Toast Hawaii, die 2.


So kann es manchmal gehen- die Idee ist gut, meint man, es ist bestimmt schon eine Weile her, daß man den Eintrag schon mal gepostet hat, möglicherweise noch zu der Zeit, als es weder Follower noch Likes gab…
Aber jetzt ist es nur ein Jahr und 4 Monate her, es gab gut über 30 Likes und einen netten Kommentar.
Und zu allem Übel hab ich den Toast fast genauso hergestellt wie letzten Februar…sowas aber auch.

In eine Pfanne ohne Fett kommt der Toast hinein und wird auf die heisse Herdplatte geschoben, auf der ich gerade die frische Ananasscheibe anröstete (in einer anderen Pfanne).
Darauf lege ich eine Scheibe Metzgerschinken, die Scheibe Ananas und Schweizer Emmentaler. Der wird mit ein paar Chiliflocken gewürzt, Cayenne geht aber auch.
Und wer eine Maraschinokirsche am Start hat darf sich für eine Kochsendung bewerben 🙂
Der Herd wurde vorher kurz auf 180 C geheizt und die Pfanne kommt nur solange hinein, dass der Käse schmelzen kann.
Es war mindestens so gut wie Februar vor einem Jahr!
Eins kann ich noch erzählen: Nachdem ich im letzten Jahr etwas über Retro-Gerichte gesagt habe, achtete ich beim studieren verschiedener Speisekarten noch mehr auf solche Gerichte – und wurde öfter als gedacht fündig. Dabei handelt es sich nicht nur um den Toast Hawaii, sondern auch um die Königinnenpastete mit Kalb, Bries und Champignons,oder wie ich letztens im Netz lesen konnte, um den Rehrücken „Baden-Baden“, der leider durchgebraten wird. Aber auch ein Pfirsich Melba ist mir schon untergekommen.
Man sieht also, Totgeglaubte leben länger!

Crepe Spargel Sauce Mornay Schinken


Hier die zweite Pfannkuchenvariation an einem Wochenende.

Diese waren ungleich dünner als die Kratzete und wurden mit der Sauce Mornay, einer Käsesauce mit Spargel grün-weß und Schinken serviert.

Das Gericht war geschmacklich ganz rund und fast ein bißchen altmodisch.

Die Crepes werden mit 125 g Mehl,250 ml Milch, 2 Eiern und Salz angerührt. Ich hab den Teig 30 Minuten stehen lassen.

Für die Sauce werden125 ml Milch, 125 ml Sahne, Salz, Pfeffer, 2 Eigelbe und 75 g Schweizer Emmentaler gebraucht. Rezept hab ich wieder aus dem Buch ‚Spargel‘ im Verlag NGV.

Im Rezept werden die Eigelbe mit dem geriebenen Käse vermischt. Die Sahne-Milch-Mischung wird gewürzt und bei mittlerer Hitze erwärmt. Zu dieser Mischung kommt die Käse-Ei-Mischung, die sanft erhitzt wird, bis sie eindickt.

Dann muß man die Crepes nur dünn ausbacken. Ich nehme Butter dazu. Die fertigen Crepes dann im Ofen warmstellen.

Wenn die Spargel fertig sind und die Sauce angedickt, muß man nur noch alles zusammenwerfen.

Den Schinken dazu und fertig!

Das hat richtig gut geschmeckt und ist bestimmt auch eine versteckte Kalorienbombe, aber man kann ja auch nur einen Crepe essen.

Kommt in die Sammlung ‚mach ich mal wieder‘.