Toto/Not Kansas


Heute will ich ein Bild zeigen, daß die Wichtigkeit des Titels betont. Das ist nicht das erste Mal, daß ich darüber schreibe.

Paul Klee, einer der Künstler, die ich am meisten schätze, ließ sich unter anderem sehr lange Zeit einen Titel zu finden. Dabei sind dann aber geniale Wortschöpfungen entstanden wie „die Zwitschermaschine“, eine kolorierte Zeichnung, die Vögel zeigt, die auf einer Art von Welle sitzen, an deren Ende sich eine Kurbel befindet 🙂

Soweit die klassische Moderne. Es zeigt sich, daß eine gewisse Poetik den Geist animiert, Assoziationen zu bilden, auf die man nicht ohne Anregung gekommen wäre.

Bei meinem Bild ging es zuerst um die Maltechnik. Es ist ein Bild, das aus mehreren Farbschichten besteht. Es sind wieder einmal Acrylfarben, die zum Einsatz kamen, die immer wieder verdünnt über tiefere Schichten aufgetragen wurden und so den Grund veränderten. Dadurch, daß die Farben dünn aufgetragen wurden, sieht man den Hintergrund recht gut durchscheinen. Man kann das besonders gut am Bildrand sehen. Besonders interessant finde ich den irisierenden Effekt, der beim Hintergrund entsteht, weil die Farben sparsam aufgetragen werden und erlauben, durch die Farben durchzuschauen, was eine Räumlichkeit herstellt.

Ganz anders das Gebilde im Mittelgrund. Hier ist es eine pastose Malerei, die aufgetragen wird. Das konnte erst passieren, nachdem der Hintergrund ganz trocken war, damit da keine unbeabsichtigte Vermischungen passieren. Ich habe zuerst dunkle Farbe genommen und sie zur Mitte hin mit hellerer Farbe aufzuhellen. Durch die Strichführung erkennt man auch die unterliegende runde Struktur der Form.

Diese Form stellt einen Tornado dar. Darüber gibt es eine Form aus Dreiecken, die Dreidimensionalität auch ein bißchen nachzeichnet. Ideengeber dafür sind die geodesischen Konstrukte von Buckminster Fuller, ein Architekt, Städteplaner und Visionär, der Mitte der 60er Jahre eine Kugel aus Sechsecken formte, die beliebig miteinander verbunden werden konnten, um Wohneinheiten zu bilden.

Sie gelten als eine Weiterentwicklung der modularen Architekturansätze des Bauhaus und beinhalten auch starke Recycling Ansätze. Die Verbindung zwischen seinen Sechsecken und meinen Dreiecken ist der dreidimensionale Ansatz.

 

Jetzt kommen wir zum Titel. Die Musikredakteure unter meinen Blog-Lesern schmunzeln entweder oder fassen sich an den Kopf 🙂

Zuerst einmal ist der Titel eine Verbeugung in Richtung L. Frank Baum, dem Autor des „Wizard of Oz“, allseits bekannt als komplexes Kinderbuch oder auch als Musical, wahlweise mit Judy Garland oder auch Diana Ross in der Hauptrolle. Hier ist Toto der Name des Hundes, der von Dorothy gesucht wird. Kansas bezieht sich auf den Satz den Dorothy äussert, nachdem sie nach der Landung des Hauses nach dem Flug im Tornado merkt, daß sie sich anderswo befinden „We’re not in Kansas anymore“

Die zweite Bedeutung ist etwas für Artrocker aus den späten 70er Jahren. Beide Namen, Toto und Kansas sind Namen von sehr bekannten Bands der Siebziger und Achziger Jahre (wobei Toto die jüngere Band ist und auch noch in den Neunzigern aktiv war. Wer die Bands kennt, weiss auch um deren Unterschiede. Kansas war eine sehr erfolgreiche Band, die dem Art- oder Prog- Flügel des Rock zugeordnet wird, Toto hingegen war eine Hitmaschine aus Kalifornien, die mit hochkarätigen Musikern bestückt war, die auch viel bei anderen Musikern im Studio mitgeholfen haben. Sie spielten sehr radiotaugliche Musik, aber mit viel Druck, die mit Rock identifiziert wurde.

