Something for everyone


Ich hatte Freunde eingeladen, und machte mir wieder Gedanken, was ich denn anbieten könnte – ein Freund isst keine Pasta (wegen des glibschigen Mundgefühls), ein anderer will Abends keine Kohlenhydrate zu sich nehmen. Seine Frau wiederum mag am liebsten wenig oder gar kein Fleisch.

Ich hatte Zeit einzukaufen und entschied mich Nach und Nach für ein Menü, das ich komplett vorbereiten könnte, um dann mit den Freunden am Tisch sitzen zu können, anstatt immer wieder mit der Zubereitung irgendwelcher Speisen beschäftigt zu sein.

Beim Einkauf richtete ich mein Hauptaugenmerk darauf, die bestmöglichen Zutaten zu bekommen. Der Mozzarella di bufola zum Beispiel ist so frisch und zart (von der Spezialitätentheke des italienischen Markts um die Ecke), daß er anfängt zu laufen, wenn man ihn aufschneidet.

Die Salsiccia mit Fenchel ist aus dem gleichen Geschäft und wurde hier schon öfters verbloggt.

Die Cecci (Kichererbsen) waren italienische Dosenware. Vor Jahren hab ich mir einmal die Mühe gemacht, sie selbst weich zu kochen, aber es gibt ausser Energieverschwendung keinen Unterschied.

Zu den einzelnen Posten:

Selleriestangen, Karotten und Paprikastreifen in Eiswasser, damit sie schön knackig bleiben, bevor sie als Dippwerkzeug benutzt werden können.

 

Essen mit Dipps und Bällchen 1

 

Jetzt die Salate:

Als erstes der Insalate caprese – ich hab das Olivenöl schon drübergegeben, den Balsamico gab es, nachdem das Foto gemacht wurde, kurz vor dem Anrichten.

Hier kam der wunderbare Mozzarella di bufola zum Einsatz.

Essen mit Dipps und Bällchen 2

 

Ich persönlich mag den Mozzarella lieber auf einer Pizza, also machte ich noch meinen Alltags-Lieblingssalat, eine westeuropäische Annäherung an einen griechischen Bauernsalat.

Er ist so einfach wie lecker: Gurken in Würfeln, Tomaten, Feta, Petersilie, Olivenöl und Zitronensaft. Ach ja, Salz und Pfeffer!

 

Essen mit Dipps und Bällchen 3

 

Jetzt die Dipps:

Hier zuerst das Hummus. Die 2 Dosen Kichererbsen würden in einer Küchenmaschine püriert (das nächste Mal nehm ich den Mixer!), wobei die Flüssigkeit von einer der beiden Dosen hinzugefügt wurde. Nachdem die Masse etwas cremiger war gab ich 2 gute El Tahina dazu, wie auch einen guten Schluck Olivenöl und den Saft einer halben Zitrone.

Das mischte ich noch eine Weile und gab dann 2 Zehen zerriebenen Knoblauch, 1 Tl frisch gemahlenen Kreuzkümmel Pfeffer und Salz dazu.

Beim Servieren zog ich ein paar Furchen in die Hummusmasse und füllte sie mit Olivenöl. Es gab dann noch Bahnen von Paprika, Petersilie, Kreuzkümmel und Sumach (hab ich mir vor ein paar Monaten gekauft, nachden ich es per Zufall irgendwo entdeckt hatte (ich hab vergessen, wo).

 

Essen mit Dipps und Bällchen 4

 

Einer meiner Lieblingsdipps darf nicht fehlen, hier eine ganz schlanke Version, trotzdem genausolecker wie die aufgepimpten anderen Rezepte:

Guacamole – 2 Avocados, die leider nicht perfekt waren und ich die grauen Stellen herausschneiden mußte, Saft einer Limette und Salz.

An dieser Stelle will ich auch nochmal betonen, daß die wichtigste Würze für Avocado Salz ist! Nach Rücksprache gab ich zum Schluß noch Koriandergrün dazu.

 

Essen mit Dipps und Bällchen 5

 

Jetzt zu den Fleischvariationen:

Ganz einfach – Salsicciabällchen. Nur die Bällchen, sonst nichts! Aus dem Wurstdarm entfernte Fülle zu kleinen Kugeln abgedreht.

 

Essen mit Dipps und Bällchen 6

 

„Chinesische“ Spare Ribs – Ich hab die BBQ Versionen des Sommers hier hinter mir gelassen und wollte eine andere Erfahrung.

Ich fand ein (mehrere sehr ähnliche!) Rezept(e) für amerikanische „chinese style ribs“, die im Slow Cooker gemacht werden können. Das kam mir gelegen, weil ich mich 10 Stunden nicht um die Rippen kümmern müsste. Soweit, so gut. Das Rezept war denkbar einfach: 80 ml Sojasauce, 80 ml Aprikosenkonfitüre, 1 El Ketchup, 1 Tl Knoblauchpulver, 1 Tl Zwiebelpulver, 1 Tl Ingwerpulver.

