Schweinelende Gemüse Roter Thai Curry Ananas


Heute beim Einkauf nach der Arbeit sah ich eine preiswerte Ananas. Sofort dachte ich daran etwas asiatisches zu kochen. Ich nahm ein paar Karotten mit, außerdem eine Schweinelende und Koriandergrün. Zuhause hatte ich ein Glas Rote Curry Paste und eine Dose Kokosmilch.

An Zutaten hatte ich:

  • Schweinelende
  • 2 Karotten
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 mittelgroße Champignons
  • etwa 10 g Mu-Err Pilze, eingeweicht
  • ein paar dünne Scheiben Ingwer, mit dem Trüffelhobel gehobelt
  • 50 g Chili Nudeln (Marke Bali)
  • 1 gehäufter El rote Curry Paste
  • 1/3 Dose Kokosmilch
  • 1 Schuss helle Sojasauce
  • Rapsöl, 1 El Sesamöl
  • Koriandergrün

Zuerst Karotten und Spitzpaprika in den Ölen anbraten. Nudeln mit kochendem Wasser überbrühen, nach 5 Minuten abgiessen, beiseite stellen. Dann Champignons, eingeweichte Mu-Err Pilze, Ingwer und Knoblauch dazu geben. Dann das Fleisch in der Mitte des Woks geben, mit der Sojasauce würzen und anbraten. Dann die Curry Paste und danach die Kokosmilch dazugeben, verrühren und abschmecken. Anrichten und mit Koriandergrün bestreuen.

Fazit: Es hat gut geschmeckt, aber ich hatte etwas zuviel Kokosmilch dazugegeben. Später fiel mir ein, dass ich noch Kaffirlimettenblätter und Limetten für Saft da gehabt hätte. Die Schärfe war leicht auszuhalten – das nächste Mal würde ich einen Thai-Chili extra dazugeben. Die Portion im Teller hab ich nur etwa zu 2/3 geschafft, was wohl wieder an der Kokosmilch lag.

Trotzdem würde ich es wieder machen, allerdings weniger mächtig 🙂

Blumenkohlsuppe


Ich hatte am Samstag auch einen ganz frischen Blumenkohl mitgenommen, für den es heute soweit war. Ich hatte mal wieder Lust auf weit entfernte Gewürze, und da ich davon auch welche habe, ging ich einfach das Risiko verschiedene zu mischen und auf das Beste zu hoffen 🙂

Mit dabei waren Ajowan – Königskümmel, bishop’s weed (eine Kümmelsorte) vielfältiger Heilwirkung und starkem Eigengeschmack, Panen Puren, ein indisches Mischgewürz (5 Spice Mix) bestehend aus Bockshornklee, Senfsaat, Schwarzkümmel, Kreuzkümmel und Fenchel. Dazu kam Kurkuma, Zwiebel, Knoblauch.

Die Gewürze hab ich ohne Fett angeröstet bis sie aromatisch dufteten. Dann kamen sie in meine Kaffeemühle.

Den Blumenkohl hab ich in einem halben Liter Wasser angesetzt und ihn weichgegart. Dann kam eine Dose Kokosmilch und die Gewürzmischung dazu (450 ml). In einer zweiten Pfanne briet ich Zwiebeln und Knoblauch in Butterschmalz an und löschte es nach einer Weile mit der Kokosbrühe ab.

Jetzt kam alles in den Mixer, um es fein zu pürieren.

Ein paar Blumenkohlröschen wurden angebraten und mit dem Rösti von gestern in den Ofen gegeben. Dann wurde angerichtet!

Es hat lecker geschmeckt, mit einer deutlichen Currynote (war wahrscheinlich der Bockshornklee), aber eben auch mit anderen Aromen.

Die Einlage war knackig (der Blumenkohl) und füllend (das Rösti)

Mit Ausnahme des Butterschmalzes war diese Suppe vegan. Ansonsten vegetarisch.

 

Blumenkohlsuppe Curry 2

 

Blumenkohlsuppe Curry 3

Schokolade Kokosnuss Creme Brulee


 

Die war der Abschluß des Menüs – zumindest, bis wir uns an den restlichen Käse erinnerten.

