Lammhüfte mit karamelisiertem Wurzelgemüse


Nachdem sich das große Schneechaos erst mal verzogen hat, bin ich bei sagenhaften 14 grad mal wieder zu meinem Lieblingsmarkt geradelt. Einige der üblichen Händler hatten den Weg dorthin noch nicht gefunden, so daß der Platz überschaubar besiedelt war. Nichtsdestotrotz waren manche (wichtigen) Stände da, wie zum Beispiel mein Fleisch- und Fischhändler. Dort hat mich ein schönes Stück Lammhüfte angelacht, das ich mir dann gleich einpacken ließ. Ich wollte etwas winterliches dazu und entschied mich für Karotten und Petersilienwurzeln, die es an vielen Ständen gab. Dann noch ein paar mehligkochende Kartoffeln für das Püree (wenn ich meinem Schatz Pü mache, hab ich schon gewonnen).
Das Lamm wird scharf angebraten und kommt bei 100 C in den Ofen.
In die Pfanne kommt Röstgemüse und ein Löffel Tomatenmark, das dann abgeschwitzt wird. Ich hab zuerst mit Cognac und dann mit Rotwein abgelöscht und dann einreduziert.
In der Zwischenzeit hab ich in dem Dämpfer die Geschälten Gemüse gegart, um sie anschliessend in einer Pfanne mit Butter, Zucker und Salz zu karamelisieren. Mit dem Pü und der Sauce anrichten.

Das Fleisch war zart, hatte aber den Geruch, den meine bessere Hälfte nicht ertragen kann (bei Lammlachsen geht’s), und so war ich frof, wenigstens das Pü gemacht zu haben…

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Lamm!


In diesem Haushalt gibt es selten Lamm, weil mein Schatz mit Lamm geschmacklich Schwierigkeiten hat. Aber durch ein gutes Erlebnis in letzter Zeit ermutigt, kaufte ich Samstag auf dem Markt frische Lammlachse. Die hab ich am Pfingstmontag gemacht.

2 Lammlachse parieren, würzen mit Salz und Pfeffer.
Erbsen aus den Schoten palen. Einen Topf mit Deckel nehmen, 2 EL Olivenöl und 3 EL Wasser hinzufügen. Zum kochen bringen, Erbsen dazu, Hitze auf minimum, nach 5 Minuten schauen ob Wasser notwendig ist. Bei Bedarf ganz wenig nachgeben. Die Erbsen sollen dämpfen, nicht kochen. Minze klein hacken. Am Schluss dazugeben. Die Erbsen müssen am Schluss auch noch gesalzen werden. Ich hatte eine vorher eingekochte Jus im Tiefkühlfach. Zuerst hab ich das Lamm angebraten, dann 10 Minuten bei 140 C in den Ofen. Die Pfanne hab ich mit Port abgelöscht, dann meinen Wunderjus und etwas Wasser. Nachwürzen, fertig. Meine bessere Hälfte sagte sie hätte es kaum essen können. Sie ist kein Freund vom Lammgeschmack. Ich habe hier keinen Knoblauch verwendet. Der hätte aber wahrscheinlich das Fleisch ein wenig besser kaschiert. Ja, und Erbsen mit Minze mag sie auch nicht so sehr. Ich fand die Erbsen ganz gut, würde aber in Zukunft vielleicht TK nehmen, weil die noch zarter sind. Die Erbsen auf dem Markt sind inzwischen schon sehr groß und eher für einen Eintopf geeignet. Die Minze hatte sogar eine gewisse Schärfe, die nicht unangenehm war. Ich würds nochmal machen, mit kleinen Veränderungen.