Die Ribs wurden in einzelne Stücke geschnitten und in den Slow Cooker gegeben. Mit einem Pinsel trug ich die Marinade/Sauce auf, legte den Deckel auf und stellte den Cooker auf „Low“.

Am Nachmittag fing es an zu riechen, und ich hatte die Ribs mehrfach eingepinselt. Es war inzwischen auch mehr Flüssigkeit im Topf.

Als ich eine der Ribs versuchte, war ich enttäuscht – sie schmeckten sehr dumpf und hatten so gar nichts von dem, was ich mir erhofft hatte.

Ich ging zum teuren Russen und kaufte eine saftige Bio-Orange. Ich rieb die Zeste der Orange ab und gab die knappe Hälfte schon mal zu den Ribs. Die Ribs selbst stellte ich auf AUS und füllte die Flüssigkeit in einen Topf um. Den kochte ich ein. Ich gab den Orangensaft dazu und etwas Reisessig. Jetzt hatte die Sauce das süß-säuerliche, das ich wollte.

Kurz vor dem Servieren gab ich die Ribs in ein anderes Behältnis, pinselte sie mit der konzentrierten Flüssigkeit ein und machte sie im Backofen warm. Den Rest der Orangenzeste verteilte ich auf diese Ribs.

 

Essen mit Dipps und Bällchen 7

 

Es gab auch noch Hackbällchen Rind/Schwein, in einer Tomatensauce mit Paprika und sowohl Ancho- wie auch Chipotlechili Stücken. Die Sauce durfte eine Weile ziehen und wurde dann im Mixer fein püriert. Die Chilis gaben der Sauce ein mexikanisches Flair, aber leider keine Schärfe. Ich griff zu rabiateren Mitteln. Ich hatte noch eine Habanero herum liegen. Normalerweise sind dire mir zu scharf. Hier aber schnitt ich die Hälfte ab und pürierte den Chili mit. Jetzt hatte die Sauce den Kick den ich suchte.

 

Essen mit Dipps und Bällchen 8

 

 

Der Rest der Geschichte ist, daß die erste Absage am Abend zuvor eintrudelte. Es war eine legitime Absage. Am Nachmittag des Essens (3 Stunden vor dem Termin) die Botschaft, daß es der Mutter des Paars schlecht geht und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Andere Familienmitglieder sind im Urlaub.

Mein Freund S. wußte von diesen Entwicklungen nichts, hat sich aber gewundert, als ich ihn fragte, ob er einen guten Appetit mitgebracht hat 🙂

Wir haben geschlemmt – es gab außerdem noch eine Käseplatte, heute hab ich alles Mögliche eingefroren. Ich denke, ich kann 2 Wochen Essen mit ins Geschäft nehmen und immer wieder gut essen.

 

 

 

 

Chorizo Kichererbsen Paprika


Es waren noch ein paar Chorizo-Grillwürste da, die wollte ich machen. Dazu sollte es Kichererbsen geben, weil ich bei der Neuordnung der Küche eine Dose entdeckt hatte, die ich schon eine Weile hatte. ich weiß auch aus eigener Erfahrung, daß es sich in der Regel nicht lohnt Bohnen oder Kichererbsen selbst einzuweichen, da es ein Energieverschwender ist und es geschmacklich nichts bringt. Anders verhält es sich bei Linsen – die würde ich immer selbst ansetzen.

Die Würste selbst werden einfach nur ganz langsam in einer Pfanne mit etwas Olivenöl gegart und öfters gewendet, damit sie nicht zu dunkel werden.

Die Kichererbsen hingegen wollten gepimpt werden: Zuerst schwitzte ich Paprikawürfel an und gab eine Prise Salz dazu.Dann gab es eine feingehackte Zehe Knoblauch dazu, die ein paar Minuten mitschmurgelte. Jetzt gab es einen knappen Tl Harissa aus der Mühle dazu. Jetzt hatte es schon etwas Bums. Bei meinem teuren Russen hab ich am frühen Abend 2 Medjool-Datteln gekauft, richtig tolle dicke Dinger, schon angetrocknet aber mit sehr saftigem süßem Fruchtfleisch. Die hab ich entkernt, in dünne Streifen geschnitten, und dann in kleine Quader und zu Paprika und Kichererbsen gegeben.

Das liess ich jetzt ein paar Minuten ziehen und gab dann ein, zwei El Sherryessig dazu.

Auch das wurde eingekocht. Durch den Zucker der Datteln mußte ich eine kleine Menge Wasser nachgießen, damit mir das Ganze nicht verbrennt.

In der Zwischenzeit waren die Würste aber schon rösch, und ich konnte servieren.

