Madeleines


Vor ein paar Tagen sah ich einen Beitrag eines französischen Blogs, der zu mir sprach: La Creme et les Gateaux machte Madeleines.

Ich kann leider nur rudimentär französisch, aber die Kochsprache macht mir keine Angst. Ich las das Rezept und war mir nur wegen eines Wortes unschlüssig, und zwar wie heisst Teelöffel und wie Esslöffel?

 

Jedenfalls wollte ich keine Mandel Madeleines, sondern Zitronen Madeleines machen. Aber auch hier hat der Blog ein Rezept.

Ich hatte allerdings keine Form für Madeleines. Dafür gibt es einen Laden (es gibt auch andere, aber hier hab ich schon ein paar Mal genau das gefunden, was ich wollte), der Haushaltswaren aller Art hat.

Dort wurde ich fündig, er hatte eine Form für 12 Madeleines. Die sind nicht so groß wie manche kommerziellen Gebäcke, aber groß genug.

Dafür ist es ein echtes Edelteil. In der Gebrauchsanweisung stand man sollte die Form buttern und bemehlen, um sicher zu gehen, aber nach der ersten Ladung hab ich diesen Schritt ausgelassen, ohne daß es einen Nachteil beim Entfernen gab. Mit der Form bin ich echt zufrieden.

Mit dem Rezept übrigens auch:

3 frische Eier

120 g Mehl

120 g Puderzucker

120 g Salzbutter (Ich hatte normale Süßrahmbutter und gab eine Prise Fleur de Sel dazu)

5 g Backpulver

2 El Zitronensaft

Zeste einer ganzen Zitrone

 

Butter schmelzen, auskühlen lassen

Eier schaumig schlagen und Puderzucker unterrühren

Mehl und Backpulver im Sieb dazugeben und unterrühren

Zeste und Zitronensaft dazugeben

Abgekühlte Butter langsam einrühren

 

Hier machte ich etwas anders: Im Original ist der Ofen auf 240 C vorgeheizt. Mein Ofen glüht bei der Temperatur. Ich stellte 200 C ein und füllte dann vorsichtig die Förmchen nicht zu voll. Die Madeleines brauchten etwa 10 Minuten.

Einen Teil hab ich mit Puderzucker beflockt, den anderen Teil hab ich mit Schokolade aus einem altmodischen Schokoeimer aus Blech (der im Wasserbad schmolz) angestrichen.

Das Rezept reichte, wohl weil meine Form etwas kleiner ausfällt, für 36 Madeleines 🙂