Pollo fino Ofenkartoffel Broccolini


Heute war ich wieder einmal beim Gemüsehändler über die Strasse. Er hatte wie immer viele leckere Sachen, die es nirgendwo sonst um diese Zeit gibt, aber heute wollte ich Erbsen, die ich auch bekam. Dann sah ich die Broccolini, eine Kreuzung aus Broccoli und Chinakohl, der irgendwie auch an Spargel erinnert, aber nichts mit ihm zu tun hat.

Auch fand ich da etwas Neues, nämlich richtig grosse Kartoffeln. Davon nahm ich 2 Stück mit.

Ich hatte 3 Pollos finos (ich hoffe, daß der Plural stimmt 🙂 ), die ich schon gestern bei Zorn gekauft hatte. Beim googeln sah ich ein Rezept, in dem die Oberschenkel in einer gewürzten Joghurtmarinade eine Zeit verbrachten. Ich nahm diese Inspiration und machte meine eigene Variante.

Zum griechischen Joghurt gesellten sich ein Tl Honig. ein El scharfer Senf und etwa einem El Harissa aus der Gewürzmühle. Ich gab die Pollos in den gewürzten Joghurt, spannte eine Folie über das Gefäß und gab es für 3 Stunden in den Kühlschrank.

Zeit zu kochen: Zuerst wurde die Kartoffel mit einem Messer überall eingestochen und dann in Alufolie eingewickelt und in meinen Höllenofen gegeben.

Dann kochte ich Salzwasser auf und blanchierte die Broccolini für eine Minute. Danach gab ich sie in ein Sieb und brauste sie kalt ab und stellte sie beiseite.

Die Pollos gab ich in eine meiner Ofenbehältnisse, gab noch etwas mehr der Joghurtmischung drüber und schob sie 20 Minuten nach der Kartoffel in den Ofen. Sie wurden mehrmals gewendet und auch immer wieder bepinselt.

Nachdem die Kartoffel durch war, gab ich noch 2 kleingeschnittene Baconstreifen in eine Pfanne, briet sie an, bis sie knackig waren, tropfte sie ab und zerbröselte sie. Zusammen mit Butter und Petersilie war das mein Baked Potato Topping.

Jetzt musste ich nur noch den Broccolino etwa 4 Minuten in Olivenöl schwenken und ein paar Mal drehen. Dazu gab ich etwas Knoblauch (1/2 Tl), den ich zu einer Paste in Olivenöl verarbeitet hatte.

Danach konnte ich anrichten. Ich war ziemlich angetan vom Geschmack der Oberkeulen – sie hatten eine leichte Schärfe, aber auch ein gewisses Geheimnis wegen der ungewöhnlichen Gewürze, die aber nicht im Vordergrund standen. Die Kartoffel war natürlich ein amerikanischer Klassiker 🙂 , und die Brokkolini haben sehr gut dazu gepasst und waren für mein Dafürhalten einiges besser als normaler Broccoli.