Eins noch – kurz vor dem Servieren gab ich eine Handvoll gehackter Cilantro (Koriandergrün) in die Kichererbsenmischung. Da Harissa als eines seiner Gewürze auch Kreuzkümmel beinhaltet, ging ich davon aus, daß es auch hier passen müsste, und das stimmte auch. Es passte wunderbar zusammen, süß, sauer, scharf und das erdig-frische von Kreuzkümmel und Koriander.

Das Gericht ist eine Hauptgerichtsvariante eines spanischen Tapa, den ich vor Jahren einmal gemacht habe, nämlich Kichererbsen mit angebratener Chorizo, das auch mit Sherryessig angemacht wird.

Insgesamt eine würzige Angelegenheit, die an für sich besser auf dem Grill vollendet worden wäre. Die Chorizo wäre vom Grill jedenfalls krosser und schwärzer geworden, was in diesem Fall kein Nachteil gewesen wäre.

 

Chorizo Kichererbsen Paprika 1

 

Chorizo Kichererbsen Paprika 2

 

Chorizo Kichererbsen Paprika 3

Kichererbsen Paprika Artischocken Oliven Petersilie


Heute hatte ich Lust auf einen Salat. Aber auf einen, den ich schon eine Weile nicht mehr gemacht habe.

Eigentlich ist es ein sommerlicher Salat, der sehr gut zu Gegrilltem passt, aber darauf hatte ich heute keine Lust.

Ich wollte Kichererbsen als Basis, und dann den Salat in eine spanische Richtung lenken.

Die Zutaten:

1 Dose Kichererbsen

2 Bio-Spitzpaprika

1 Knoblauchzehe

1 Schalotte

3 El Oliven

1 Dose Artischockenherzen, geviertelt

7 cm Chorizo pikant, in kleinen Würfeln

2 El Sherryessig

2 El Olivenöl

Salz, Prise Zucker

1 Tl Pimenton de la Vera

1 Tl Majoran

1 Prise Cayenne

3 Tl Jalapeños (Glas)

1 Handvoll Petersilie

Zuerst wurden die Paprika längs geviertelt und geputzt, dann in Streifen geschnitten. Sie kamen zusammen mit Knoblauch und Schalotte in eine mittelheisse Pfanne. In dieselbe Pfanne kam später auch noch das in Würfel geteilte Chorizostück, das dadurch Fett verlor. Übrigens war die Chorizo eine, die ich noch nicht hatte, und sie war echt gut, nämlich scharf und mit Rauchpaprika (Pimenton de la Vera) gewürzt, was ihr eine sehr deutliche Note verlieh.

Nachdem die Paprika weich waren, hab ich sie zu den abgetropften und gewässerten Kichererbsen gegeben. In die noch heisse Pfanne kamen jetzt die Artischocken, um etwas Farbe zu nehmen.

Dazwischen kamen Essig und Olivenöl in den Salat, die Gewürze und Kräuter dazu, die Petersilie auch, und es wurde erstmal auf Salz abgeschmeckt. Eine Prise Zucker kam auch hinein. Dann war es mir nicht scharf genug, und ich erinnerte mich an ein Glas Jalapeños im Kühlschrank. Die kamen auch noch dazu. Jetzt nur noch die Artischocken und Oliven, und der Salat war komplett.

Der Salat war noch schön lauwarm und hat gut geschmeckt. Der Löwenanteil bleibt als Mittagessen für mich und zwei Testesser, und ich werde, nachdem der Salat übernacht durchgezogen ist, nochmal nachwürzen.

Ohne meine Fleischeinlage (und die ist nicht spielentscheidend) ist der Salat vegan.

 

Kichererbsen Paprika Oliven Artischocken 1

 

Kichererbsen Paprika Oliven Artischocken 2

Ostern 2015


Für insgesamt 6 Personen hab ich am Ostersonntag gekocht. Es war eine lustige Gruppe, die viel Spaß miteinander hatten und den Nachmittag bis zum frühen Abend mit Schlemmen und Erzählen verbrachten. Die meisten Gerichte hab ich schonmal vorgestellt, nur die Hauptspeise und das Dessert sind ganz neu.

Manche Sachen hab ich nochmal ein bißchen anders gemacht, um sie noch feiner zu machen.

Der erste Gang war eine Antipasti/Mezze/Tapas Ansammlung: Auf dem ersten Bild sieht man Alici, die genialen marinierten Sardellen, und ein Pulpocarpaccio von der Frau des Fischhändlers selbst hergestellt. Dem Carpaccio fehlte ein klein wenig Säure, aber ich hab noch welchen da und kann das korrigieren.

Alici, Pulpocarpaccio

Vom italienischen Laden um die Ecke nahm ich Salami, Coppa, Spianata Calabrese und Lardo mit. Den Lardo hab ich nicht hier aufgetischt, sondern ihn später für ein anderes Gericht gebraucht.

 

Salami Coppa SpianataSelbstgemacht ist aber das Tapagericht Gabanzos con Chorizo oder Kichererbsen mit Chorizo. Es läßt sich sehr leicht herstellen.