Dieser Hinweis hat eigentlich mit dem Bild an sich wenig zu tun, die Doppeldeutigkeit fügt aber eine gewisse „whimsy“ (Laune, Grille, Schrulle) zum gesamten Werk.

Die Arbeit ist 21×32 cm groß und mit Acrylfarben auf einen Karton gemalt worden. Es wurde 2014 fertiggestellt.

 

Stadt Land Fluss


Heute gibt es ein Landschaftsbild, hatten wir ja ein paar Tage nicht. Das Bild entstand im Atelier. Es handelt sich um eine Ansicht des Stadtteils Eutingen, den ich schon mit „Enz bei Eutingen“ darstellte.

Bei diesem Bild ging es um den Ductus, also die Malweise/Technik, die die Arbeit definiert. Alles ist sehr grobschlächtig angelegt. Teilweise sind die Farben mit einem kleinen Spachtel aufgetragen, teilweise war es mein Finger oder auch der Daumen. Es gibt in Eutingen keine Hochhäuser, aber Industrieanlagen wie in ganz Pforzheim. Die stehen mitten in der Stadt und stören niemanden, weil damit wird schliesslich Geld verdient. Die meisten Firmen in Pforzheim haben eine „mittelständische“ Größe, ein weiter Begriff, der zwischen ein paar Mitarbeitern und ein paar Hundert schwankt. Hier sind es im Zweifel immer ein paar weniger, dafür sind sie gut ausgebildet 🙂

Jedenfalls hat die Ansicht Eutingens ein Bild von kleinen Häusern, die unterbrochen wird von großen, gleichförmigen Flächen, das dann die (Metallverarbeitungs)anlagen sind. Hier hab ich mir größere künstlerische Freiheit erlaubt und mehr Gebäude in die Vertikale geschickt, als es in Wirklichkeit gibt. Wichtiger ist eh‘ das Spiel mit Primär-, Sekundär-, und Tertiärfarben, die für mein Gefühl gut und vor allem dynamisch angelegt sind.

Das grün-orange Kreuz im linken Vordergrund, gefolgt von dem rot GELB und Blau und wieder ROT rechts davon – man bräuchte fast keine Stadt darüber, oder?

Aber die gibt es, und die meldet sich, durch die Atmosphäre, in eher getragenen Farben, Mischfarben, Tertiärfarben eben.

Dahinter ein Himmel, unruhig, wolkig, aber noch sommerlich. Der Raps blüht. Die Ernte steht ins Haus.

Der blaue Fluss fließt, wo er immer schon floss.

 

Die Arbeit ist von 2013. Das Maß beträgt 23×31 cm, das Papier ist ein Karton für Mischanwendungen, das Medium ist Acryl.

Atelierstillleben mit Clown


Die andere wichtige Art zu einem Bild zu kommen ist immer wieder das Abzeichnen. Wenn ich nicht wusste, was zu malen, zeichnete ich etwas ab, einen Aschenbecher, eine Papiertüte, egal was, kein Sujet zu unwichtig, es abzuzeichnen. Die eigene Bildsprache bildet sich mit der Zeit von selbst heraus, auch wenn man anfangs glaubt, in vielen Sprachen zu sprechen.

Ich habe in den vielen Jahren, in denen ich male immer versucht, einen Platz zu schaffen, an dem ich Farben, Stifte und andere Materialien ausbreiten kann, damit ich möglichst spontan arbeiten kann.

Als ich das erste Mal vom Elternhaus wegzog, leistete ich mir sogar mit einer Kommilitonin eine Atelier mit 2 Räumen, allerdings ohne Heizung oder Wasseranschluss.

Das war aber leider nicht haltbar.

