Oatmeal Cookies


Oder Haferflocken Plätzchen. Ich mache nicht oft Süßes, aber wenn es kühler wird, denke ich manchmal an Pies mit Obst oder aber an Kekse, die ich auch früher schon gerne gegessen habe.

Und dazu gehören auch die Oatmeal Cookies. In meiner Kindheit wurden sie mit Rosinen gebacken, was auch gut schmeckt, aber ich wollte sie heute mit etwas Schokolade verzieren und entschied mich gegen die Rosinen.

Das Rezept kommt aus dem Joy of Cooking, dem vielleicht wichtigsten allgemeinen Kochbuch der USA. Neben vielen Rezepten aus aller Welt, die sich oft erstaunlich genau am Original orientieren, gibt es auch grundsätzliche Kapitel über Haltbarmachen, Kräuter, Gararten, und anderes.

Das ist auch der Grund warum ich heute auf die amerikanische Messart umschwenke. Ich hab mich ans Rezept gehalten, mit Ausnahme der Schokoapplikation 🙂

1/2 cup Butter

1/2 cup brauner Zucker

1/2 cup Zucker

1 cup Mehl gesiebt

1/2 Tl Backpulver

1/2 Tl Backnatron

1/2 Tl Salz

1 Tl Vanille in Alkohol (hab ich hier noch nicht gesehen. Ich nahm die dickflüssige Vanille aus der Flasche von Ostmann-4 Tropfen und füllte den Löffel mit Cognac auf)

1 El Milch

1 Ei

1 Cup Haferflocken, die Kernigen

 

Die Butter wird schaumig geschlagen, dann kommen die beiden Zuckerarten nach und nach hinein.

Jetzt kommen Milch, Vanillemischung und Ei dazu und wird gut vermischt.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz werden zusammen gesiebt und auch unter die Masse geschlagen.

Am Schluß kommen die Haferflocken dazu.

Man gibt immer einen gehäuften Tl der Masse auf ein Backblechpapier und lässt 5 cm Abstand. Sie werden bei 175 C gebacken, das dauert weniger als 10 Minuten.

Bei mir reichte die Masse für zwei Bleche, etwa für 32 Cookies 🙂

Ich hatte noch diesen Blecheimer mit der Kuvertüre, die machte ich warm und malte jedem Keks seinen individuellen “Pollock” auf.

 

 

 

 

 

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Zitronen-Butterkekse


Malou hat vor ein paar Tagen ein Rezept für ein Dessert gepostet, das ich am Wochenende machen möchte. Es hat heftige Zitronenaromen und ist genau mein Fall.

Das Problem ist, daß Malou in Luxemburg war, wo sie irgendwoher sehr exklusive, tolle 🙂  Zitronen-Butterkekse fand (die man auch irgendwo auf einem der Fotos sieht.

In meiner kleinen Großstadt fand ich überhaupt keine,  nicht nur schlechte oder weniger gute, sondern KEINE. Also mußte ich meine Kekse, die später nur zerbröselt werden, um als Zwischenschicht zu dienen, selbst backen. Ich fand ein Rezept, das gut klang, schaute noch ein paar andere zum Vergleich an und entschloss mich dann, das Rezept zu versuchen.

Zitronen-Butter Kekse

150 g Butter

200 g Zucker

2 große Eier

150 g Mehl

2 El Zitronenschale

100 g Mandeln gemahlen

 

Butter und Zucker werden geschlagen, bis die Masse hell wird. Eier kommen einzeln dazu, dann das Mehl langsam dazu. Mandeln und Zitronenschale am Schluss.

Mit einem Teelöffel eine nicht zu große Menge aufnehmen und auf ein Blech mit einem Backpapier platzieren. Platz lassen, weil die Kekse auseinanderlaufen. Es passen etwa 12 Kekse auf ein Blech.

Die Kekse werden bei 180 C gebacken, brauchen etwa 8-10 Minuten. Wie man auf den Fotos sieht, gibt es ein paar dunklere Kekse unter den letzten helleren. Wenn man die Kekse herausnimmt, sehen sie aus und fühlen sich nicht an als seien sie fertig. Aber nach 2 Minuten werden sie fest und sind auch durch.

Sie schmecken ziemlich gut, auch wenn sie am Samstag in die Maschine kommen, die Brösel aus ihnen machen 🙂

 

zitronenbutterkekse-1

 

zitronenbutterkekse-2