Eine 400 g Dose Kichererbsen abgiessen und waschen, in eine Schüssel geben.

1 Knoblauchzehe und eine mittlere Zwiebel fein würfeln, mit 4 El Olivenöl dünsten, ohne Farbe nehmen zu lassen,

Ein Ring Chorizo von 250 g (ich hab eine pikante genommen) häuten und in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden, zur Zwiebel-Knoblauchmischung geben und die Chorizowürfel langsam auslassen. Die Paprika sind die Original Pimientos del piquillo, die es hier aus dem Glas gibt. Es handelt sich hier um eine kleine rote Spitzpaprikaart, die aus einer bestimmten Gegend in Spanien kommen und gerne zum Füllen, zum Beispiel mit einer Stockfischcreme, benutzt werden. Man findet sie aber auch in der Spezialitätenabteilung gut sortierter Supermärkte oder noch besser, beim Spanier um die Ecke, so es einen bei euch gibt. Diese Pimientos werden in feine Streifen geschnitten und zu den Kichererbsen gegeben (etwa 6-8 Stück, je nach Größe). Wenn ihr keine findet bratet ihr roten frischen Spitzpaprika in Streifen langsam an, bis er weich ist. Jetz nur noch eine Handvoll glatte Petersilie hacken und alle Zutaten miteinander vermischen. Zum Schluß einen oder zwei El Sherryessig dazu und am besten über Nacht ziehen lassen. Bei Zimmertemperatur servieren, damit sich die Aromen entfalten können.

Ein Gast fragte kritisch was das denn sei und ob man das auch essen könne. Nach dem ersten Löffel war es um ihn geschehen und er hat alleine mehr als die Hälfte der Schüssel verputzt. Und hat erst aufgehört, als ich ihm sagte, er solle langsam machen, es kämen noch 6 Gänge…

Kam sehr gut an.

 

Garbanzos con chorizo

Diese Mezze hab ich letzten Sommer im Buch Mezze-ein magischer Genuss im GU Verlag entdeckt und zu einem BBQ mitgebracht, wo es eine kleine Sensation ausgelöst hat.

Hier war es ähnlich- die Stücke waren quasi sofort vergriffen, und hätte ich 3mal soviel gemacht, wären die auch weggewesen.

Es sind Wassermelonenscheiben, jeweils mit einem Spritzer Limette, darauf ein Stückchen Feta (Natur, vom griechischen Spezialitätenstand), darauf dann ein bißchen Limettenabrieb und ein Thymianzweigchen. Die Kombi ist genial!

 

Wassermelone Feta Limette Thymian

Der zweite Gang war ein verbessertes Spargelcremesüppchen.

Zutaten waren 1,5 l selbst gekochte Hühnerbrühe, sowie 2 l Gemüsebrühe, auch selbstgekocht (Die Hühnerbrühe hatte ich noch im Froster). Die beiden Brühen hab ich aber wieder auf die Hälfte eingekocht.

Ein ganzer Bund grüner Spargel sowie die unteren 10 cm, geschält) von zwei weiteren Bünden, die ich in kurze Stücke schnitt.

Die Spitzen hab ich abgeschnitten und gesondert gegart, den Rest hab ich in die Brühe gegeben, gar ziehen lassen und ausgiebig mit dem Stabmixer püriert.

Dann wurde ein kleiner Becher Sahne steif geschlagen, und etwa ein Drittel unter die Suppe gerührt.

Zum servieren hab ich dann nochmal einen Kleks Sahne dazugegeben, in der Hoffnung, das Wölkchen würde den Spargelkopf tragen – man kann ihm beim Untergehen zuschauen…

Das Bild ist sehr diffus geworden, aber die Suppe war sehr fein, sahnig und aromatisch.

 

Spargelcremesuppe

Der dritte Gang

Einer meiner Gäste kann, wie schon im letzten Jahr, Pasta nichts abgewinnen (Kindheitstrauma o.ä.).

Dafür hab ich im letzten Bloggerjahr festgestellt, daß wieder eine neue Sau durchs Dorf gejagt wurde, nämlich die Mode um die Hasselback-Kartoffel.

Ich hab das Ding hauptsächlich auf amerikanischen Seiten gesehen, es ist aber wohl eine schwedische Erfindung. Wie auf dem Bild wird die Kartoffel mit nah aneinanderliegenden Schnitten fast komplett durchgeschnitten. Und in diese Spalten kann man dann Kräuter, Knoblauch, Salz und Pfeffer oder auch anderes Drücken. Ich hatte frischen Bärlauch statt Knoblauch, und hab es geschafft in jede dritte Spalte etwas Lardo (grüner Speck, hauchfein) hineinzupfriemeln. Ein paar Nadeln Rosmarin wurden auch noch hineingeschmuggelt, dann ein herzhafter Schuß Olivenöl und dann in Alufolie in seiner Terrine etwa 1,5 Stunden bei 180 C in den Ofen. Mein Gast war sehr angetan davon. Ich selbst hab sie noch nicht probiert, aber das muß ich wohl bald nachholen.

