Thai Rindfleisch Tomatensalat Reisnudeln


Heute empfing ich eine Mail von einer Site, die ich abonniert habe: the chef mimi blog
Es ist ein amerikanisches Rezept, basierend auf einem weiteren amerikanischen Rezept, das teilweise Thai/asiatische Wurzeln hat.
Jedenfalls war ich angetan vom Rezept, auch weil es einfach in der Umsetzung war, und was soll ich sagen – es hat sich gelohnt.
Für die Tomaten nahm ich welche, die Honigtomaten heissen, ganz kleine, die ungeheuer aromatisch sind.
Dazu kamen jeweils eine großzügige Hand Koriandergrün und Minze, eine grosse Schalotte in feinen Scheiben, und ein Tl Chiliflocken (Pul Biber).
Die nassen Zutaten waren 3 El Limettensaft, 1 El Fischsauce und 2Tl Rapsöl.
Dazu gab es Reisnudeln, eine knappe Handvoll, die nur in kochendes Wasser gegeben und dann von der Feuerstelle gezogen werden. Die wurden abgetropft und lauwarm in den Teller gegeben.
Jetzt nahm ich das Fleisch, eine Rinderhüfte, und schnitt sie in Scheiben. Im Original sind das Skirt Steak, Flank Steak und Hanger Steak, alles Steaks, die nicht der klassischen Steakküche angehören und besonderen Zubereitungsarten folgen. Die Rinderhüftenscheiben wurden in Salz, Pfeffer, und braunem Zucker gewendet und dann etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach hab ich die kurz auf beiden Seiten angebraten, etwa 10 Minuten ruhen lassen und dann in feine Scheiben geschnitten, die zuallerletzt unter den Salat gemischt wurden.

Jetzt wurde der Salat nur noch auf die Nudeln gebettet und serviert! Das Originalrezept hatte wohl keine Nudeln, der Blog von Mimi dagegen hatte welche. ich finde, siw sind eine sehr gute Beigabe!

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Freitags gibt’s Fisch 2


Heute wollte ich die vegetarische Serie für’s Wochenende unterbrechen. Ich hatte Lust auf Fisch und ging direkt nachdem ich Zuhause ankam zum Fischhändler über die Strasse.

Dort gab es Schwertfisch und eine Menge anderer Leckereien. Der Schwertfisch hatte eine große Oberfläche, aber ich bat ihn (den Vater) das Stück etwas dicker zu schneiden, damit es nicht Gefahr läuft, auszutrocknen. Beim Wiegen zeigte die Waage 400 g an. Der Mann ist immer sehr freundlich und entschuldigte sich fast für die Größe und stellte die Waage vom Preis von €29.90 auf €25.90. Jetzt kostete mich das Premiumstück nur noch €10.30. Und dann langte er in die Vitrine und schenkte mir noch 2 Gamberi, diese fetten Meeresbewohner, die fast so dick sind wie Langustinos. Hab ich schon erwähnt, daß ich dort sehr gerne einkaufe? 🙂

Danach ging ich nebenan zum Gemüseladen und kaufte eine Zucchini, ein paar Taggiasca Oliven, etwas Kresse und eine Rispe Honigtomaten. Die waren sehr teuer (€2.29/100 g), aber supersüß und reif. Hochzufrieden mit meinen Einkäufen ging ich nach Hause, um mich erstmal zu sortieren.

Der Schwertfisch wurde ungewürzt in einer Grillpfanne angebraten, in einer Technik, die dieses Muster verursacht: Schräg zu den Grillstreifen legen, 2 Minuten braten/grillen, dann nach der Längsachse wenden, wieder 2 Minuten, dann der Querachse nach wenden, wieder die gleiche Zeit abwarten und dann nochmal nach der Längsachse wenden. So werden beide Seiten gemustert, und man verliert nie den Überblick, wo das Grillgut schon gelegen hat. Die Tomaten gab ich hier hinzu, damit sie mehrere Minuten hatten unten weich zu werden.

Die Gamberi kamen im letzten Drittel des Garprozesses des Schwertfischs in die Grillpfanne. Sie brauchten nicht mehr als 30 Sekunden pro Seite (die Pfanne war ziemlich heiß).

Sie bekamen ordentlich Röststoffe. Ich hab sie vorher geschält und entdarmt.

Die Zucchini wurden mit einem Buntmesser in nicht zu dünne Scheiben geschnitten und in Olivenöl angebraten. Durch das Schnittmuster ergab sich ein schönes visuelles Bratergebnis.

Eine Spitzpaprika hatte ich auch noch und schnitt sie klein, um sie ebenfalls anzubraten.

Später wurden beide Gemüse wieder erwärmt, wobei eine kleingehackte Knoblauchzehe dazugefügt wurde.

Aus einem halben Bund Petersilie, etwas Olivenöl, Salz und einer halben Knoblauchzehe machte ich in meinem kleinen elektrischen Mixer ein Petersilienöl, das ich später auf dem Teller verteilte.

Weitere Zutaten für dieses Gericht waren Kapern für den Fisch, wie auch etwas Olivenöl und Zitronensaft. die eine Sauce Grenoble entstehen liessen. Dazu verteilte ich ein paar Taggiasca Oliven, die von meinem Gemüsehändler als die Besten überhaupt tituliert und dementsprechend hochpreisig gehandelt werden.

Insgesamt ein sehr leckeres Gericht.

Ich hab den Fisch tatsächlich in zwei Hälften geteilt und einen Teil eingefroren – die Portion für heute Abend kostete demnach €5.15. Der Gemüsehändler wollte €7.23 von mir, ein Löwenanteil waren bestimmt die Tomaten, und von denen hab ich noch die Hälfte übrig. Auch Kresse gibt es noch 🙂

Im Lokal hätte dieses Gericht je nach Lokalität zwischen €25 und €39.95 gekostet, wenn es gereicht hätte. Heute rechnet man mit einem Faktor von 4:1, d.h. Warenkosten mal vier. Ich hab die Sachen, die ich Daheim hatte, gar nicht dazugerechnet.

Fazit: Superlecker! Wenn man fleischigen Fisch will, gibt es nur Thunfisch, Schwertfisch oder andere Fische wie Seeteufel. Aber Thun- und Schwertfisch sind schon in einer Kategorie, die sich stark von anderen Fischen unterscheidet.

Sehr zu empfehlen! Wenn jemand meint, er müsse ein Sättigungsbeilage dazu geniessen – Ich würde ein Baguette empfehlen.

 

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