Salat griechisch Hackbällchen


Es ist natürlich eine Anmaßung, diesen Salat griechisch zu nennen. Aber ich habe den Titel deshalb gewählt, weil er ein paar Elemente mit dabei hat, die ich mit der griechischen Küche in Verbindung bringe.

Diese sind der Feta, die Weinblätter und die Peperonischoten. Ich habe nicht einmal besonders tolle Produkte gehabt, sondern im Supermarkt spontan nach dem bestmöglichen Käse aus der Packung geschaut, die Weinblätter und die Peperoni hatte ich schon daheim. Dazu machte ich ein paar Hackfleischbällchen aus gemischtem Hack, das ich mit Semmelbröseln, einem Ei, Salz und Pfeffer und frischem Thymian und getrocknetem Majoran würzte. Eigentlich wollte ich auch Knoblauch dazugeben, hab es dann aber doch vergessen 🙂

Sonst gab es noch hellen Eichblattsalat, Tomaten, Radieschen und Gurke, die ich wusch und in ihre entgültige Form brachte. Beim Anrichten warf ich alles gepflegt durcheinander und gab die Sauce (die übliche Variante, aber heute mit groben Senfkörnern al gusto darüber.

Bei diesem Salat denk ich an den Sommer und Fleisch vom Holzkohlegrill, das dazu serviert wird, entweder im Lokal oder eben auch hier in meinem Hinterhof, der ja Ende letzten Jahres renoviert wurde und den ich grillmässig schon vor 2 Wochen einweihte. Es wird dieses Jahr nicht das letzte Mal gewesen sein 🙂

 

 

Rotkrautwickel Spätzle Sauce


Der Winter hat uns noch fest im Griff, nächste Woche soll es wieder ein bißchen kälter werden, Da sehe ich keine Veranlassung, Frühlingsgerichte zu kochen.

Auf dem Markt bekam ich Appetit auf Rotkrautwickel. Ich holte also einen mittleren Rotkohl und frische Bio-Eier, um die Spätzle machen zu können.

Später kaufte ich noch 300 g gemischtes Bio-Hack. Daheim entfernte ich so gut wie möglich den Strunk und kochte den Kohl 8 Minuten, um die Blätter besser lösen zu können. Das taugte zwar für die ersten 4 Blätter, die zweite Charge ging zwar ab, mußte aber nochmal nachgegart werden, damit man sie falten konnte.

Die Füllung bestand aus 300 g gemischtem Hack, Majoran, Salz, Pfeffer, Weißbrotbrösel (etwa 3 El), 1 Ei und gehackte Petersilie.

Das ergab 4 Wickel.1

Die Sauce:

Zuerst wurden die Wickel scharf angebraten, dann beiseite gestellt, dann Speckwürfel, Zwiebel, Knoblauch und Tomatenpaste (5 cm) zusammen angeschwitzt. Dann mit Sherry und später mit Rotwein abgelöscht, aufgefüllt mit einem halben Glas Wildfond, das ich noch übrig hatte. Die Wickel kamen wieder dazu und köchelten etwa eine Stunde. Dann nahm ich sie wieder heraus und gab 7 Steinchampignons in Scheiben dazu und etwas Kartoffelstärke, um die Sauce abzubinden.

Die Spätzle:

200 g Spätzlemehl, 2 Eier (1 XL, eins XXL), ein halber Tl Salz. Ich hab den Teig mit einem Quirl mit den Teigeinsätzen verrührt. Nach ein paar Minuten gab ich noch einen Schluck Mineralwasser dazu und verquirlte alles. Danach gab ich die Masse in die Spätzlepresse und drückte sie ins köchelnde Wasser. Sie stiegen sehr schnell auf und ich schöpfte sie ab und stellte sie beiseite.

Später hab ich sie dann mit einem Stück Butter in einer beschichteten Pfanne angebraten und mit Petersilie durchgeschwenkt.

Danach wurde serviert. Es hat meine Erwartungen komplett erfüllt, und es gibt noch eine zweite Portion Spätzle.

Ein preiswertes und gutes Gericht 🙂

 

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