Ich kann hierzu leider wenig sagen, außer, daß es auch ein Rezept aus dem großen Lafer war, und Lindt zartbitter 70% und Kokosmilch hatte (und wahrscheinlich Eier usw.).

Die Creme war lecker, aber wie man sieht, war nach dem Karamelisieren immer noch Zucker übrig. Das wurde so behoben, daß wir die Karamelltropfen naschten und den Rest gleich nochmal karamelisierten.

Sollte M. Lust haben, das Rezept weiterzugeben, würde ich es gerne einstellen 🙂

 

 

 

Creme brulee

Erbsen Kokosmilch Hähnchen


Wieder eine Suppe, diesmal inspiriert vom Blog healthykitchencorner. Im Blog geht es um die Kombination Erbsen, Kokosmilch und Basilikum.

Ich mag alle Komponenten, entschied mich aber den Kokosanteil zu erhöhen, das Basilikum durch ein paar Kaffirblätter auszutauschen und statt Gemüsebrühe Hühnerfond zu benutzen.

Außerdem hab ich ein paar Filetstreifen vom Huhn gewürzt (eher arabisch) und sie später als Einlage benutzt.

Die Suppe war relativ schnell gemacht, man braucht etwas Geduld, einen Pürierstab und ein Sieb.

Zuerst werden die Erbsen gepalt. Ich hatte meine Samstags auf dem Markt gekauft, bevor ich die Saubohnen beim Pfälzer entdeckte. Da muß man dann überraschend Prioritäten setzen.

Die Erbsen verloren und mußten bis Montag warten, bis sie dran kamen.

Dann hab ich sie in einem Topf mit wenig Wasser aufgekocht, mit Zucker und Salz gewürzt und fast fertig gegart (12-15 Minuten), wobei ich gleich 3 Kaffirblätter hineintat. Auch ein kleineres 5cm Stück fein gehackter Ingwer kam dazu.

Dann kam das Glas Hühnerfond hinein, gleich darauf die Dose (450 ml) Kokosmilch.

Diese Mischung hab ich ein bißchen eingekocht, dann püriert, dann nochmal reduziert. Ich hab immer wieder abgeschmeckt, und etwas mehr Salz dazugegeben.

Später hab ich noch eine mittlere Thai-Chili kleingehackt und dazugegeben. Jetzt hatte sie ein bißchen Bums.

Weitere 10 Minuten und ich hab sie durchpassiert (sie hat den Bums gottseidank nicht eingebüßt).

Für die Hähnchenstreifen hab ich ein Filet in Längsstreifen geschnitten, gewürzt mit Salz, Pfeffer und dem arabischen Orangengewürz (das Ominöse aus den arabischen Wochen von Aldi).

Das hat eine Kreuzkümmelnote und ist somit eher Nahost als Fernost. Hat sich aber eigentlich gut vertragen.

Ich hab Erbsen noch nie mit Kokos kombiniert, aber fand das wirklich sehr gut!

Jedenfalls Danke nochmal an healthykitchencorner für die Inspiration!

 

Erbsen Kokosmilch Hähnchen 1

 

Erbsen Kokosmilch Hähnchen 2

Für Gäste


Wir hatten eingeladen, und immer dann überlege ich hin und her, was es denn geben soll.

Dieses Mal war es besonders schwer, weil die Gäste an einem Freitag kommen sollten und alles schon vorher erledigt sein mußte.

Nach einigem Überlegen hatte ich aber ein Menü, das ich meistern könnte.

1. Gang Kürbiscappuccino
2. Gang Coquilles St. Jaques mit Endiviensalat
3. Gang Onglet vom Rind mit Polenta und Rotwein-Schalottensauce
4. Gang Crépe mit Birnenragout auf Himbeercoulis mit Himbeeren und Minze

Die Suppe hatte ich schon gekocht und mußte sie nur noch erwärmen.

Sie bestand aus Butternutwürfeln, Zwiebeln, 1 Dose Kokosmilch, Cayenne, Ingwer, Zitronensaft und ein wenig gemahlenem Koriander und wurde fein püriert und durch ein feines Sieb passiert.

