Marillenknödel mit Mohnsauce


Ich habe keine Erfahrung mit Süßspeisen aus Österreich. Ich weiß nicht, wie sie schmecken sollen.
Mein Schatz allerdings schwärmt schon seit Jahr und Tag von Marillenknödeln mit Mohnsauce, wie sie sie im Original schon öfter gegessen hat.
Also war es heute soweit. Das Rezept für die Topfen (Quark)knödel hab ich aus dem Netz.
30 g weiche Butter
1 gutes Ei
1 Tl Zitronenabrieb
150 g Mehl
200 g Quark (ich hatte 40% )

Noch Butter
Semmelbrösel

Noch Butter
Mohn
Zucker
Vanille
Milch

Butter, Ei, Zitronenabrieb schaumig schlagen. Quark und Mehl mit den Teigrühreinsätzen des Quirls vermengen.
Aus dem Quarkteig dünne Fladen formen, bei Bedarf nachmehlen. In die Fladen Aprikosen geben, mit Zuckerwürfel statt Stein. In siedendes Wasser geben, etwa 10 Minuten.

Danach in die Pfanne, in der Semmelbrösel in Butter bräunen. Wenn sie Farbe genommen haben, Knödel darin schwenken.

Für die Mohnsauce die Butter schmelzen, Zucker karamelisieren, Mohn dazu, Vanille (echte) dazu, dann Milch.
Einkochen.

Fazit: Der Knödel war ausdrucksschwach, es hat die Süße von den Aprikosen gefehlt, trotz Zuckerstück. Dafür war die Mohnsauce zu süß.

Zu allem Elend erinnerte sich mein Schatz nicht mehr, ob sie die Knödel in dieser Variante kannte, oder als Germ(Hefe)knödel. Ich würde das das nächste Mal ein bi0chen anders machen.
Schlecht war es allerdings nicht, nur unerwartet.