Je nach Wohnsituation gab es mal mehr und mal weniger Platz. Ich finde wichtig, daß Malutensilien geordnet und greifbar sind, aber dazwischen darf ruhig auch anderes stehen. Zum Beispiel Dinge, für die man noch keinen richtigen Platz gefunden hat, oder eben auch mal eine Bierflasche, die man während der kreativen Arbeit getrunken hat.

Und so ist das folgende Bild entstanden. Es war auf der Tischplatte gestanden, auf der meine Malmaterialien auch stehen. Ich schaute es ein paar Mal an und dachte dann, daß es ein gutes Motiv abgeben würde.

 

Das Bild ist ausnahmsweise kein Bild mit Acrylfarben, sondern eines mit Ölfarben. Mir gefiel, es in Grautönen auszuführen. Die einzelnen Objekte sind eigentlich klar zu erkennen: Links eine Flasche Beck’s, mittig eine Dose amerikanisches Gesso, davor ein Grundierpinsel, rechts davon ein Wasserglas mit einweichendem Pinsel. Dahinter eine Schachtel auf dem die Figur eines Clowns steht (er war aus Keramik und bunt bemalt).

Die blaue Umrandung der Objekte ist eine Art Verbeugung an die „Aura“, die um alle Menschen liegen soll 🙂  Hier ist es mehr ein Spiel mit dieser Idee, frei nach einem Nebensatz einer meiner Musikheldinnen aus der Zeit, Nina Hagen. Im Lied „Herrmann hiess er“ (ein Stück über ihren damaligen Freund Herrmann Brood) heißt es „…das wahre Leben, wo die Geister schweben, ist für Herrmann lebenswert, alles andre ist für ihn verkehrt…“ Sie beschreibt die vielen Drogen, die er konsumiert, um sensibel zu sein und kritisiert, daß er nichts nüchtern empfindet.

Die blauen Umrisse sind wie Watte, die Gegenstände einpackt und sie so vor der direkten Erfahrung „schützt“. Oder aber es existiert vielleicht ein Schutzwall zwischen der Realität der Gegenstände und der Wahrnehmung: Das wahre Leben, wo die Geister schweben, eben.

Bubbles


Dieses Bild hat die gleiche Motivation gemalt zu werden wie „Swamp Gas“, das Wasserbild mit den Blasen.

Hier ist das Format etwas kleiner, alles ist irgendwie gedrungener und vermischt sich mehr zwischen den Ebenen. Wo es bei Swamp Gas Hinter-, Mittel- und Vordergrund gab, ist er hier größtenteils aufgelöst.

 

Bubbles

Man kann schemenhaft Wasser, Pflanzen und eben auch Bubbles, also Luftblasen erkennen. Alles ist mit einem starken Pinselstrich gemalt, filigran ist hier nichts.

Es ist ein weiteres Bild das sich mit dem Wasser beschäftigt als Lebensraum, als Aggregatszustand, Grundstoff, Lebensgrundlage, mystisches Transportmittel von Geschichten der Menschen.

Durch das Übereinanderlegen der verschiedenen Farb- und Zeichenschichten entstehen zufällige Überlappungen, die für sich angeschaut wieder andere Gedanken an die Oberfläche befördern, wie Luftblasen das tun. Bubbles, eben.

Die Arbeit entstand 2014, es handelt sich um Acrylfarbe auf grundiertem Karton.

Aufstrebend


Das Bild heute hat Ähnlichkeit mit zwei anderen, die ich schon zeigte: Dem Zigarettenpapierbild, und dem Turmbild. Es besteht aus Dreiecken und strebt nach oben,

Ich bin immer schon an einfachen geometrischen Formen interessiert gewesen und finde die Möglichkeiten der Form- und Farbgestaltung sehr weitläufig.