Dazu hab ich Sahne geschlagen und Kürbiskerne mit Puderzucker karamellisiert.

Die Suppe hab ich in schönen Kaffeetassen gereicht, mit einer Sahnehaube, Kürbiskernöl und den crunchy Kürbiskernen. Frau B. mochte diesen Gang am liebsten.

Und dann hab ich vergessen ein Foto zu machen.

Die Coquilles sind eigentlich Tiefseescallops, und das Rezept hab ich hier schon mal gepostet.

Dazu hab ein bißchen Endiviensalat gegeben.

 

Für die Hauptspeise hatte ich beim Metzger m.V. einen ‚Nierenzapfen‘ (Onglet) bestellt. Auch hier war die Inspiration

aus dem Buch ‚Das Gericht‘ vom Homarus Verlag gekommen. Es handelt sich hier um einen Bistro-Klassiker, den man hierzulande kaum kennt. Im Buch wird von einem Gewicht von 1200-1500 g pro Stück (Charolais) ausgegangen, Deutsche Rassen entwickeln Stücke von ca. 600-800 g. Mein Metzger hat mir die Stücke noch eine Woche abgehangen, um sie zarter zu bekommen, denn sie sind sehr langfaserig.

Das Ergebnis war nicht so zart wie Filet oder Rumpsteak, aber ich hatte schon das eine oder andere Hüftsteak, das man auch etwas ‚kauen‘ mußte. Dafür hatte es einen intensiveren Geschmack.

Onglet vom Rind mit Polenta und Rotwein-Schalottensauce/

Onglet parieren, Mittelsehnenstrang entfernen.
Scharf anbraten, bei 80°C im Ofen niedrig garen.
Polenta aufkochen, auf Silikonmatte aufstreichen, in Rauten schneiden, mit Rosmarin anbraten.
Kalbsknochen, Rinderbeinscheibe und Suppengrün mit Tomatenmark anbraten.
Mit Spätburgunder ablöschen (½ l). Einkochen, mit Butter aufmontieren.
Schalotten schälen, längs halbieren, mit Zucker langsam karamellisieren.
Zu der Sauce geben, servieren.

 

Als Abschluss hab ich noch ein Dessert angeboten, das ich im Buch ‚Europas Meisterköche bitten zu Tisch‘ (Könemann)

fand.

Crépe mit Birnenragout auf Himbeercoulis mit Himbeeren und Minze
Crépeteig vorbereiten, ziehen lassen.
Birnen schälen, kleinschneiden.
In Honig karamellisieren, Zitronensaft dazu.
Himbeeren pürieren, passieren, ganze Himbeeren zurückhalten.
Vanilleschoten längs vierteln.
Crépe backen, mit Ragout füllen, mit Vanilleschote binden.
Auf Coulis anrichten, Himbeeren im Kreis anrichten, Minzblatt.

Für mich war das der hübscheste Gang, und geschmeckt hat es auch.

Hähnchenbrust Spinat Kokos-Curry-Sauce


Ich hatte schon länger eine kleine Dose Kokosmilch aus Thailand rumstehen, die wollte verbraucht werden.

Dazu wollte ich auch das früher schon erwähnte Bio Curry Hot von Probio (im Edeka) benutzen, weil ich sein Aroma wie auch seine Schärfe schätze.

Zuerst die Hähnchenbrüste in mundgerechte Stücke schneiden, anbraten und beiseite stellen.

Spinat putzen, eine Schalotte und eine Knoblauchzehe hacken und anbschwitzen, Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Warm stellen.

Für die Sauce hab ich die Kokosmilch, einen halben Becher Sahne und einen leicht gehäuften Eßlöffel Hot Curry zusammengerührt. Danach hab ich mit Weißwein, wenig Hühnerfond, heller Sojasauce und einem kleinen Schluck Weißweinessig abgeschmeckt. Die Sauce hab ich dann sämig eingekocht, das Hähnchenfleisch nochmal kurz darin erwärmt und angerichtet.

Ich hab das als zweiten Gang nach den Jakobsmuscheln serviert- die beiden Gänge waren trotz Mehlschwitze und Sahne schön leicht und hinterliessen kein Völlegefühl- wunderbar!