Kürbissuppe neu


Ich mach mal keine vielen Worte. Ich wollte nochmal eine Kürbissuppe machen, erweiterte aber die Geschmacksbasis um ein paar Zutaten…

3/4 Hokkaidokürbis

1 Bete

4 Kirschtomaten

5 cm Ingwer

Saft einer Orange

Saft einer Limette

1 gehackte Zwiebel

1/8 l Noilly Prat

1/2 l Wasser

Salbei

geröstete Gewürze: Koriandersamen, Kardamom, Pfeffer, Fenchelsamen, Szechuanpfeffer wurden danach in der Kaffeemahlmaschine fein gemahlen.

Die Zwiebel wurde angeschwitzt, der Kürbis kam kleingehackt dazu, dann das Achtel Noilly Prat. Jetzt alles Übrige außer dem Salbei und den Gewürzen dazugeben.

Eine knappe halbe Stunde köcheln, dann in zwei Schüben in einem Standmixer fein pürieren. Jetzt die Gewürze dazugeben und nochmal aufkochen.

Beim Servieren den Salbei dazugeben (man kann ihn auch vorher anbraten)

Die Suppe war sehr gut – man konnte die einzelnen Komponenten herausschmecken, Tomate, Orange und Limette sorgten für eine schöne Fruchtigkeit. Die Gewürze sorgten für einen gewissen außereuropäischen Touch.

 

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Kürbistortelli Salbeibutter Speck Kürbiskernöl


Ich weiß, die Beiträge ähneln sich, aber ich hab sie am gleichen Abend gekocht, und war sowohl dem Speck als auch dem steirischen Kürbiskernöl angetan.

So, aber zur Füllung: Im letzten Beitrag hab ich beschrieben, daß etwa 550 g gebackene Kürbisstücke mit einem Ei, Kardamom, Zitrone und Salz vermischt wurden.

An diesem Punkt bekam der Füllungsteil eine andere Richtung-und zwar wurden etwa 30 g Parmesan untergehoben, was bewirkte, daß die Füllung noch fester wurde. Als Heilmittel gab ich den Saft einer weiteren Zitronenhälfte dazu, außerdem einen kleinen Schluck Wasser. Jetzt war die Konsistenz richtig.

Tortelli werden im Unterschied zu Ravioli so gemacht, daß man die Füllung daraufsetzt und die Tasche dann faltet, anstatt eine weitere Teigschicht darauf zu legen und dann die Ravioli auszustechen. Akademische Unterschiede, ich weiss.

Mit der Nudelmaschine formte ich jetzt Bahnen der Stärke 2 und stach Kreise mit einem Formring aus (vorher hatte ich den Raviolistecher ausprobiert, aber der ist wirklich zu klein). Im Rezept steht, man soll eine Form von 6,5 cm nehmen, meine Form hatte bestimmt 8 cm, und ich war dankbar dafür-kein Gefriemel mehr, stattdessen zügiges Umsetzen einer Wochenration an Kürbistortelli 😉 .

Nacheinander kam die Pasta ins köchelnde Wasser, etwa 4 Minuten ( ich hab festgestellt, wenn frische Pasta nach oben kommt, sehr schnell nach 2 Minuten, ist sie noch nicht gar und auch nicht angenehm zu beissen, also Geduld und dazwischen testen!). Danach wurde sie angerichtet, der inzwischen ganz klein gehackte Speck, die Salbeiblätter in Butter und das steirische Kürbiskernöl wurden darüber verteilt und dann wurde einfach nur genossen.

Es gibt Menschen, die erzählen von Amarettini in der Füllung, das mag auch gut sein, aber diese Version war sehr gut.

