Currywurst Kartoffelsalat


Es gab einen weiteren Versuch, im Geschäft noch ein BBQ zu gestalten, aber es war aus irgendeinem Grund nicht mit der Geschäftsleitung abgesprochen gewesen und traf auf wenig Gegenliebe. Es wurde abgesagt. Dadurch gab es eine große Menge Fleisch und Beilagen, die plötzlich nicht gebraucht wurden. In aller Eile wurde die Erlaubnis erwirkt, im Pausenraum zu braten und zu schmoren, damit das Essen nicht schlecht wird. Es durfte aber nur eine fürs leibliche Wohl sorgen, der Rest durfte nur in ihrer halben Stunde Mittag essen.

Es war soviel da, daß ich meinen Beitrag „Currywurst“ mit selbst gemachter Sauce nicht mit einbrachte, weil es sowieso zuviel Essen gab. Dafür öffnete ich heute die Packung mit den weissen Bratwürsten und machte mir eine Currywurst. Dazu gab es einen badisch-schwäbischen Kartoffelsalat.

Das Beste an der Wurst war die Sauce. Die hab ich zwar relativ intuitiv gemacht, aber weil BBQ Saucen und auch manche Salsas auf ähnlichem Prinzip aufgebaut sind. Für die Sauce nahm ich 2 Flaschen Passata von Mutti (die ohne besonderen Geschmack), zerkleinerte eine halbe Zwiebel und gab sie in die Tomatenmischung. Jetzt gab ich eine halbe Kaffeetasse braunen Zucker und eine knappe halbe Kaffeetasse Weißweinessig dazu. Auch einen El Senf brachte ich mit ein. Dazu mörserte ich jeweils einen Tl Senfsamen, Piment, Nelken, Koriander und ein Stück Zimtrinde, außerdem ein wenig Muskatabrieb. Ich hatte ein Currypulver gekauft, das Bums versprach, ein Hot Curry. Die hatten nicht zuviel versprochen, es war wirklich scharf, und ich machte mir schon Gedanken, ob ich das meinen Mitarbeitern zumuten könnte. Heute beim probieren mit Wurst merkte ich, daß das Fett der Wurst einiges an Schärfe schluckte. Pikant war sie auf jeden Fall. Den Curry zum bestreuen hatte ich nicht scharf ausgewählt 🙂

Ach ja, nachdem ich alle Zutaten in der Sauce aufgekocht und vermischt hatte pürierte ich sie mit meinem Stabmörser, bis sie glatt war.

Der Kartoffelsalat wurde, wie hier in der Gegend so gemacht, daß man Kartoffeln mit Schale gart, sie noch heiss pellt, in Schnitze schneidet und mit Fleischbrühe (etwa 1/8 l), in der die gehackten Zwiebeln einmal aufgekocht wurden, ein paar Löffel Öl und etwas Weißweinessig vermischt wird. Die warmen Kartoffeln nehmen die Flüssigkeit zügig auf, dann nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Meiner war so puristisch, andere geben angegangene Speckwürfel und /oder Petersilie oder Schnittlauch dazu. Jedenfalls, wenn auch mit Eigenlob – die Sauce war besser als bei fast allen Currywurstbuden, die ich schon probiert habe.

Menü für Zwei: 1.Kürbis-Curry-Suppe


Es ist ja schon wieder diese schöne Jahreszeit, in der es lauter leckere Sachen gibt, die auch noch farblich zum Herbst passen, wie zum Beispiel der Kürbis.

Kürbis ist ein Gemüse, das ich sehr lange ausschließlich als Füllung für eine Kürbispastete (pumpkin pie) genommen habe.

Allerdings hab ich in den letzten Jahren immer mal wieder andere Sachen damit gemacht und festgestellt, daß man das auch essen kann.

Allerdings finde ich, daß Kürbis ein bißchen dumpf oderauch erdig schmekt und gebe deshalb gerne zitrusartige Aromen dazu. Das muß nicht unbedingt Zitrone oder ähnliches sein, auch Koriandersamen oder auch Kardamom passen sehr gut.

Für diese dicke Suppe nehme ich

1 kleinen Hokkaidokürbis in kleinen Stücken

1 Schalotte gewürfelt

ein Schluck Weißwein

Saft von 2 Saftorangen

Saft einer halben Limette

eine Prise Muskat

1/2 Tl Hot Curry

1/2 Tl Curry (nicht scharf)

Salz

eine Prise Zucker

Die Schalotte wird in Butter angeschwitzt, dann kommen die Kürbiswürfel dazu, danach wird mit Weißwein abgelöscht.

Etwas Wasser dazu, den Deckel drauf und bei mittlerer Hitze weich köcheln.

Wenn der Kürbis weich ist die restlichen Zutaten dazugeben und pürieren. Dann nach eigener Vorliebe nachwürzen.

Kürbis-Curry-Suppe

Ein schöner Auftakt für ein Menü!

Hähnchenbrust Rote Linsen Hot Curry Paprika Bohnen Salat


Es sollte rote Linsen als Beilage zu einem Hähnchenfilet geben. Die hab ich mit dem schon früher erwähnten Hot Curry gewürzt, Salz, Pfeffer, Petersilie dazu und mit etwas Essig und einer Prise Zucker abgeschmeckt.

Die Hähnchenbrust wurde mit Zitronenpfeffer und Salz gewürzt, dann angebraten und langsam im Ofen gar gezogen.

Der Paprika-Bohnen-Salat wurde mit roten Zwiebeln und Knoblauch angemacht, dazu kam Rotweinessig, Olivenöl und wieder eine Prise Zucker. Den hab ich am Abend vorher gemacht, die Bohnen wurden knapp gar gegart, die Paprika wurde roh mit hineingeschnitten, um dann über Nacht durchzuziehen.

Was soll ich sagen- die Linsen waren sehr lecker, Frau B. fand das Huhn hätte einen komischen Geschmack (lag bestimmt an dem speziellen Pfeffer), und den an sich leckeren Salat fand sie zum Rest unpassend.

Mir hat es gut geschmeckt, wenn auch die Harmonie vielleicht nicht 100% war.

Win some, lose some.