Salat Hackbällchen Tsaziki Kartoffeln


Das Essen heute ergab sich aufgrund einer gemischten Inspiration. Einerseits wollte ich einen Salat essen, andererseits hatte ich Lust auf Tsaziki. Und weil das ohne Fleisch relativ reizlos ist nahm ich im Laden Bio-Rinderhack mit, in der Annahme Cevapcici zu drehen. Daheim angekommen, fiel mir das Mischgewürz von Frau B. ein, eigentlich ein Gewürz für Spiesse (aus dem Kaukasus), das lauter Gewürzgrenzgänger beinhaltet und auch ein nicht so tolles Element, nämlich Glutamat. Aber sei’s drum, heute wollte ich es einmal ausprobieren, auch ohne Spiess.

Das Gewürz ist eine richtige Zonenklammer, was die Komponenten angeht: Salz, Koriander, Paprika, Chili, Cumin, Dill, Petersilie, Geschmacksverstärker, Bohnenkraut, Lorbeerblatt und  Oregano, alles dabei von Nordwest- bis Südosteuropa und über den Kaukasus hinaus ins Zentralasiatische Steppenland.

Es war jedenfalls sehr würzig. Bei dieser Menge an Gewürzen war es schwer, Einzelne herauszuschmecken, aber Cumin hat immer etwas erdig-trockenes, den hab ich schon geschmeckt.

Es war auch kein Fehler, das Tsaziki dazuzumachen, weil es stilistisch auch in diese Gegend passt.

Die Kartoffeln gab’s dazu, weil ich die gerne esse. Heute hab ich die rohen Kartoffelwürfel ganz langsam angebraten, bis sie gar waren.

Das Tsaziki bestand aus Joghurt, 1 Knoblauchzehe, die mit Salz zu einer Paste zerrieben wurde, ein Drittel fein geschnittener Gurke und ein paar Spritzern Zitrone.

Den Salat hab ich dieses Mal mit Olivenöl und Balsamico angemacht.

Den Rest nehm ich morgen mit ins Geschäft.

Es gibt diesen Spruch in der Küche, daß der Rand dem Gast gehört. Ich sage, der ganze Teller gehört dem Gast 🙂

 

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Matjes Kartoffeln Cranberries


Vor nicht allzu langer Zeit hab ich ein ganz ähnliches Rezept gepostet. Es gibt eigentlich nur 2 Änderungen.

Eigentlich kommen die Zutaten zum Matjes in jeder gekauften Packung vor, aber es ist wie immer, wenn man alles frisch und direkt vor Ort herstellt, wird es nochmal besser.

Also: 1 Packung Matjes ohne weiteren Zutaten, zum Beispiel den von der Nordsee.

Bei mir waren da noch Stückchen frischer Apfel, Zwiebel in Streifen, Gurken in kleinen Würfeln, 1/3 Becher Creme Fraiche, 1/4 Becher Sahne, 4 El Gurkenmarinade (aus dem Glas), Salz.

Zuerst hab ich den Matjes abtropfen lassen, dann die Filets in zwei Hälften geschnitten. Dann wurden alle festen Bestandteile geschnitten und gehackt. Die hab ich über die Matjes gegeben.

Die feuchten Zutaten hab ich in einer gesonderten Schüssel zusammengerührt und abgeschmeckt (sie darf ruhig säuerlich sein). Danach wurden sie auch über den Matjes gegeben.

Ich hab es gut vermischt und eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Für die Bratkartoffeln wurden zwei Kartoffeln geschält, in kleinere Stücke geschnitten und in Salzwasser gegart. Danach wurden sie in Butterschmalz langsam braun gebraten.

Beim Servieren gab es noch ein paar Cranberries auf die Sahne/Creme Fraiche Mischung – hat richtig gut dazu gepasst!

