Kotosoupa Avgolemono


Oder Griechische Hühnersuppe mit Zitrone und Ei. Vor ein paar Tagen schmökerte ich in einem Kochbuch, das ich schon eine Weile habe, in der es mehr als 500 Gerichte aus aller Welt gibt, schön nach Kategorien wie Vorspeisen, Suppen, etc. unterteilt. Der Clou daran ist, dass es pro Seite ein Rezept mit schönem Foto gibt, und die Köche darüber hinaus ein gewisses Renommee haben.

Dort bewunderte ich mehr als ein halbes Dutzend Hühnersuppen, von englisch zu griechisch bis nach Kuba und der USA und einem afrikanischen Rezept. Und wie es eben manchmal so geht, liege ich im Moment auf der Nase und dachte mir, dass eine schöne Hühnersuppe vielleicht wenigstens der Seele hülfe…

Ich bin schon seit einiger Zeit sehr neugierig auf die griechische Avgolemono, die in der Recherche verschiedene Zutaten hatte. Ich entschied mich für die minimalistischste und bereute nichts.

  • Ein Suppenhuhn (Bruno Siebert/Elsass/1,5 kg)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 l Wasser
  • 2 Zitronen (Abrieb und Saft)
  • 100 g Rundkornreis (Arborio)
  • 2 Eier
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer

DasSuppenhuhn wurde mit der Zwiebel und den Lorbeerblättern und 2 Litern Wasser aufgekocht und dann eine Stunde geköchelt. Huhn herausnehmen, abkühlen lassen, dann zerteilen, kleinschneiden und zurück in die Suppe geben. Den Reis etwa 15 Minuten vor Ende der Kochzeit zugeben, damit er nicht verkocht.

Ich habe die Suppe danach 10 Minuten abkühlen lassen und dann die Mischung aus Eiern, Zitronensaft und Zeste mit dem Schneebesen intensiv eingerührt. Sie hat die Suppe schön abgebunden, sie flockte nicht aus.

Die Suppe schmeckte sehr pur, nach Huhn, Zitrone und Reis. Zum Schluss streute ich die Petersilie darauf. Lecker!


Chicken Pot Pie


In Amerika ein beliebtes Mittags- oder Abendgericht aus einem Behältnis, gibt es in Deutschland dazu keine Entsprechung. Der Chicken Pot Pie.

Es gibt ihn auch als Beef Pot Pie. Das Konzept ist denkbar einfach. Es wird ein Eintopf aus Hühnerstückchen (oder Rinderstückchen) Karotten, Erbsen und Kartoffelwürfelchen gemacht.

Die Hähnchenvariante wird mit einer Art Mehlschwitze angereichert, bevor die Masse in einen pikanten Mürbteig gefüllt wird. Darauf kommt ein Mürbteigdeckel. Das Ganze wird eingefroren und zum Essen gefroren für eine Stunde in den Ofen gestellt. Die Rindervariante hat eine braune Sauce als Grundlage. Fehlt noch anzumerken, daß es wohl Rezepte dafür in der Blogwelt gibt, aber außer mir selbst kenn ich niemanden, der die Dinger selbst macht. Stattdessen kann man die für kleines Geld tiefgefroren kaufen und dann immer herausnehmen, wenn man gar keine Lust auf kochen, aber sehr wohl Lust auf Kalorien hat 🙂

Ich hatte erwähnt keine Aluschälchen bekommen zu haben und musste auf meine größeren ovalen Ikeaschüsseln umschwenken.Das heißt jetzt, daß ich immer einen Mitesser im Geschäft suchen muß, sonst muß ich Mittags ein Nickerchen machen. Dafür haben die Zutaten des Coq au Riesling für zwei der Schüsseln gereicht.

Die Herstellung war denkbar einfach – Hähnchenfleisch von den Teilen lösen und zerkleinern.

Den Mürbteig ausrollen. Die Schüsseln mit Backpapier auskleiden. Den Teig umdrehen, das Papier abziehen und in die Form hineinpfriemeln. Dabei bleibt etwa ein Drittel des Teigs übrig. Jetzt kam ein Teil der Champignon-Weißweinsauce hinein, dann ein Teil des Gemüses und ein Teil des Fleisches dazu, am Schluss nochmal ein Rest der Sauce. Ich hab den Teig dann über der Mitte zusammengezogen und die Enden zusammengedrückt. Dann kamen noch kleine Schnitte in den Teig, die als Dampflöcher dienten.

Dann kamen die Formen in den Ofen, um sie auszubacken. Warum nicht einfrieren, wie die großen Firmen? Weil ich im Geschäft nur eine Mikrowelle habe.

 

Chicken Pot Pie 1

 

Chicken Pot Pie 2