 

Hasselback Kartoffel Bärlauch Lardo Rosmarin

Für uns Normalsterbliche gab es Penne alla puttanesca.

Zutaten sind Datterinitomaten aus der Dose von Mutti, Kalamataoliven mit Stein, Kapern, eine Schalotte, eine Knoblauchzehe, 4 Sardellenfilets, die mit Zwiebel und Knoblauch angebraten und aufgelöst werden. Dann noch ein Schluck Weißwein und sie ziehen lassen und die Tomätchen aufschneiden. Was fehlt, weil ich es vergessen habe, war meinen Basilikumstrauch zu opfern.

Was auch fehlt, aber nur weil ich das Foto schon in der Küche gemacht habe, der Parmesan. Den gabs als Brocken bei Tisch mit dem Käsehobel dabei.

 

penne alla puttanesca

Der vierte Gang bestand aus einer Bio-Hähnchenbrust, gefüllt mit einer halben Walnuss, umhüllt von einer halben getrockneten Feige, umwickelt von einem Stück Coppa (im Original ist es ein Stück Rinderschinken namens Bistirma, das dem Bündnerfleisch anscheinend ähnlich ist). Die Brüste wurden in einer Grillpfanne auf beiden Seiten angebraten und im Ofen in etwa 12 Minuten fertiggegart.

Die Sauce bestand aus Hühnerbrühe, 100 g getrockneter Aprikosen, 2 Schalotten,2 Zweige Rosmarin, Pfeffer, Salz und Cayenne. Außerdem gibt es im Rezept noch 1 Tl Granatapfelsirup, den ich aber nicht dahatte. Stattdessen hab ich die relative Süße der Sauce mit einer kleinen Handvoll Berberitzen versucht, zu konterkarieren.

Sie blieb aber relativ süß. Interessanterweise wurde ich gefragt, ob ich Gewürze wie Zimt dazugegeben hätte, aber das hatte ich nicht. Ich denke die Aprikosen hatten der Sauce eine gewisse Komplexität gegeben.

Dazu gab es die restlichen Spargel mit Bärlauch. Das Rezept ist wieder aus dem Buch Mezze von GU.

Das Hähnchen mit der Füllung hat gut funktioniert und hat auch schön rund und überraschend geschmeckt. Die Sauce würde ich das nächste Mal anders machen.

 

Hähnchenbrust Feige Walnuss Coppa Spargel Aprikosensauce

Das Dessert war der HAMMER!

Das rote in der Mitte ist ein Blutorangensorbet von David Lebovitz, einfach und genial.

900 ml selbst gepresster Blutrangensaft, 180 g Zucker aufkochen, abkühlen lassen, kalt stellen, in die Eismaschine, dann in den Froster.

Am besten, man nimmt sich 2 Tage Zeit.

Für den Crepeteig

90 g Mehl, 1/2 Tl Salz, ! Tl Backpulver, 2 El Puderzucker zusammen sieben.

2 Eier mit 150 ml Milch, 120 ml Wasser und einem1/2 Tl Zitronenabrieb aufschlagen.

Dann die Mehlmischung einrühren, am besten ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

In einer guten (meine Gußeiserne) Pfanne ein Stückchen Butter schmelzen und eine schlanke Menge Teig hineingeben.

Gerademal soviel, daß der Boden benetzt ist. Warten bis die Oberseite trocken ist und Blasen wirft, dann wenden. Im Ofen warm stellen.

Bei mir hat die Mischung für 7 Crepes gereicht.

Die Zitronencremefüllung wird so gemacht:

2.5 EL Speisestärke, 130 g Zucker1/4 Tl Salz in 120 ml Wasser oder Orangensaft auflösen.

3 El Zitronensaft und 1/2 Tl Zitronenabrieb dazugeben, dazu noch einen El Butter.

In einer Schüssel 5 Minuten über kochendem Wasser rühren. Dann einen Deckel drauf geben und weitere10 Minuten köcheln lassen.

Von der Hitze herunternehmen, 3 leicht geschlagene Eigelbe schnell verrühren, wieder auf die Hitze und weitere 2 Minuten unter ständigem rühren auf dem Herd lassen.

Dann herunterziehen und weiterrühren, bis sie nur noch warm ist.

Die Creme läßt sich gut vorbereiten, ich hab sie abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen und sie problemlos 4 Stunden später aufgeschlagen und auf den Crepes verteilt.

Die hab ich dann gerollt, zerteilt und angerichtet.

Möglicherweise der beste Gang des Tages, aber auf alle Fälle ein krönender Abschluss mit einer Tasse Mokka dazu.

Nächstes Jahr gerne wieder!

 

Crepe Zitronencreme Blutorangensorbet

Kichererbsentaler Minztsatsiki


Zu einer Einladung sollte etwas mitgebracht werden – ein schöner Anlass, sich mal wieder mit Kleinigkeiten abzugeben, nämlich mit Mezze, Tapas, Antipasti und wie die kleinen Schweinereien sonst auch immer heißen.