Sehr lecker, die zweite Hälfte gibt es Morgen zum Mittagessen 🙂

 

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Cordon Bleu Pommes Gurke Tomate


Manchmal muß es ein Wirtshausessen sein. Ich ging beim Metzger Zorn vorbei, ohne einen Plan zu haben. Dort verstrickte ich mich in ein Gespräch mit der netten Fleischfachverkäuferin, bis am Ende die Entscheidung auf ein Schweineschnitzel mit Schmetterlingsschnitt aus der Oberschale fiel.

Das letzte Mal, daß ich das machte hab ich es nicht paniert, heute mußte Panade sein. Vorher aber wurde es mit echtem Schweizer Emmentaler und einem frischen Winzerschinken gefüllt, mehliert, in Ei gewendet und in Bröseln paniert. Die Brösel, man sieht es, waren leider nicht die leichten, luftigen vom Bäcker, auch keine Panko aus dem Asiamarkt, sondern irgendwelche Sünden, weiß Gott wo ich die her hatte!?

Die waren nicht optimal, aber letztendlich haben die Brösel nicht den Ausschlag gegeben. Das Cordon Bleu wurde in Butterschmalz angebraten. Obwohl einiges an Butterschalz in der Pfanne war, war es nicht genug, um es richtig zu machen, aber mir war es fettig genug. Die Petersilie hab ich auch versucht in dem Butterschmalz zu frittieren, das hat nur halb geklappt 🙂

Dazu gab es handgeschnittene Kartoffeln, die ohne Öl in einen Ofen von 190 C kommen, schön gesalzen und mit Umluft. Die werden in 15-20 Minuten knackig, mit luftigem Inneren.

Dazu hab ich einen kleinen Gurken-Tomatensalat gemacht, mit Weissweinessig und Olivenöl.

Die Wirtshausatmosphäre von früher mit Rauch- und Fettgeschwängerter Luft hab ich hier nicht vermisst 🙂

 

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Lammhüfte Bulgursalat Zwiebelsauce


Beim Durchsuchen meiner Tiefkühltruhe nach etwas Essbarem fiel mein Auge auf eine Lammhüfte, die unbedingt gemacht werden wollte.

Ich hab sie langsam aufgetaut und dann gesalzen und gepfeffert. AAuf beiden Seiten kurz angebraten, kam sie mit dem Temperaturfühler bei 140 C in den Ofen.

Den Bulgur wusch ich erst kalt in einem Sieb ab, gab ihn dann in einen Topf kochenden Wassers. Mischungsberhältnis Bulgur zu Wasser ist 1:2.

Es braucht 7 Minuten garen im Topf ohne Deckel, dann Hitze ausschalten und den Bulgur die restliche Feuchtigkeit aufnehmen lassen.

Ich habe 10 cm einer Salatgurke geschält und in Würfel geschnitten, 3 Kirschtomaten, ebenfalls in Würfeln, 2 Radieschen und 4 getrocknete Datteln, beide auch gewürfelt dazu.

Als Dressing gab es den Saft einer halben Zitrone, Olivenöl und eine Prise Salz dazu. Das ließ ich ziehen, bis Zeit war zu servieren.

Zum Fleisch wollte ich eine kleine Sauce, hatte aber keine üblichen Flüssigkeiten im Haus. Ich nahm 1 große normale Zwiebel, schälte sie und hackte sie klein, briet sie in Olivenöl an, gab eine Handvoll brauner kleiner Champignons dazu und löschte das nach einer Weile zuerst mit Port und dann mit Rotwein ab. Eine Prise Zucker und ein Schluck Essig kam auch noch dazu. Das liess ich einkochen, gab nochmal Wasser dazu und kochte es wieder teilweise ein. Diese Mischung wurde dann mit dem Mixstab püriert und nochmal abgeschmeckt. Es war weniger eine Sauce, eher mehr ein Zwiebelpüree.

Insgesamt ein leichtes Abendessen, die Zwiebelsauce hat gut zum Lamm gepasst, der Bulgursalat war knackig und durch die Datteln etwas exotisch, auch nicht zu süß.

