Lamm Bohnen Gratin Pfifferlinge Sauce


Eigentlich dachte ich, dieses Gericht schon oft gekocht zu haben. Ein Blick auf die alten Posts zeigt alle Elemente, aber nicht in dieser Konstellation- sei’s drum, die hier ist ganz typisch und saulecker!

Vom Markt hab ich geholt:

Lammhüfte

Suppengrün

Rosmarin

Kartoffeln

Buschbohnen

Pfifferlinge

Ich hatte noch Knoblauch, Schalotten, Rotwein, Weißwein, Thymian, Sahne, Butter.

Ich hab mit dem Kartoffelgratin angefangen-Eine ziemlich große Kartoffel, in 2-3mm Scheiben geschnitten hat in der kleinen Form gereicht. Dazu Muskat, Salz und Pfeffer in Sahne verrührt und darübergegossen (etwa 100 ml Sahne/ein knapper halber Becher) und eine knappe Stunde bei fast 200 Grad im Ofen backen lassen.

Die Sauce wurde aus zerkleinertem Suppengrün mit Tomatenmark und dem übriggebliebenen Cotes du Rhone hergestellt. Allerdings hab ich vorher auch mit Sherry und Madeira abgelöscht, der Süße wegen. Dazu kam noch ein Rosmarinstrauch zum aromatisieren.

Gegen Schluß hab ich die Sauce noch kräftg eingekocht und im letzten Moment nochmal in die Pfanne mit den Fleischsäften gegeben.

Dann die Bohnen geputzt, die Enden abgeschnitten und in gesalzenem Wasser knackig kochen, kalt abschrecken.

Später Speckwürfel auslassen, die Bohnen, gehackten Knoblauch und Thymian dazu und schön schwenken.

Die Pfifferlinge putzen, Knoblauch, Petersilie und Schalotte hacken. Anschwitzen, Pfifferlinge dazu, dann einen Schluck Weißwein dazu, Deckel drauf, ein paar Minuten dünsten lassen, Deckel weg und eindampfen lassen.

Das Steak hab ich vor den Pfifferlingen aber nach allem anderen gemacht. Salzen, pfeffern und in Olivenöl anbraten. Dann hab ich meinen treuen Temperaturfühler von TCM (Tschibo) zum Einsatz gebracht, ihn auf rosa gestellt (62 Grad) und angeknipst. Eingangstemperatur war 32 Grad, keine 12 Minuten später waren die 62 Grad erreicht.

Jetzt mußte ich nur noch anrichten und ein Bild machen :-).

Lamm-Bohnen-Pfifferlinge-Gratin-1

Gratin2

Rinderfilet/Lammhüfte Mais


Wir sind nicht immer, aber schon ab und zu richtige Fleischesser. Damit meine ich relativ rohes Fleisch.

Frau B., zum Beispiel genügt es, die Kuh am Ofen kurz vorbeizuführen. Ich bin da ähnlich, nur daß ich auch noch gerne Lamm und anderes esse, was bei ihr nicht so ausgeprägt der Fall ist.

Deshalb hab ich zum Samstagabendessen auch zweierlei Fleisch gekauft. Ein dickes Filetsteak für sie, die etwas schlankere Lammhüfte für mich. Frischen Mais, dazu Kräuterbutter mit frischem Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch und Chili, und einen Mischsalat mit Rucola vom Pfälzer Salat- und Kräuterhändler, der übrigens toll ist.

Herz, was willst Du mehr?

Mixed Grill


Unter Mixed Grill stellt man sich Unterschiedliches vor, je nachdem wo man herkommt. Hier nachzulesen.

Ganz so viel Vielfalt hatte ich nicht zu bieten, speziell was die Innereien belangte, trotzdem war eine schöne Bandbreite da.

Wir haben den schönen Abend genutzt und auf dem Balkon gegessen. Den Tischgrill haben wir deshalb benutzt, weil der Holzkohlegrill mit hektischer Aktivität verbunden ist, und wir es an diesem Abend etwas ruhiger angehen lassen wollten.

Die Aubergine, Zucchini und die Paprika hab ich vorher portioniert und gesalzen, um das Gemüse Wasser ziehen zu lassen.

An Fleisch hatte ich ein Stück Rinderlende, eine Supréme vom Schwarzfederhuhn, ein Stück von der Lammhüfte und ein Stück Lachs.

Die Saucen waren eine Aioli, eine Paprikacreme nach Art einer Ajvar, eine klassische Pesto und ein Chutney von Zuckeraprikosen.

Die Aioli hab ich hochgemixt mit Rapsöl und einem Vollei und einem Eigelb und 2 Knoblauchzehen. Dazu etwas Zitronensaft und Salz.

Die Paprikacreme bestand aus gebratenen Paprika mit Knoblauch und Zwiebeln, die ich mit Olivenöl gemixt habe und danach noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt habe.

Das Pesto bestand aus Basilikum, gerösteten Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl.

Das Chutney hab ich aus den Aprikosen, Zwiebeln, einem ziemlich scharfen Peperoni, Zucker (wenig) und einem 1/8 l Sherryessig gemacht. Das wurde auch nochmal abgeschmeckt.

Wir haben uns bestimmt eine Stunde Zeit gelassen alles zu vernichten. Insbesondere das Gemüse wurde auf dem Grill sehr lecker und war mit den verschiedenen Saucen ein Highlight. Das Fleisch war natürlich auch nicht zu verachten.