Schweinsbraten Zwiebelsauce Kartoffel Lauch Tartelette Spinat


Da ich schon eine Beilage hatte, musste ich mich für den Rest entscheiden, der dann vielleicht auch noch passen könnte. Auf dem Markt bekam ich Spinat und als Beigabe vom Pfälzer, Karotten. Er gibt immer, quasi als Trinkgeld, Karotten oder krause Petersilie, und zwar immer viel. Heute waren es 8 mittlere Karotten, sonst ist es ein großer Strauß krauser Petersilie.

Später kaufte ich noch einen Nackenbraten vom Schwein. Ich mag den lieber als die magereren Teile, weil man sie besser zart bekommt. Und so war es auch. ich bereitete einen großen Bräter vor, mit 4 Zwiebeln in Streifen, einer Flasche Bier, einem Glas Kalbsfond und etwas (2 El Tomatenmark). Den Braten massierte ich mit gemörsertem Kümmel und legte ihn in die Flüssigkeit.

Zuerst gab es eine halbe Stunde auf der untersten Schiene ohne Deckel bei 175 C, dann 45 Minuten bei 150 C mit Deckel. Dann gab ich noch frischen Rosmarin und frischen Thymian mit hinein und liess den Braten noch 45 Minuten mit Deckel schmurgeln. Danach entnahm ich ein Drittel der Sauce (mit Zwiebeln) und kochte die in einer Pfanne etwas ein.

Das Kartoffel Lauch Tartelette schob ich die letzte halbe Stunde mit in den Ofen.

In den Spinat (ein wirklich schöner Babyspinat, den der Pfälzer unter großen Blättern versteckt hatte) gab ich eine fein gehackte Schalotte, eine ebenfalls kleingehackte Knoblauchzehe, Muskat und Butter zum anbraten.

Nachdem die Sauce ein wenig kräftiger war, mußte ich nur noch anrichten.

Fazit: Eine etwas untypische Kombi, aber man kann nicht immer Knödel und Rotkraut zu Schweinsbraten essen. Ich fand es hat gut geschmeckt, die einzelnen Komponenten schmecken mir sowieso.