dressing zum Salat geben, ziehen lassen.

Beim Anrichten überschüssiges Dressing abgiessen.

Walnüsse dazugeben.

Hat richtig gut geschmeckt!

Ostermenü 2 Gebeizter Lachs


Vor einiger Zeit hab ich mal eine Lachsforelle gebeizt. Das war nicht schwer, deshalb wollte ich das wiederholen.

Ausgerechnet diese Woche hab ich aber keine gefunden und bin dann auf eine schöne Seite Lachs von 1100g ausgewichen.

Im Netz hab ich die verschiedensten Rezepte und Mengenangaben durchforstet, bis ich dachte, etwa die richtigen Mengenangaben zu haben. Bei chefkoch.de gab es außerdem die Anregung, den Fisch mit Whisky zu parfümieren.

Ich hab welchen, den ich nie anrühre, und dachte daß er so eine Verwendung hat.

Die Seite hab ich in 2 Hälften geteilt und mit insgesamt 60g Zucker und 50g Salz bestreut. An Gewürzen hab ich 6 Wacholderbeeren, 4 Pimentkapseln, 10 Pfefferkörner und 4 Kardamomschoten klein gemörsert und auf den Fisch gegeben. Anschließend 2 Bund feingewiegten Dill darüber. Dann die 2 Innenseiten aufeinander legen und eng mit Cellophan einwickeln. Darum hab ich noch Alufolie gegeben, bevor ich das Päckchen in die Salatschublade des Kühlschranks gelegt und mit 6 Dosen beschwert habe.

Dieses Päckchen hab ich bis Sonntag Mittag zweimal am Tag gedreht.

Dann hab ich den Lachs ausgepackt und abgespült, dann trockengetupft. Mit meinem schlanksten Messer hab ich dann versucht dünne Scheiben zu schneiden.

Als Grundlage für den Lachs wurde eine Fenchelknolle auf der Mandoline in dünne Scheiben geschnitten, dazu kamen ausgelöste Orangenfilets. Ich relativ konventionell grobkörnigen Dijon-Senf mit Honig und Orangensaft gemischt und abgeschmeckt und dazu serviert.

Als Garnitur gab es Fenchelgrün und Orangenzeste (ist mir erst nach dem Foto eingefallen).

Auch das wurde gegessen und gelobt. Der Lachs hatte eine schön feste Konsistenz, was vielleicht auch daran lag, daß die Scheiben nicht ganz dünn waren…

Den Whisky (es waren eh nur ein paar Spritzer) hat man mehr erahnt als geschmeckt, was aber kein Schaden war.