Kirschkuchen


Die einfachstmögliche Variante:

Ich sah gestern einen Stand auf dem Markt, der schon Kirschen verkaufte, zu einem anständigen Preis. Ich nahm ein Pfund mit und wollte einen Kuchen daraus machen.

Weil ich aber in letzter Zeit ein paar Experimente weniger glücklich überstand, und ich zudem nicht alles im Haus hatte, was üblicherweise mit Kirschen verbunden wird, suchte ich nach möglichst einfachen Rezepten.

Dieses fand ich nach ein paar Anläufen, das einzige was fehlt ist der Puderzucker, der den Schnee macht 🙂

Der Kuchen ist schön saftig, und die Kirschen waren auch sehr lecker. Eure Mütter können den aber bestimmt besser als ich, was sag ich- so ihr Mütter seid, könnt ihr den bestimmt auch alle besser als ich. Aber egal, zumindest hab ich frische Kirschen genommen!

2 gestrichene Tl Backpulver

200 g Mehl

 

125 g weiche Butter

100 g Zucker

Zitronenzeste

3 Eier

2 El Milch

Diese Zutaten zuerst nacheinander miteinander verquirlen. Ich hab dafür den Handmixer genommen. Danach das Mehl/Backpulver Gemisch langsam dazugegeben.

23 cm Form fetten oder mit Backpapier auskleiden, Teig einfüllen, glätten und die entsteinten Kirschen darauf verteilen.

Ofen auf 180 C vorheizen (mein Ofen ist schnell, der Kuchen buk in einer rechteckigen Form 30 Minuten) und backen. Am besten den Zahnstochertest machen.

Der Kuchen war nix besonderes, aber er war gut, was für die Qualität des Rezepts spricht. Wer Mascarpone, Sahne, Vanillepudding oder anderes will, braucht ein anderes Rezept 🙂

 

 

 

 

 

Zwetschgenkuchen


Heute war ich mit Zwetschgenkuchen dran. Ich wollte ihn als Gastgeschenk mitbringen, weil mir so ein Kuchen zuviel ist. Ich hab bestimmt ein halbes Dutzend Rezepte gelesen, bis ich eins fand, zu dem ich sofort Vertrauen hatte. Deichrunner (Rest vergessen) war (ist) eine Bloggerin, die in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts immer wieder Brot- und Kuchenrezepte postete. Ob sie heute noch bloggt, weiß ich nicht, aber ich kann mich gut an Rezepte mit Hand und Fuß erinnern. Sie gehörte auch zu den Bloggern, die sich regelmäßig bei Lamiacucina und Zorra äusserten.

Das Rezept wurde 2008 gepostet mit dem Kommentar: Im www gefunden, passend gemacht.

Es ist für eine 26er Springform.

100 ml leicht angewärmte Milch

1/4 Hefewürfel

1 Tl Zucker

225 g Mehl

1 Tl Salz

25 g weiche Butter

Milch mit Hefe und Zucker vermischen. Zum Mehl geben, Salz und weiche Butter dazu und mit dem Knethaken einige Minuten mischen lassen. Eine Stunde gehen lassen, ausrollen.

Boden mit Backpapier auslegen, Seiten ausbuttern, Teig einlegen und an den Rändern hochziehen.

Zwetschgen putzen, an der Kerbe einschneiden, auseinanderklappen und Dachziegelartig schichten.

Mit Zucker (Zimtzucker bei Deichrunner) bestreuen, backen.

Ich hab noch geröstete Mandelstifte und Hagelzucker mit drauf getan.

Das Rezept hat sehr gut geklappt, es war genau die richtige Menge Teig und ließ sich auch sehr gut bearbeiten.

Geschmeckt hat er mir sehr gut. Die Beschenkte würde ihn ein wenig nachsüßen.

 

Zwetschgenkuchen 1

 

Zwetschgenkuchen 2

 

Zwetschgenkuchen 3

Zitronenkuchen Mandeln


3 Sonntage-3 Backergebnisse. Diesmal ein Zitronenkuchen im Hürdenlauf.

Mein Teubner-Referenzbuch ist bei solchen Kuchen zu allgemein und vertraut auf Erfahrung und Experimentierlust.

Die Lust hab ich schon, aber ich weiß auch, daß gerade beim Backen genauer abgewogen werden sollte.

Also hab ich im Netz geschaut und wieder festgestellt, daß manche Rezepte einfach nicht sein können.

Nachdem ich die weggesiebt hatte, blieb dieses übrig, und auch hier gibt es Fragen, ob man es vielleicht ein wenig anders machen könnte.

Also zum Beispiel 2 El Backpulver? Das ist mehr als ein Päckchen, das normalerweise für 500 g Mehl ausreicht.

Oder auch die Menge Puderzucker für den Guss-viel zu viel.

 

Der Kuchen selbst hat sehr gut geschmeckt, war saftig und wurde schön gelobt.

 

250g Butter (Ich hatte nur 110g und nahm noch 140g Rapsöl (Ja, Gramm!). Das hat gut geklappt.

200g +3El Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

Schale und Saft einer Bio-Zitrone

Prise Salz

4 Eier

200g Mehl

50g Speisestärke

2 El Backpulver

2 El Mandelblättchen (bei mir 5 El)

70 g Puderzucker

3 El Zitronensaft von der ganzen Menge

 

Weiche Butter, Zucker, Vanillinzucker Salz und Zitronenschale mit dem Rührhaken verrühren

4 Eier einzeln dazugeben, jeweils eine halbe Minute verrühren, bis das Nächste dazukommt

Mehl, Speisestärke und Backpulver gut vermischen, langsam dazugeben und mit dem Rest verquirlen

 

In eine gebutterte, gemehlte Form geben, Masse ausgleichen

Aud der mittleren Schiene bei 175 C backen

Ich hab ihn in einer 24cm Springform gemacht, weil ich meine Kastenform nicht finden konnte.

Trotz des flacheren Gefäßes hat der Kuchen 65 Minuten gebraucht, ich hab ihn nach 30 Minuten abgedeckt.

Nach dem Ofengang ließ ich ihn etwas ab- aber nicht auskühlen. Dann wurden mit einem Zahnstocher kleine Löcher oben hineingepiekst und die Oberfläche mit einem Pinsel mit Zitronensaft bemalt.

Die 70g Puderzucker versuchte ich in 3 El Zitronensaft aufzulösen, aber die Masse war zu fest, also kamen noch 2 El warmes Wasser dazu.

Damit hab ich den Kuchen begossen und die vorher ohne Fett angerösteten Mandelblättchen verteilt.

 

Zitronenkuchen 1

 

Zitronenkuchen 2