Hähnchen Broccoli Wokgemüse Hsing-Fu Nudeln


Die letzten paar Tage war ich ausser Haus und hab somit eine Kochpause eingelegt…

Wobei mir auffiel, daß die Mahlzeiten, die ich bezahlen musste, mich teilweise das Geld gereut haben.

Ich bin so sehr gewöhnt Sachen so zu kochen wie ich sie mag, daß ich sehr verwöhnt bin, wenn etwas anders ist.

 

Aber für heute hatte ich schon vorgesorgt und gute Hähnchenschenkel und Broccoli angekarrt. Dazu wurde etwas Wurzelgemüse (Sellerie, Karotten) und Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch vorbereitet.

Der Hähnchenschlegel wurde mit Sambal Oelek eingepinselt und kam bei 200 C in den Ofen. Er war 55 Minuten im Ofen, wurde einmal gewendet und auch auf der anderen Seite eingepinselt.

 

Die Hsing-Fu Nudeln wurden 5 Minuten in kochendes Wasser gegeben, dann kalt abgeschreckt und mit einem El Öl geschmeidig gemacht, damit er nicht verklebt.

Der Brokkoli wurde in einem Bambuskorb über kochendem Wasser gedämpft.

Die anderen Zutaten schnitt ich in Scheiben und Streifen und briet sie unter großer Hitze un meinem Wok. Dazu benutzte ich Rapsöl mit einem Tl Sesamöl und gab noch ein paar Tropfen Fischsauce une einen El dunkle Sojasauce dazu. Nachdem das Gemüse fertig war mischte ich die Nudeln unter.

Dann ging es schon ans Anrichten, wobei ich den Schlegel nach dem Foto doch in kleinere Stücke schnitt.

 

Ich hätte gedacht, daß der Sambal das Huhn erschlägt, aber ich habe auch schon festgestellt, daß Wärme (oder Hitze) scharfe Speisen abmildert. Es hatte zwar schon noch etwas Schärfe, aber kein Vergleich zu einer Portion frisch aus dem Glas.

Hat gut geschmeckt!

 

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Käsespätzle


Ich hatte eine Idee (wo das Gute liegt so nah!). Da die letzten Beiträge eher fleischlastig waren, fiel die Wahl auf Käsespätzle, die quasi um die Ecke von hier erfunden wurden.

Eigentlich lohnt sich fast nicht, einen Blog darüber zu schreiben, hier kennt sowieso jeder das Rezept. Aber für alle Auswärtigen, die noch nie im “Ländle” waren, hier die Beschreibung:

Spätzle vom Vortag (oder frisch)

Käse (bei mir Schweizer Emmentaler, geraspelt)

geschmelzte Zwiebeln

Ich hab die Spätzle in einer Pfanne mit etwas Butter leicht angebraten, normalerweise würde man frische abtropfen lassen und mit Käse schichtweise in einen ofenfesten Behälter oder einfach in eine Pfanne geben. Dann hab ich meine Portion in eine Form gegeben, dabei den Käse in 3 Schichten dazugegeben und in den Ofen geschoben.

Dazwischen wurden zwei mittlere Zwiebeln in Streifen geschnitten und langsam angeschmort, bis sie die gewisse Bräune hatten.

Zusammen mit einem grünen Salat serviert, ersetzt es für Schwaben Freitags den Rostbraten (den gibt es dann Samstags) (just kidding 🙂  )

 

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Schweinebäckchen Karotten Erbsen Port Rotweinsauce Nudeln


Beim Metzer m.V. fragte ich nach Schweinbacke nach, etwas, das ich am Tag zuvor im Internet gesehen hatte: ein geräuchertes Stück Fleisch mit dickem Fettrand (mindestens 4 cm), der nur langsam in Fleisch übergeht. Die Metzgereifachverkäuferin brachte eine Packung frischer Schweinsbäckchen vom Lager zurück. Das ist zwar auch sehr lecker, aber nicht was mir vorschwebte. Sie konnte mir allerdings nicht weiterhelfen und so nahm ich stattdessen ein Pfund der Bäckchen mit. Auf dem Nachhauseweg hielt ich nochmal an, um eine Flasche Rotwein zu besorgen, die für dieses Rezept wichtig ist.

Es ist ganz einfach- zuerst werden die Bäckchen ohne Würze scharf angebraten, dann herausgenommen, um 2 kleingehackte Schalotten und eine Knoblauchzehe bei kleinerer Hitze zu dünsten. Dazu kommen 5 cm Tomatenmark, die mit angeschwitzt werden. Wenn der Boden angegangen ist, mit Port ablöschen, reduzieren und mit Rotwein  (1/4 l) auffüllen. Die Backen zurück in den Saucenansatz geben, die Hitze ganz reduzieren und den Deckel drauf geben. Knappe 2 Stunden garen, dann Deckel abnehmen und die Sauce bei höherer Hitze einkochen. 5 mittlere Steinchampignons nicht zu fein schneiden und zur Sauce geben. Zum Binden etwas Speisestärke mit Wasser anrühren und löffelweise zugeben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce gewinnt sehr von dem Kollagen im Fleisch, das sich nach und nach auflöst und der Sauce seine Fleischmoleküle abtritt. Sie ist eine Bratensauce im besten Sinne.

Die Karotten werden geschält, schräg angeschnitten und in wenig Wasser mit einer Prise Salz und einer Prise Zucker mit Deckel gedämpft. Sie sollen noch Biss haben. Die Erbsen (immer noch TK) werden einfach nur mit wenig Wasser mit Deckel aufgewärmt und dann mit einem kleinen Stück Butter zu den Karotten gegeben.

Die Nudeln werden wie üblich zubereitet.

Anschliessend nur noch anrichten.

Die andere Schweinebacke schieb ich nach, sobald ich das richtige Stück gefunden habe. Die Metzgereifachverkäuferin war jedenfalls irritiert und versprach, nachzufragen was es denn da noch gäbe.

Schweinebäckchen Nudeln Karotten Erbsen Sauce 1

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