 

Kürbis Tortelli Salbeibutter Speck Kürbiskernöl 1

 

Kürbis Tortelli Salbeibutter Speck Kürbiskernöl 2

Kürbissuppe Kürbiskernöl Bacon Bits


Ein weiteres Kürbissuppenrezept: Dieses Mal war ich nicht sicher, ob der kleine Hokkaido für beides reichen würde-eine Suppe einerseits, und als Füllung für den übrigen Nudelteig, der hier die Priorität hatte. Also hab ich den Kürbis nach einem Grundrezept aus dem “Silberlöffel” im Backofen mit 2 El Olivenöl bei 180 C geschmort (gebacken),  wobei ich den Kürbis natürlich vorher vom Inneren und den Kernen befreit habe und ihn in kleinere Stücke unterteilte. Eine Stunde später war er soweit, hatte aber auch Stellen mit Röstaromen und Haut entwickelt, was mich aber nicht weiter störte.

Ich gab etwa 1 Tl Salz dazu, 1 XL Bio-Ei, etwas gemahlenen Kardamom (1/2 Tl) und den Saft einer Zitrone. Dann war die Masse feucht genug, um püriert zu werden. Ich hab sie trotzdem etwas stückig gelassen. Jetzt hab ich diese Mischung erst für die Füllung verwendet. Als ich merkte, daß da etwas übrig bleibt, nahm ich den Rest (etwa 250 g/ die Hälfte) und vermischte ihn mit einem Glas Kalbsbrühe (für Vegetarier kann es gerne auch Gemüsebrühe oder natürlich auch selbstangesetzte Brühe sein). Nur mit Wasser angesetzt würde ich die Suppe stärker abschmecken.

Jetzt kam der Saft einer halben Orange dazu. Ich hab es umgerührt, aufgekocht (es war dünner als sonst, aber die Röststückchen schmeckten interessant), und nochmal abgeschmeckt, wobei ich einen 1/4 Tl Cayenne dazugab, nicht genug, um scharf zu sein, aber ein bißchen pikant. Den Ofen, der noch Resthitze vom Schmoren des Kürbis hatte, durfte die auf das Knuspern einer Scheibe Speck verwenden. Den hab ich dann in dünnen Streifen dazugegeben, wie auch ein steirisches Kürbiskernöl, das ganz hervorragend dazu gepasst hat.

Fazit: Die Suppe war deutlich weniger aufwendig als vorherige scharfe oder asiatische Variationen, hat ihnen aber in nichts nachgestanden. Im Gegenteil, die etwas dünnere Konsistenz und die kleinen Stückchen würziger Kürbis waren richtig gut!

 

Kürbissuppe Kürbiskernöl 1

 

 

Kürbissuppe Kürbiskernöl 2

Spare ribs Paprikagemüse Paprikatunke


Es war ein warmer Tag, der mich auf Gedanken brachte, die mit grillen zu tun haben. Schälrippen (Spare ribs) hatten wir dieses Jahr auch noch nicht, aber auch keine Zeit, sie aufwendig selbst zu marinieren.

Ich entschloss mich dann, die einzel marinierten und verpackten aus dem ALDI zu probieren. Ich hab die ribs bei 150 Grad in den Ofen geschoben, in der Hoffnung, daß sie nicht zu sehr austrocknen (normalerweise siede ich die Rippen 30 Minuten im Wasser, bevor ich die Sauce draufgebe und sie im Herd oder auf dem Grill überbacke…).

Sie waren etwas mehr als eine Stunde im Ofen, nicht so zart wie bei der anderen Zubereitungsart, aber durchaus genießbar. Was mich allerdings irritiert hat, war die Würzmischung, die die Rippe bekommen hatte. Es waren asiatische Kombinationen dabei, die ich nicht unbedingt mit Barbeque verbinde, wie zum Beispiel dem Sternanis, der Nelke und dem Kardamom.

Dazu hab ich zwei Paprikas in Streifen geschnitten, angebraten, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Pimenton de la Vera gewürzt und sie, als sie weich waren zur Seite gestellt.

Für das Fleisch hab ich 2 rote Paprikas in kleine Stücke geschnitten, mit roter Zwiebel und Knoblauch angebraten und, als es zart war, mit Olivenöl zu einem Püree gemixt. Da gab es noch 3 sehr scharfe Peperocini dazu. Das hat gut zum Fleisch gepasst. Frau B. war es ein Tick zu scharf (oder besser gesagt, die falsche Art von Schärfe). Die Tunke hab ich leider vergessen zu fotografieren.