Ich hab schon einige Bücher mit einschlägigen Rezepten, aber eins mehr geht immer und so hab ich bei einem kleinen, feinen Band zugegriffen: Mezze Ein magischer Genuss im G U Verlag von Bettina Matthaei und Mohamad Salameh.

Das Buch hat im Hauptteil drei Kapitel mit verschiedenen Mezze. Einmal traditionelle, dann feine und neue, und schließlich opulente Mezze. Es gibt auch ein Dessertkapitel. Gut finde ich den Anhang, der arabische Gewürze, Pasten, Saucen und Mischungen aufdröselt, damit man sie nachmachen kann, außerdem gibt es ein Glossar, das unbekannte Begriffe aufschlüsselt. Vorschläge für Mezzetafeln gibt es auch, wie auch Literaturtipps.

Kurz, ein schönes Buch mit tollen Fotos und für Westler ungewöhnlichen Kombinationen.

Ich wußte schon vorher, daß eine der Vorspeisen etwas mit Kichererbsen werden sollte, aber Falafel wollte ich nicht machen.Ursprünglich wollte ich eine Art spanischen Kichererbsensalt mit Paprika, Manchego und Serranowürfeln  machen, aber hab mich dann zu den Talern umentschlossen.. Den Käse hab ich in kleinen Würfelchen unter den Teig gegeben, den Schinken ließ ich weg. Ich hab mich an die Gewürze im Buch gehalten. Ich hab kleine Taler gemacht, mit 2 Eiern und etwas Mehl (ich hab zuerst nur ein Ei und kein Mehl genommen, da fielen sie auseinander).

2 Dosen Kichererbsen =450 g

1Tl Koriandersamen

1 Tl Kreuzkümmelsamen oder gemahlen

1/4 Tl Zimt

6 Pimentkörner

1 Tl Natron (für bessere Bekömmlichkeit der Hülsenfrüchte)

1/2 Bund Koriandergrün

Handvoll glatte Petersilie

80 g Manchegokäse

2 Eier

etwa 50 g Mehl

Salz

Pfeffer

etwa 100 ml Wasser

Die Gewürze, die ganz sind, rösten; wenn sie duften, in den Mörser, oder wie bei mir in die Krups-Kaffeemühle  🙂  und die pulverisierten Gewürze auch dazugeben.

Koriandergrün und Petersilie fein wiegen, alle Zutaten zu einem nicht zu festen Teig vermischen.

Eine Pfanne mit einer großzügigen Menge (1/2 cm) neutralem Öl befüllen und erhitzen. Ich hab immer einen mittelstark gefüllten Eßlöffel als Maß genommen. Sie brauchen bei mittelhoher Hitze pro Seite etwa 4 Minuten.

Dazu hab ich ein Tsatsiki aus griechischem Joghurt, einer halben geraspelten Salatgurke, Saft einer halben Zitrone, 1/2 Bund Minze, Knoblauch und Salz gerührt.

Die Taler sind fluffig wie Blinis und würzig – lecker. Der Minztsatsiki gibt eine sehr frische Note dazu.

Kichererbsentaler-Minztsatsiki

Kichererbsentaler-Minztsatsiki

Menu 1/1 Mesclun Hähnchen Kichererbsen Chorizo Spitzpaprika


Mein erstes Menü dieses Jahr fängt mit diesem Gang an:

Die Reste des Vorabends, sprich Hähnchen, Kichererbsen, und die Sauce, verlängert mit einem zusätzlichen Spitzpaprika und Chorizo hab ich nochmal aufbereitet.

Dazu wurde der Spitzpaprika weichgekocht, und zwar in dem Wasser, in dem die zweite Hähnchenhälfte zerteilt mit einem Lorbeerblatt und Salz garte.

Nachdem es durch war, hab ich die Paprika dazugegeben und die Flüssigkeit eingekocht. Später hab ich die garen Paprika mit der Brühe püriert und zur ursprünglichen Kichererbsensauce gegeben (siehe vorherigen Blog).

Das Huhn wurde gar zerteilt, mit extra Paprika, Kreuzkümmel und Rosmarin gewürzt, in Butter angebraten, mit Chorizo komplettiert und schließlich in der Sauce nochmal aufgewärmt. Zusätzlich gab es ein Mischsalatbett mit Vinaigrette (neudeutsch/englisch ‚Mesclun‘).

Angerichtet sah das so aus:

Mesclun-Hähnchen-Chorizo-Kichererbsen-2

Hähnchen Chorizo Kichererbsen Paprika Kreuzkümmel Rosmarin Honig


Beim Neuordnen meiner alten e&t Ausgaben blieb ich bei einem Rezept von 2004 hängen. Die Würzung sprach mich an, und ich kochte es ziemlich genau nach. Es hat sehr gut geschmeckt, weil sich die einzelnen Gewürze und Kräuter sehr schön vermählt haben.

