Zitronenkuchen Heidelbeeren Cranberries


Am Samstag kaufte ich mir eine kleine Gugelhupf Form. Heute schaute ich nach einem Rezept und fand eines für kleine Formen bei der Kochbar. Allerdings gefielen mir ein paar Dige nicht bei den Zutaten, also hab ich es relativ stark verändert.

150 g Margarine Butter

130 g Zucker

2 El Zitronenzucker Zitronenzeste

1 Tl Zitronenaroma

2 Eier

1 El Milch Limoncello

150 g Mehl

50 g Speisestärke

Prise Salz

1 Tl Backpulver

125 g Puderzucker 80 g Puderzucker

2 El Zitronensaft

zusätzlich 125 g Heidelbeeren, 100 g Cranberries

Butter hell aufschlagen, Zucker, Zeste, Aroma und Eier darunter mischen, bis die Masse glatt ist. Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver durch ein Sieb in die Masse geben und gut unterrühren.

Die Beeren unterheben und in eine gebutterte und mit Semmelbröseln ausgestreute Gugelhupf Form geben. In meinem sehr schnellen Ofen brauchte es 40 Minuten bei 175 C (wahrscheinlich ist er aber heisser).

Nachdem der Kuchen abgekühlt war gab ich den Zitronensaft zum Puderzucker und machte eine Glasur. Dann kamen noch ein paar Heidelbeeren dazu. Fertig.

 

Die Zeste machte den Kuchen herrlich zitronig, der Limocello hat zwar nicht vorgeschmeckt, geschadet hat er aber nicht. Die geringere Menge Puderzucker war dem Umstand geschuldet, daß ich nicht mehr hatte 🙂  Die Beeren machten den Kuchen wunderbar fruchtig und saftig.

 

 

 

 

Menü 3/3 Limoncello Tiramisu “Malou”


Letzte Woche sah ich ein Rezept für ein Dessert von Malou, die den Blog “Liebe mit Biss” betreibt. Das gefiel mir und ich sagte noch, daß ich es nachkochen würde. Ich dachte eigentlich nicht, daß es so schnell gehen würde, aber die Sachlage entwickelte sich so rasant, daß ich sogar die Kekse selbst backen musste, weil sie in der Stadt nicht zu bekommen waren. Rezept hier.

Das Rezept für die Limoncellocreme hab ich etwas paraphrasiert, aber eigentlich ist es Malou’s Text:

Zutaten für 4 Portionen:

3 Eier

250g Mascarpone

75g Zucker

150 g Zitronen Butterkekse

30ml Limoncello

1 Biozitrone für Zitronenabrieb

Die Zitronenbutterkekse habe ich in einer Küchenmaschine gepulst, bis ich nicht zu feine Brösel hatte.

Die Eigelbe mit dem Zucker so lange mit dem Mixer verquirlt bis sie eine weissliche Farbe hatten.Dann den Mascarpone und den gekauften Limoncello (eine gute Sorte) dazu geben und mit dem Mixer verrühren. Das Eiweiss zu festem Schnee schlagen und unter die Creme heben.Nun noch etwas Abrieb von einer unbehandelten Zitrone untermischen, und fertig ist die luftige Masse.

Ich habe mein „Tiramisu“ in Gläser gestapelt. Zuerst eine Lage Butterkeksbrösel dann eine Schicht Mascarponecreme, noch einmal Brösel und zum Abschluss noch einmal Mascarponecreme. Obendrauf habe ich noch ein paar Zitronenbutterkeksbrösel gesetzt, etwas Zitronenabrieb und fertig ist ein erfrischendes schnell gemachtes Dessert.

Zurück zu meinem Text: Ich vermisste ein wenig die Säure von Zitrone. Ich denke, das liegt an der Mascarpone, die so fett ist, daß sie viel an Aromen schlucken kann. Ich machte a la Minute noch eine kleine Sauce aus Heidelbeeren, Rotweinessig und Zucker. Die gab es in einem Schälchen daneben. S., der nach eigenem Bekunden ein “Süßer” ist, mochte die Creme auch ohne Beeren, aß sie aber trotzdem auf. Ich mochte den Kontrast, und unsere Damen waren auch davon angetan. Aber die Welt lebt vom Kontrast und in diesem Licht sehe ich das 🙂

Insgesamt sehr lecker!

 

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