 

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Heilbutt Kartoffelsalat


Ich hatte Lust auf Kartoffelsalat, aber keine Lust einzukaufen. Auch wollte ich irgendwie Fisch, aber auch da war ich zu faul über die Strasse zu gehen…

Beim Nachdenken fielen mir Elemente ein, die ich hatte und mit denen ich Fisch und Kartoffelsalat machen könnte.

Die Elemente:

1 Heilbuttfilet im Froster/ frozen halibut filet

Butter/ butter

Kartoffeln/ salad potatoes

Frühlingszwiebel/ scallions

Gurke vom Biogarten/ organic cucumber

3 Stangen Sellerie/ 3 celery stalks

Apfelessig/ cider vinegar

Rapsöl/canola oil

Senf/mild mustard

Speck/ bacon lardons

Die Kartoffeln wurden mit Schale über 30 Minuten gekocht, weil zwei sehr große dabei waren. Danach wurden die in kaltem Wasser schnell ausgekühlt und anschliessend geschält.

Frühlingszwiebel, Selleriestangen und Gurke wurden in dünne Scheiben geschnitten und beiseite gestellt. Der Speck wurde knackig angebraten und abgetropft.

Essig, Salz, Pfeffer und Senf wird gemischt und dann mit dem Öl aufgeschlagen. Mischungsverhältnis Essig/Öl ist 1:3.

Das Heilbuttfilet hab ich mehliert und in brauner Butter (Nussbutter) angebraten (deshalb sieht es auch paniert aus, ist es aber nicht).

Nach dem Foto hab ich noch großzügig Zitrone über das Filet gegeben.

Es hat geschmeckt wie ein richtig guter Freitag! 🙂

I felt like having potato salad, but didn’t feel like going shopping. I also wanted some fish, and there is an Italian fishmonger across the street, but I just didn’t have the energy…

Thinking about my future meal, I saw the available elements to make my meal before my mind’s eye. (The above list)

I cooked the salad potatoes in their skins for about 30 minutes, because there were two pretty large specimens among them. When they were done, I cooled them quickly in cold water before peeling and slicing them.

I cut the scallions, the celery stalks and the cucumber into thin slices and set them aside. The bacon lardons were fried until crispy, then placed on a paper towel to drain.

Then I made the potato salad dressing from 2 Tbs cider vinegar, 1 Tbs mild mustard, salt and pepper, combining these ingredients and making sure the salt dissolved in the vinegar mix. Now 6 Tbs of canola oil were incorporated into the fluid using a whisk and making an aerated emulsion.

The sliced potatoes and all the other sliced vegetables and the bacon were added and mixed. This is not an original german potato salad, BUT it was great! The vegetables offered a special crunch and the celery imparted extra flavor.

My last task was to dredge the halibut through flour after I seasoned it, put a generous knob of butter into a hot frying pan and letting it brown (for nut butter or beurre noisette) and to fry the filet in just 3 minutes on each side.

After taking the picture I drizzled the fish with the lemon 🙂

It tasted like a really good friday! (pardon the pun 🙂  )

 

Heilbutt Kartoffelsalat 1

 

Heilbutt Kartoffelsalat 2

 

Heilbutt Kartoffelsalat 3

 

 

 

Sardinen Rucola Tomaten Gurken


Heute war ich mal wieder unentschlossen, was es denn geben sollte: Es sollte entweder einen Pizza- oder Flammkuchenteig geben, oder aber ich würde mir das Angebot beim Fischhändler anschauen.

Das ist immer gefährlich, weil ich dort eigentlich immer etwas finde. Jedenfalls ging ich tatsächlich über die Kreuzung zum Fischladen und wußte sofort: Sardinen will ich!