Ich hab das Essen allerdings an einen starken Esser angepasst, weil mir die Menge für vier Personen einfach zu viel war.

1/2 Hähnchen, in dieEinzelteile zerlegt

60 g Chorizo, in Scheiben

1 Dose Kichererbsen

3 El Tomatenmark

3 Knoblauchzehen

6 Cocktail Tomaten

1 Spitzpaprika

1/2 Glas Hühnerfond

2 Tl Paprikapulver edelsüß

1 Tl Kreuzkümmel

1 Zweig Rosmarin

Honig

 

Die Hähnchenteile werden scharf angebraten, damit sie Farbe nehmen. Der Ofen wird auf 220 Grad vorgeheizt. Die Chorizo kommt nach dem Hähnchen in die Pfanne.

Beides entnehmen, warm stellen, Brust in 2 Teile schneiden. In der gleichen Pfanne Knoblauch anschwitzen, Tomatenmark anschwitzen, Tomaten weich kochen, Paprika dazugeben, dann alle Gewürze und Kräuter, anschließend das halbe Glas Hühnerbrühe und die Kichererbsen. Darauf die dunklen Hähnchenteile geben. Die Brust kommt eine halbe Stunde später dazu. Die Pfanne kommt im Ofen auf die unterste Schiene. Es braucht etwa eine Stunde, dieFlüssigkeit wird schön sämig und herrlich aromatisch! 15 Minuten vor Garende mit einem Pinsel die Oberfläche der Hähnchenteile mit Honig einpinseln.

Dann nur noch servieren.

Hähnchen-Kichererbsen-Chorizo-Paprika-Kreuzkümmel-Rosmarin-Honig-2

Tapas, die 2.


Wir bekamen Besuch von unseren nördlichen Freunden, und das nahm ich zum Anlass, viele Kleinigkeiten auf den Tisch zu stellen, weil es ja Spaß macht vieles Verschiedenes auszuprobieren und auch länger an einer Tafel zu verweilen.

Hier abgebildet sind Datteln mit Speck/Serrano, ein süß-saurer Zucchinisalat, Kichererbsen mit Chorizo und Paprika und eine Salsa für Shrimps im Serranomantel.

Hier gibt es Runzelkartoffeln mit Mojosauce, gepalte Saubohnen mit Serrano und roten Zwiebeln, Hähnchenleber in Sherryglasur und eine Ofentortilla.

Hier kommen noch Shrimps in Zitronen-Olivenölmarinade und vorne rechts Shrimps mit Serranowickel dazu.

Ich hab die Ideen für die verschiedenen Tapas aus dem Buch World Food Spanische Küche aus dem Parragon Verlag,

hab sie aber nach eigenen Vorlieben und Verfügbarkeit der Zutaten abgewandelt.

Für die Tortilla:

6 Eier

4 Frühlingszwiebel in feinen Scheiben

2 rote Spitzpaprika

4 gekochte mittelgroße Kartoffeln

50 g Parmesan (im Original Roncal-Käse)

Schnittlauch, Petersilie

In eine heisse Pfanne mit Butter geben und in einem heißen Ofen etwa 20 Minuten stocken lassen. Abkühlen lassen, stürzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Für die Mojosauce:

Etwas Weißbrot, in kleinen Stückchen(Baguette)

2 mittlere Knoblauchzehen

1/2 Tl Salz

11/2 El scharfes spanisches Paprikapulver (ich habe Pimenton dela Vera genommen, ist zwar nicht scharf, aber rauchig)

1 El Kreuzkümmel

2 El Rotweinessig

5 El Olivenöl

2 pimientos del piquillo (ich hatte 2 im Ofen gegarte rote Spitzpaprika

Das Brot wird in Wasser 5 Minuten eingeweicht und ausgepresst. Knoblauch und Salz werden in einem Mörser zu einer Pate zerstampft. Paprika und Kreuzkümmel dazugeben, in eine Küchenmaschine geben, zuerst mit dem Essig und dann mit dem Brot und dem Öl auffüllen und mixen. Die Paprikaschoten dazugeben und mixen, bis die Mischung dickflüssig ist. Abschmecken.

Tomaten-Kapern-Salsa (für Shrimps im Serranomantel)
Concassée von 2 Tomaten

1 kleine rote Zwiebel in dünnen Scheiben

4 El fein gehackte Petersilie (glatte)

1 El Kapern (ich hab die etwas größeren genommen) gehackt

Abrieb einer Zitrone

4 El Olivenöl

1 El Sherryessig

Vermengen und abschmecken.

Knoblauchshrimps mit Zitrone und Petersilie

500 g Shrimps, entdarmt

120 ml Olivenöl

6 Knoblauchzehen, kleingehackt

3 scharfe getrocknete Chilis

4 El Zitronensaft

4 El gehackte Petersilie

Das Öl erhitzen, Knoblauch und Chilis dazugeben, bis sie anziehen, Shrimps dazugeben, bis sie fast gar sind.