Teilweise hat das mit meiner Vorliebe für die Malerei und Grafik Paul Klees und der Expressionisten im Allgemeinen zu tun, teilweise ist aber das Aufbrechen organischer Formen auch der frühen Technik der Glasmalerei der Kirchenfenster geschuldet. Die Glasscheiben mussten zugeschnitten werden und dann mit Blei und Zinkrand versehen, in die größeren Streben eingebettet werden. Oft bedienten sich die Leute, die die Glasfenster zusammensetzten, regelmäßiger Muster, was ihre Arbeit etwas erleichterte, und dem Fenster obendrein eine gewisse Regelmäßigkeit gab.

H. aus K. und ich waren vor vielen Jahren schon einmal unterwegs gewesen und hatten Gelegenheit ein paar schöne Fenster zu betrachten, unter anderem die der Kathedrale von Chartres. Wer von sowas nachts träumt, sollte unbedingt den Weg dorthin finden, sie sind wirklich wunderschön und total farbintensiv.

Aber zurück zu meinen Dreiecken. Hier benutzte ich wieder Acrylfarben, aber eher lasierend, also mit Malmittel verdünnte Farben, die durchscheinend trocknen und mehrfach übermalt wurden. Manche der Farben wurden auch mit Weiss vermischt, man sieht das am milchigen Aussehen.

Der Hintergrund war in diesem Fall ein Pappkarton, wie der eines Papierblocks. Das hab ich immer wieder mal gemacht, weil das Pinselgefühl ein anderes als auf Papier oder Leinwand ist (der Grund saugt stärker, also schichtet man die Farben und bekommt andere Effekte.

 

Aufstrebend

Ich versuche beim setzen der verschiedenen Farben nicht zu mathematisch vorzugehen, weil ich denke, das ein starres System langweilig wäre. Stattdessen überlege ich bei jedem Dreieck, welche Farbe passen könnte und wie sie auf die zukünftigen Dreiecke Einfluss nehmen würde. Es ist ein bisschen wie Schach spielen, insofern man immer ein paar Schritte im Voraus denken (fühlen) muss.

Der dunkle Rand ist übrigens Absicht, er gleicht das leichte Übergewicht der Vertikalen am linken Bildrand aus, das ein Übergewicht links verursacht. Durch den breiten Rand rechts unten hab ich ein Gegengewicht gesetzt und das Bild wieder ausgeglichen.

Der Titel soll auch ein wenig die Verbindung zu Sakralbauten und deren Bestimmung herstellen. Nicht umsonst allerdings ist die Vertikale links (ein möglicher Turm oder eine Andeutung eines solchen) nicht nach oben abgeschlossen. Man weiss nicht, was da noch ist – ein Glockenturm oder ein Minarett?

Für mich geht es in dem Bild hauptsächlich um die Farbe, deren Vielfalt und Fähigkeit, uns über die Augen ins Herz zu treffen.

Diese Arbeit entstand 2016.

 

Stillleben Flasche Glas Schere Stift


Hier ein ganz anderes Stillleben. Die Anordnung war zufällig. Die Technik ist eine andere. Der Ductus ist auch ein anderer.

Ich habe immer gerne ein Blatt, oder in diesem Fall, einen Karton geschnappt und eine Anordnung (Juxtaposition) abgezeichnet oder abgemalt.

Manchmal arbeitete ich an einem anderen Projekt und hatte die Malutensilien schon zur Hand.

Diese Arbeit entstand zu einer Zeit, da ich mich mit Tafelbildern der alten Art befasste, und versuchte eine moderne Bildsprache dafür zu finden.

Mit Tafelbildern meine ich alte religiöse Darstellungen, meist auf Holz gemalt, die oft für Altäre gemalt wurden und als zentrales Werk ein Klappbild (Triptychon) hatten.

Damals trank ich gerne das Bier, das auch hier dargestellt ist. Ich kann das Triptychon leider nicht zeigen, weil es sich nicht in meinem Besitz befindet, aber ich kann den Besitzer fragen, ob er es vielleicht abfotografiert 🙂  Jedenfalls gab es drei Bilder mit Flaschen, Gläsern und auch umgefallenen und zerbrochenen Flaschen, die ihre eigene (übertragene) Geschichte erzählten.

