Bohnen Suppengemüse Salsiccia


Vor ein paar Wochen kaufte ich beim Pfälzer etwa 200 g Cannelini Bohnen aus eigenem Anbau. Gestern wurde das Wetter hier langsam garstig und machte mir heute morgen Appetit auf etwas, das dem Magen schmeichelt. Zum Beispiel ein Eintopf oder eine herbstliche Suppe zum Aufwärmen. Heute fand ich beim großen Gemüsehändler auf dem Markt frische Borlotti-Bohnen und nahm 500 g mit.

Beim Pfälzer gab es heute Suppengrün, und dann noch das Suppengrün, das seine Mutter zusammenstellt und schneidet. Darin sind Karotten, Lauchzwiebeln, Fenchel, Staudensellerie, Brokkoli, Blumenkohl und Selleriewurzel enthalten.

Beim Marktmetzger holte ich noch drei grobe Bratwürste und Rindfleischknochen (1 kg).

Weil die Cannelinibohnen getrocknet waren, weichte ich sie mittags schon ein. Nach zwei Stunden gab ich sie in frisches kaltes Wasser, kochte sie auf und köchelte sie etwa 90 Minuten. Danach waren sie fast gar. Sie wurden abgeseiht und beiseite gestellt.

Zeitgleich briet ich die Rinderknochen in einem 5l-Topf mit etwas Öl an. Danach gab ich das normale Suppengrün kleingeschnitten dazu, außerdem 3 l Wasser. Nach etwa 2 Stunden entsorgte ich die Einlagen und gab in den gesäuberten Topf die Brühe und die Borlotti Bohnen. Sie waren nach 45 Minuten gar.

Jetzt formte ich aus den Bratwürsten, die ich aus ihrer Haut gepellt hatte, zusammen mit einem guten El Fenchelsamen eine Masse, aus der ich kleine Kugeln drehte.

Zusammen mit dem kleinen Gemüse der pfälzischen Mutter, dem Rest des Kohls von gestern und den zu Salsicciabällchen gewordenen Bratwürsten wurde alles nochmal eine gute halbe Stunde leicht geköchelt.

Ich mußte danach kräftig mit Salz abschmecken, weil vorher keins benutzt worden war und es insgesamt etwa 2,5 l Suppe ergeben hatte, aber dann war sie sehr lecker.

Auf meinen Teller gab ich nach dem Foto noch frischen schwarzen Pfeffer und etwas Parmesan. Super!

 

 

 

 

Salat Bohnen Radieschen Champignons Tomaten Ei


Jetzt wo es langsam wieder wärmer wird (jedenfalls theoretisch…) hab ich mir vorgenommen, wieder mehr Salate und Gemüse zu essen. Da ist die Spargelsaison immer ein guter Einstieg.

Heute aber ausnahmsweise kein Spargel, sondern ein heller Eichblattsalat vom Pfälzer selbstangebaut, Radieschen, grüne Bohnen, Champignons, Tomaten, Lauchzwiebeln und ein Bio-Ei dazu.

Die grüne Bohnen hab ich in salzigem Wasser knackig gekocht, dann kalt abgeschwenkt. Die Champignons wurden nur geschnitten und gesalzen, die wurden von selbst weich. Die Lauchzwiebeln wurden auch nur geschnitten.

Die knackfrischen Radieschen waren das Crunch-Erlebnis im Salat! Dazu noch Tomaten und das Ei als Proteinspender.

Für obendrüber gab es Schnittlauch.

Die Sauce ist, wie so oft, eine aus gutem Olivenöl 3 El

1 El Condimento Bianco

Knoblauch verrieben

Salz

Pfeffer

Löwensenf

Daraus hab ich eine Creme gerührt, in der der Salat baden durfte. Es war ein leckeres Abendessen, das Ei hat dazu satt gemacht.

 

 

 

 

Mangalitza Kotelett Karotten Paprika Lauchzwiebel Kartoffeln


Ich hatte vor ein paar Monaten ein Mangalitza Kotelett in einem Pforzheimer Supermarkt gekauft, der wohl ungarische Wurzeln hat (Pischzan). Es gibt darin eine ganze (kleine) Abteilung mit ungarischen Spezialitäten, die importiert oder einfach nur mitgebracht sind. Alle paar Wochen sieht man außerdem ein handgemaltes Schild, das eine neue Lieferung Mangalitza Schwein ankündigt.

Jedenfalls dachte ich gestern früh daran, es rechtzeitig herauszunehmen, um es auftauen zu lassen.

Ich wollte es vor allem auch schonend garen, damit es nicht trocken würde. Zuerst wurde es in einer Grillpfanne auf beiden Seiten angegrillt, danach kam es mit dem Temperaturfühler in den Ofen. Bei Schwein ist die einzig mögliche Einstellung 79 C, die hab ich dann auch genommen.