Spare-Ribs-Paprikagemüse-2

Kürbissuppe Chorizokrümel


Das ist das dritte Rezept für Kürbissuppe, und eigentlich nur deshalb erwähnt weil ein Topping dabei ist, das ich mir anderswo abgeschaut habe, nämlich bei Chezuli.

Die Suppe wurde diesmal so gemacht: Eine gehackte Schalotte in Butter anschwitzen, gewürfelten Hokkaidokürbis dazu, mit Noilly Prat ablöschen, Deckel drauf, in 10 Minuten weich dünsten, 1/2 Liter Hühnerbrühe (Karkasse vom Coq au vin) dazu, mit Ingwer, Kardamom, Muskat, Salz, Pfeffer, Saft einer Orange, Limettenzeste und -Saft abschmecken.

Der Clou waren die Chorizobrösel. Bei Chezuli wird Chorizo zuerst in Scheiben, dann in kleine Würfel geschnitten. Die werden bei sanfter Hitze ausgelassen, entfettet und dann mit dem Häcksler zu Krümeln verarbeitet.

Das brachte eine leicht scharfe und rauchige Note in die ansonsten fruchtig-erdige Suppe.

Werde ich nochmal machen. Gute Idee!

Kürbissuppe Chorizokrümel

Raviolo auf Spinat


Ich war auf dem Markt etwas durcheinander, was ich denn nun machen sollte, und machte eine Runde nach der nächsten, ohne etwas zu kaufen. Dann, als ich sah daß erste Händler schon im Begriff waren, abzubauen, schlug ich zu und kaufte verschiedene Gemüse, wie den Spinat und die Peperoni, und sah schon die Zwischenspeise vor mir.
Das Nudelteigrezept ist von Marcella Hazan, ich muß aber sagen, bei mir muß immer etwa ein Drittel mehr Mehl hinein, sonst klebt der Teig an allem, was er berührt.
Wenn der Teig (1/2 Tasse Mehl, 1 großes Ei) verrührt ist, 8 Minuten kneten. Ich hab hab dabei immer wieder Mehl auf die Knetfläche getan, um dem Teig seine Feuchte zu nehmen.Die Füllung bestand aus einer halben rohen Hähnchenbrust. Die hab ich mit Koriandersamen, Kardamom  Limettenzesten, Piment, angeschwitzten Zwiebeln, Parmesan und einer Knoblauchzehe gewürzt. Dazu hab ich noch eine halbe Chili ganz klein gehackt. Die Brust und die restlichen Zutaten wurden in einem kleinen Mixgerät unter Beigabe von ein wenig Sahne blitzgehackt. Die Masse hab ich dann noch kaltgestellt während ich den Teig durch die Nudelmaschine durchwalgte. Auf zwei langen Bahnen ausgerollt gab es pro Bahn einen großen Löffel der Hähnchenmischung. Dann nur noch umgeklappt und mit einer Gabel die Ränder angedrückt.
In kochendem Wasser waren sie nach etwa 8 Minuten gar.

Den Spinat habe ich gewaschen, dann mit einer gehackten Schalotte und einer Knoblauchzehe angeschwitzt. Dazu kam Salz, Pfeffer und Fenchelsamen. Ich hab den Spinat angebraten, bis er relativ trocken war. In der Zwischenzeit wurden Pinienkerne angeröstet.

Für die Sauce hab ich eine Schalotte kleingewürfelt, angeschwitzt, mit Sherry und dann mit Noilly Prat abgelöscht, mit einem kleinen Glas Hühnerfond aufgefüllt, auf die Hälfte reduziert, 2 gute Löffel Creme Fraiche dazu, nochmal etwas einkochen, salzen, pfeffern und mit dem Mixstab schaumig aufschlagen.

Spinat auf den Teller geben, Raviolo drauf, Sauce außen herum napieren, fertig.