Pizza Margherita plus


Immer, wenn mir nichts einfällt, denke ich an Pizza. So auch heute. Auch heute musste ich kaum etwas einkaufen, nur Hefe.
Nachdem ich schon einige Pizzen auf verschiedene Art belegt habe, wollte ich die heute relativ einfach halten. Die Betonung liegt auf „relativ“.

Der Teig-
220 g Pizzamehl 00 oder eine deutsche Entsprechung. Reguläres 405er geht auch.
140 ml/g lauwarmes Wasser
7 g Frischhefe
1 gehäufter Tl Salz
2 flache Tl Zucker
1 El Olivenöl

In einer Küchenmaschine 10 Minuten kneten, 30 Minuten im Lauwarmen stehen lassen, auf ein Blech ausrollen oder mit der flachen Hand verkneten, belegen und nochmal 20 Minuten im Warmen stehen und gehen lassen.
Ich backe meine Pizzen meistens mit Oberhitze und Umluft und schiebe sie weit oben hinein. Trotzdem sollte man schauen, ob die Mitte auch gar ist.

Der Belag-
1 Dose sehr guter Dosentomaten, püriert, leicht gesalzen, mit 2 Tl getrocknetem Oregano. Davon nur 3-4 El mager auf den Teig verteilen. Weniger ist mehr!
3-4 kleinere Kugeln Mozzarella di Bufola DOP, aufgeschnitten. Mit dem Rest am nächsten Tag einen Salat Caprese „to die for“ anrichten.
1 El Kapern rundum verteilen
4 Sardellenfilets nach den Himmelsrichtungen auslegen
1 Knoblauchzehe hacken und mit Salz verreiben und mit Olivenöl mischen. Diese Mischung tröpfchenweise auf der Pizza verteilen
1 Thai Chili fein hacken und auf der Pizza verteilen
Parmesan drüber reiben
Pizza backen.
Noch heiss mit Basilikumblättchen und rohem Schinken belegen. Typisch ist Parmaschinken, es geht aber auch mit Serrano- oder sogar mit Schwarzwälder Schinken, wenn etwas mehr Lokalkolorit gewünscht wird.
Schmeckt wunderbar!

Pizza Salsiccia Salami Gemüse


Die letzte Pizza ist noch nicht sooo lange her, aber ich mußte mir schon wieder das Teig-Rezept erarbeiten. Es hat dann auch nicht ganz geklappt und ich mußte Mehl nachlegen.

Ich glaube der Fehler liegt daran, die Pizza zu spät anzusetzen und dann husch husch alles schnell über die Bühne bringen zu wollen. Emmi hat einmal gesagt, es macht einen besseren, leichter verdaulichen Teig. wenn man weniger Hefe länger gehen lässt. Ich muß einfach einen Tag früher damit anfangen…

Aber genug geschimpft. Der Teig ging an den Rändern hoch wie bei einem amerikanischen Pizzarad, dieser Teil blieb dann liegen.

Zum Belegen nahm ich eine Tomatenpassata von Mutti, zu der ich Knoblauch, Salz, Olivenöl und Oregano gab.

Dann gab es echten Büffelmozzarella

3 Scheiben Salami Milano

10 cm Fenchelsalsiccia, die ich in ganz kleine h abpfetzte und roh auf die Pizza gab,

gute 3 El eingelegte Gemüse und Oliven (Auberginen, Tomaten, Oliven, Zucchini)

3 Sardellen,

geriebener Parmesan und Tropfen vom Knoblauch-Olivenölgemisch

und nach dem Ofen etwas Rucola und Basilikum und ein paar dünn geschnittene Jalapenos (nicht sehr italienisch, ich weiss 🙂  )

Sie hat gut geschmeckt, die Sauce wird sehr sparsam verteilt, aber das Mischungsverhältnis stimmt. Jetzt muß ich den Teig üben…

 

 

 

 

 

 

Zwetschgenkuchen


Heute war ich mit Zwetschgenkuchen dran. Ich wollte ihn als Gastgeschenk mitbringen, weil mir so ein Kuchen zuviel ist. Ich hab bestimmt ein halbes Dutzend Rezepte gelesen, bis ich eins fand, zu dem ich sofort Vertrauen hatte. Deichrunner (Rest vergessen) war (ist) eine Bloggerin, die in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts immer wieder Brot- und Kuchenrezepte postete. Ob sie heute noch bloggt, weiß ich nicht, aber ich kann mich gut an Rezepte mit Hand und Fuß erinnern. Sie gehörte auch zu den Bloggern, die sich regelmäßig bei Lamiacucina und Zorra äusserten.

Das Rezept wurde 2008 gepostet mit dem Kommentar: Im www gefunden, passend gemacht.

Es ist für eine 26er Springform.

100 ml leicht angewärmte Milch

1/4 Hefewürfel

1 Tl Zucker

225 g Mehl

1 Tl Salz

25 g weiche Butter

Milch mit Hefe und Zucker vermischen. Zum Mehl geben, Salz und weiche Butter dazu und mit dem Knethaken einige Minuten mischen lassen. Eine Stunde gehen lassen, ausrollen.

Boden mit Backpapier auslegen, Seiten ausbuttern, Teig einlegen und an den Rändern hochziehen.

Zwetschgen putzen, an der Kerbe einschneiden, auseinanderklappen und Dachziegelartig schichten.

Mit Zucker (Zimtzucker bei Deichrunner) bestreuen, backen.

Ich hab noch geröstete Mandelstifte und Hagelzucker mit drauf getan.

Das Rezept hat sehr gut geklappt, es war genau die richtige Menge Teig und ließ sich auch sehr gut bearbeiten.

Geschmeckt hat er mir sehr gut. Die Beschenkte würde ihn ein wenig nachsüßen.

 

Zwetschgenkuchen 1

 

Zwetschgenkuchen 2

 

Zwetschgenkuchen 3