Den Ofen hatte ich auf 100 C vorgeheizt. Es brauchte nochmal etwa 30 Minuten, bis es auf Temperatur war.

In der Zwischenzeit hab ich Karotten geschält und in Salzwasser gegart, die Lauchzwiebel mit dem Paprika, der Schalotte und dem Knoblauch in Olivenöl angebraten. Die garen Karotten kamen auch noch dazu.

Jetzt machte ich noch ein Stück Kräuterbutter mit Petersilie, Salz und Knoblauch.

Ins Gemüse gab ich jetzt 2 El Balsamico und schwenkte es einmal durch.

 

Fazit: Trotz vorsichtigem Umgang mit dem Garpunkt war das Kotelett etwas trocken/strohig. Der Geschmack hingegen war sehr gut. Die Riesenspeckschwarte, die man im Bild gut sieht, hat jedenfalls nichts genützt. Die Gemüsebeilage hat es aber dann herausgerissen, die war sehr lecker.

 

Mangalitza Karot_001

 

Mangalitza2_002

Salat Spargel Hähnchenschnitzel Wiener Art Avocadodressing Röstgemüse


Der Salat reiht sich ein in die Serie der Freitagsabend-Salate, die alle lecker und variantenreich sind. Was diesen Salat auszeichnet sind einerseits die Spargel, die zum Ende der Saison nochmal im Mittelpunkt stehen, andererseits das Sommergemüse, in Olivenöl angebraten (Zucchini, roter Spitzpaprika, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Champignons), und dann eine Vinaigrette, in deren Zentrum das Fruchtfleisch der Avocado steht (eine Hass…) Das Rezept, einfach genug, hab ich von einem sehr populären Blog, nämlich ‚Tobias kocht‚. Eigentlich sind es nur eine halbe Avocado, 2 El Essig, 6 El Olivenöl und Salz und Pfeffer, aber das schmeckt richtig gut ( ich hatte auch ein paar Spritzer Zitrone dabei, um vor dem oxidieren zu schützen). Das war das erste Mal, das ich diese Vinaigrette gemacht habe, die war sehr gut!

Für den Salat hab ich einen kleinen Römer gewaschen, Rucola dazu, und anschliessend getrocknet.

Eine halbe Zucchini in Scheiben, gesalzen und in Olivenöl angebraten, dann den Spitzpaprika, die Frühlingszwiebel, Knoblauch und Champignons anbraten, entfetten und in den warmen Ofen stellen.

Dazwischen die Hähnchenschnitzel erst in Mehl, dann in Ei und schliesslich in Semmelbröseln wenden und in reichlich (Raps-)öl und Butter ausbacken. Beim wenden im Ei hab ich ihnen noch eine Salz-Paprikadusche gegönnt.

Die Avocado hab ich aufgeschnitten, ausgehöhlt und wie oben beschrieben kombiniert und mit meinem Silit-Spielzeug smooth gemixt.

Das Dressing war sehr gut, passt auch zu Geröstetem und Fleisch.

Insgesamt eine schöne Sache, wenn auch der Spargel etwas unterging, ob der stärkeren mediterranen Noten. Macht aber nix, spätestens beim ersten Pinkeln werden wir daran erinnert, was wir gegessen haben.

Hähnchenbrust-Wiener-Art-Salat-Rucola-Champignons-Paprika-Peperoni-Avocadodressing-Parmesan-Spargel-grün-weiss3

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Riesengarnelen Glasnudeln


Ich hatte 12 dicke Riesengarnelen und habe eine Karotte, roten Spitzpaprika, Lauchzwiebeln, Mu-Err Pilze, Ingwer und Knoblauch kleingemacht. Dazu Austernsauce und helle Sojasauce im Verhältnis 1:3 (El). Dazu kamen ein paar Petersilienblätter und eine in dünne Räder geschnittene Peperoni, die auch Schärfe hatte. Ich hab erst alles geschnippelt und beiseite gestellt. Als alles vorbereitet war und Frau B. nach Hause kam, hab ich die Glasnudeln 10 Minuten in kaltes Wasser gelegt während ich die Gemüse und Garnelen separat angebraten habe. Den Knoblauch und den Ingwer hab ich großzügig auf beide Pfannen verteilt, wobei er bei den Garnelen erst später dazu kam. Kurz vor Ende hab ich die Auster-Soja-Mischung über das Gemüse gegeben, die Nudeln und die Garnelen dazu und dann noch mal eine Minute aufgekocht und angerichtet.

Es schmeckte ziemlich authentisch und sehr lecker!