Den Zitronensaft und die Petersilie dazugeben, umfüllen und sofort servieren

Dicke Bohnen mit Schinken

200 g Dicke Bohnen, geschält

2 El Olivenöl

1 rote Zwiebel, fein gehackt

ein paar Scheiben  Serranoschinken in Streifen

Petersilie

Salz und Pfeffer

Saubohnen garen, palen

Zwiebeln andünsten, Bohnen dazugeben, Schinken und Petersilie dazugeben und abschmecken.

Den Zucchinisalat hab ich schnell gemacht und mich nicht an das Rezept gehalten (also gar nicht). Der Salat wurde nix und ich poste den vielleicht mal später, wenn er mir gelingt.

Die restlichen Rezepte hab ich schon mal gepostet, und zwar hier.

Hummus


Mein Freund H. hat vor Jahrzehnten mal einen syrischen Abend veranstaltet, nachdem er ein paar Wochen zu Forschungszwecken  im Land gewesen war. Er kam ziemlich begeistert von Land, Leuten und Küche zurück und wir verbrachten einen geselligen Tag mit dem vor- und zubereiten verschiedener Nahöstlicher Spezialitäten.

Eins der Gerichte, die wir machten, war Hummus (Hommos- es gibt verschiedene Aussprachen).

Es ist ein Brei, ein Dipp, eine Creme, und passt gut zu allem Möglichen. Er wird, so ließ ich mir berichten, gerne mit verschiedenen Gewürzen bestreut und mit einem Schuß Olivenöl serviert.

Wir hatten ihn als Dipp präsentiert und reichten rohes Gemüse dazu.

 

Das Rezept hab ich mir in essen und trinken angeschaut und dann abgewandelt nach meinen Zutaten.

200g Kichererbsen (getrocknete)
2  Knoblauchzehe
4 El Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Tl Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
1 El gehackte Petersilie
2 Tl Sesamsaat

! El Sesamöl

Mit Gemüsebrühe (selbstgemacht) Kichererbsen etwa 2 Stunden köcheln. Dieser Schritt ist sicher nicht notwendig, ich möchte aber erst immer gerne wissen, ob Trockenware anders wird als Dosenware.  Kichererbsen bleiben aber in ihrer Hülle fest, wie auch die in den Dosen.

Sesamsaat mörsern, Knoblauch hacken, das und  alles andere in eine hohe Schüssel und mit dem Zauberstab pürieren.

Man kann den Dipp kalt essen, ich find es aber angenehmer, wenn er Temperatur hat.

Man muß ein bißchen experimentieren mit den Mengen an Sesam und Zitrone.

Als Gewürz für drüber fand ich Kümmel sehr passend, auch Rosenpaprika und frische scharfe Peperoni in Scheiben.

Außerdem hab ich Schnittlauch dazugegeben, das hat auch gepasst.

 

Tapas- Kichererbsen mit Chorizo und Paprika


Vor kurzem bekam ich ein Kochbuch von einer lieben Freundin geschenkt, nämlich World Food Spanische Küche vom Parragon Verlag. Das habe ich zum Anlass genommen, ein paar Tapas auszuprobieren. Ich mußte allerdings die Pimientos del Piquillo durch Spitzpaprika ersetzen, da ich keine (Dose) mehr hatte. Die Pimientos sind in Deutschland frisch meines Wissens nach nicht zu bekommen. Sie wachsen in einem eng begrenzten Tal in Spanien und gelten als Spezialität. Eine der bekannten Speisen für die sie verwendet werden ist die mit Bacalaocreme (getrockneter Kabeljau) gefüllte Pimiento del Piquillo. Die werde ich bald mal machen. Jetzt gibt es stattdessen Kichererbsen mit Chorizo und rotem Spitzpaprika oder Garbanzos con chorizo.

Für dieses Rezept braucht man eine fein gehackte Zwiebel, eine zerdrückte Knoblauchzehe Choizowurst in kleinen Würfeln, Kichererbsen (aus der Dose), entweder Pimientos del piquillos oder weichgeschmorte Spitzpaprikaflecken, Olivenöl, Sherryessig und Petersilie.Im Rezept werden Zwiebel, Knoblauch und Chorizo weich gedünstet ohne Farbe zu nehmen, danach werden die Kichererbsen und die Pimientos in Streifen zugegeben. Ich habe stattdessen den Spitzpaprika in kleinere Stücke geschnitten und mitgeschmort und am Schluß die Kichererbsen kurz dazugegeben, damit sie nicht kalt sind. Danach einen Eßlöffel oder nach Geschmack Sherryessig dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ganz am Schluß fein gehackte Petersilie drüberstreuen. Durch die ausgelassene Chorizo ergibt sich ein pikanter Geschmack.
Sehr lecker!