Dorade Bulgur Spargel


Heute auf dem Markt gab es Paprika, grüne Bohnen, Feta und Oliven vom Händler, der seine Waren aus Frankreich bekommt, außerdem eine Dorade von meinem Fischhändler. Dazu gab es Petersilie und Dill.

Ich filetierte die Dorade, wobei ich mich bei Seite 1 erst schwer tat, aber dann aus meinen Fehlern lernte 🙂

Danach würfelte ich eine halbe rote Paprika, schnitt etwa 10 grüne Bohnen in Stücke von 2 cm, portionierte auch eine Lauchzwiebel und hackte eine Knoblauchzehe. Diese Gemüsestücke wurden erst in Olivenöl angebraten, dann gab ich 4 cm Tomatenmark dazu und briet es mit an und löschte mit einer halben Tasse Wasser, um es weich zu köcheln.

Dazwischen setzte ich den Bulgur auf, eine halbe Tasse. Dazu eine ganze Tasse Hühnerbrühe. Aufkochen, Hitze aus, 7 Minuten, so die Theorie – ich hab dann den Deckel heruntergenommen, die Hitze wieder angestellt und weitere paar Minuten angelassen, bis die Restflüssigkeit aufgenommen war.

Danach vermischte ich die Gemüsemischung mit dem Bulgur. Jetzt kamen noch ein paar Fetawürfel dazu. Ich hab vor kurzem eine grüne Chilimischung aus dem Aldi gekauft, die ist in einem Mahlwerk untergebracht und hat ordentlich Bums. Davon machte ich ein paar Umdrehungen hinein. Auch ein paar Prisen Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle. Und wieder den Deckel drauf, damit alles warm bleibt.

Jetzt schälte ich 2 Spargelstangen, kochte sie in Wasser, würzte mit Salz und Zucker und stellte sie beiseite nachdem sie bissfest gekocht waren.

Jetzt war ich soweit und briet die Doradenfilets erst auf der Hautseite an, dann auf der Rückseite.

Danach wurde angerichtet und mit Oliven, Dill und Petersilie verziert. Lecker!

Ochsenherzcarpaccio Lauchzwiebel Jalapeño Basilikum


Ausnahmsweise mußte ich nicht zu meinem teuren Gemüsehändler. Jetzt ist Tomatenzeit, und auf dem Markt am Turnplatz gibt es einen Händler/Erzeuger, der hat alle mögichen speziellen Sorten. Ich kenn mich nicht so gut aus, aber es gibt schwarze, Ochsenherzen, gewisse alte Sorten und sowas. Naja, das Ochsenherz kenn ich (hab vor nicht allzu langer Zeit eine Grundlage für einen Artischockenboden gemacht), und es schmeckt, wenn es reif ist, sehr aromatisch.

Dieser Händler hat auch eine kleine Zucht verschiedener Chilis, die er immer mit der ernsten Warnung verkauft, bloß aufzupassen, die seien sehr scharf! Wirklich? Super!

Die Jalapeños könnten noch einen Ticken mehr Wärme vertragen, da muß man verschiedene testen, bis dann eine Mal Bums hat, aber die Serranos, Thai-Chilis und sogar einige der Peperoni haben ganz schön Dampf.

Jedenfalls konnte ich so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und hatte gleich noch die Idee für diesen Salat.

Wie man sieht:

Das Ochsenherz quer zur Mittelachse dünn von unten aufschneiden (vorher Messer nachschärfen)

Auf einem Teller auslegen

Lauchzwiebel (nicht viel) in kleine Ringe schneiden und verteilen

Basilikumblätter verteilen

Eine 1/2 Jalapeño dünn aufschneiden, verteilen

schwarzen Pfeffer aus der Mühle

Fleur de Sel oder ähnliches vorsichtig verteilen

Ein paar Scheibchen Parmesan (mit dem Trüffelhobel oder dem geschärften Messer)

gutes Olivenöl

Ich finde, es braucht keine zusätzliche Säure, aber Kapern oder Oliven könnt ich mir schon vorstellen.

So aber war es schön pur, und nichts hat den Genuss der tollen Tomate gestört.

Dazu ein Stück in der Pfanne getoastetes Baguette, mit frischem Knoblauch eingerieben.

Ochsenherzcarpaccio-Frühlingszwiebel-Jalapeño-Parmesan

Ochsenherzcarpaccio-Frühlingszwiebel-Jalapeño-Parmesan

Salat Tomate Bete Frühlingszwiebel Paprika Feta Ei Petersilie Koriandergrün


Heute war ein so schöner Sonnentag, daß ich Lust auf einen SALAT hatte. Unschlüssig, in welche Richtung der gehen sollte, ging ich erst Mal zum Gemüsehändler.

Dort gab es eine schöne rot-weisse Bete, Kirschtomaten, eine Bio-Spitzpaprika, etwas Feta, den Bataviasalat, Koriandergrün und Petersilie. Dazu hab ich noch ein Ei hartgekocht und Frühlingszwiebel hatte ich auch noch im Kühlschrank.

Zuerst hab ich den Spitzpaprika in Streifen geschnitten und mit der zurechtgeschnittenen Frühlingszwiebel in Olivenöl weichgebraten.

Das Dressing bestand aus 4 El Olivenöl, 1 El Deutschen Balamico! und ein paar Spritzer Zitronensaft, wie einem kleinen Löffel groben Senfs.

Der Salat wurde geputzt und geschleudert, dann mit dem Dressing vermischt.

Die Bete hab ich mit einem Hobel in dünne Chips gehobelt und in Öl frittiert, dann auf Krepp abtropfen lassen.

Den Feta zerkrümelt und mit dem Rest des Dressings vermischt, das Ei gepellt, die Tomaten halbiert, die Petersilie und das Koriandergrün gezupft und dann einfach angerichtet.

Hat gut geschmeckt hab aber ehrlich gesagt vergessen den Knoblauch irgendwie mit einzubringen – also gut aber verbesserungswürdig.

Salat-Feta-Rote-Bete-Ei-Koriandergrün-Petersilie-Paprika-Lauchzwiebeln-2

gefüllte Champignons


Ich habe die Champignons schon mal beschrieben, die hier sind etwas anders entstanden als ihre Vorläufer.

Zutaten waren die Champignons, eine Lauchzwiebel in feinen Ringen und eine Knoblauchzehe, eine Chilischote, frisch geriebenes Brot (ein altes Baguette), etwa 3 Eßlöffel Butter, Salz und Pfeffer. Als Fleisch hatte ich eine einzelne Scheibe gekochten Räucherschinken gekauft, 5mm dick. Die hab ich gewürfelt.

Die Stiele der Pilze hab ich ganz klein gehackt und mit den restlichen Zutaten vermengt. Am Schluß kam noch Parmesan drüber um dann in den Ofen geschoben zu werden.

Als Beilage gab es Salat und ein bißchen Bulgur.

Scharf und lecker!