Das Bild heute wurde während dieser Zeit ganz spontan auf einen Karton ohne Grundierung gemalt. Ich habe das Bild mit Temperafarben gemalt.

 

Die Gegenstände auf dem Bild sind lebensgroß gemalt, weil das Bildformat relativ groß ist. Das Bild ist 29×46 cm groß, der Rahmen ist 50×60 cm. Das Entstehungsjahr war 1985.

Der graue Hintergrund rahmt die Gegenstände im Vordergrund ein. Der Malstil ist flüssig und schnell, die Technik ist wieder „alla prima“

Ich habe hier viel mit schnell getupften weissen Highlights gearbeitet,die Objekte lebendig macht.

Mit Ausnahme der Bierflasche ist alles andere in Grautönen gehalten, was die Aufmerksamkeit auf die Flasche lenkt. Durch die Verlängerung der Linien von Schere, Stift, aber auch Glas und Flasche ergeben sich dynamische Diagonale, Horizontale und Vertikale, die den Raum in der Mitte des Bildes verdichten.

 

Welches Bier ist hier abgebildet?

Looking for a new home


Als Kind hatte ich immer wieder Momente, in denen ich mich auf Muster konzentrierte und darin Dinge gesehen habe. Zum Beispiel auf dem Klo, wo es einen Terrazzo-Boden gab, dessen unruhiges Muster die schönsten imaginierten Bilder lieferte. Damals nahm ich mir vor diese Bilder nachzuzeichnen.

Es kam zwar anders, aber ein Aspekt überlebte: Das Experiment mit Form und Farbe, das ich mich dorthin mitnehmen liess, wo es hinwollte. Klingt vielleicht komisch. Ich geb ein Beispiel:

Auf dem Bild sieht man grundsätzlich nur zwei Farben, Ocker und Blau. Es waren übrigens Temperafarben, also deckende Wasserfarben, nicht so fein wie Aquarellfarben, aber mit einer eigenen Qualität. Ich verstrich erst den Ockerton, verdünnte dann auf dem Blatt die Stellen, die noch nicht getrocknet waren mit Wasser und zog sie auseinander. Das Gleiche tat ich mit dem Blau darunter, was zu den nach oben gezogenen Diagonalen geführt hat. Jetzt sah ich, ganz wie früher, ein Bild: Unten das Meer, die Diagonalen die Verbindung zur Ockerfläche. Durch die ungleichmässige Trocknung sah ich weitere Formen und ging nach vollständiger Trochnung ganz zart mit Bleistift daran, den Ockerbereich zu gestalten. Es gab zu diesem Zeitpunkt keine eindeutige Idee, sondern das Bild bestimmte die Strichführung des Bleistifts.

Irgendwann sah ich, daß sich (für meine Blickweise) etwas wie Köpfe gebildet oder herausgeschält hatten und das Bild erzählte mir eine Geschichte.

Was mir daran gefällt, ist daß es abstrakte Elemente hat wie die blaue Fläche, die aber trotzdem erzählerisch wirkt und das jeder nachvollziehen kann.

Auch gefällt mir, daß das ganze Bild in einem meditativen Zustand entstand. Es waren keine großen bewussten Entscheidungen gefällt worden, sondern das Bild malte sich selbst.

Ich hab der Arbeit damals keinen Titel gegeben, aber es reiht sich, ähnlich den Squids, in die Reihe der Bilder ein, die mir erlauben über Religion/Philosophie/Gesellschaft Kommentare abzugeben, ohne selbst eindeutig Stellung zu beziehen, also ambivalent zu bleiben.

Deshalb hab ich es im Nachhinein „Looking for a new home“ genannt – Seelen auf der Suche nach einer neuen Wirkungsstätte.

 

Die Arbeit misst 30,5×22,5 cm, das Außenmaß des Passepartouts hat 40×50 cm. Das Papier ist eigentlich ein Karton und der war nicht grundiert. Entstehungsjahr war 1986.