Das letzte Mal zeigte mir der Vater und Besitzer, wie man leicht Kopf und Innereien in einem Zug entfernt. Heute fragte er, wie ich die Sardinen machen wollte. Ich meinte ich wollte sie frittieren und auf einem Salat servieren. Er zeigte mir dann, wie man zusätzlich die Wirbelsäule entfernen kann und dann zwei knochenlose Filets hat, die noch zusammenhängen. Die wurden dann gewürzt, mehliert und beiseite gestellt.

Für die Salatsauce nahm ich 3 El Olivenöl, Saft einer halben Zitrone, 1 Sardellenfilet, 1/2 Tl Senf und 1 zerriebene Knoblauchzehe. Die kamen dann in einen kleinen Mixer, um schön homogen zu werden.

Zuerst hab ich den Rucola gewaschen und die Stiele gekürzt. Dann wurde die Gurke geschält und in Scheiben geschnitten. Die Tomate kam zum Schluss dran.

Der Salat wurde schon angerichtet, damit er dann zeitnah serviert werden könnte.

Jetzt kamen 300 ml Rapsöl in einen Topf um dann erhitzt zu werden. Dort hinein kamen immer 4-5 Filets auf einmal. Nach einigen Frittiergängen waren alle Sardinen gegart und servierbereit.

Die Salatsauce wurde über den Salat geträufelt, Die Sardinen wurden über dem Rucola angerichtet.

Ich gab den Saft der anderen Zitronenhälfte über die Sardinen und drapierte etwas Zitronenzeste drüber.

 

Weil ich Urlaub habe und so schönes Wetter ist gibt es heute noch eine Weinempfehlung.

Einen Heitlinger Rosé 2014 trocken  „Sunset Twilight“  gekauft für €6.95

Die Heitlingers nennen diesen Wein einen Terrassenwein, ich find ihn besser als die meisten französischen Rosés. Kein Wunder, gehört er doch zu den wenigen Weinen vom Gut, die keine Traubenkennzeichnung haben und Cuvées sind (es gibt noch einen Weissen und einen Roten, die zur gleichen Serie gehören). Das Gut liegt in Östringen/Tiefenbach im Kraichgau zwischen Heidelberg und Bruchsal.

Die (anderen) Weine von Heitlinger gehören zu den einzigen im Kraichgau, die ausgezeichnet werden. Die anderen Weine sind nicht ganz so „preiswert“, aber eine Kiste Grauburgunder hab ich mir schon mal geleistet. Am Weingut ist auch ein schönes Restaurant und Wege durch die Wingerte (Weinberge), die alle sorgfältig beschriftet sind. Hier kann man sehen, daß ein Weinberg für verschiedene Traubensorten verwendet werden kann, Manchmal wechselt eine Sorte nach wenigen Reihen.

Wer mehr wissen will: http://www.weingut-heitlinger.de

 

Übrigens – ich war einmal da, aber die kennen mich nicht. Es ist kein Sponsoring dabei.

Ich hab aber meine Jugend nur wenige Kilometer von dem Ort verbracht und verspüre etwas wie Heimatstolz, daß die in Tiefenbach (für uns ein verschlafener Ort und am Arsch der Welt) so eine tolle Leistung hingelegt haben. Dazu muß man wissen, daß überall im Kraichgau Wein angebaut wird – nur eben nicht in dieser Qualität.

 

Sardinen Gurken Tomaten 3

 

Sardinen Gurken Tomaten 2

 

Heitlinger 1

 

 

Flank Steak Steinpilze Kartoffeln Salat


Das Flank Steak ist hier kein Unbekannter, da die Quelle (Metzger Zorn) bisher nicht versiegt ist. Ich nehme es immer wieder gerne, wenn ich auch gerne einmal damit grillen würde. Das hab ich bisher nur einmal bei Freunden geschafft, aber das hat sich wirklich gelohnt!

Heute also wieder einmal aus der Pfanne, aber genauso lohnenswert. Es ist ganz einfach. Fleisch auf Raumtemperatur bringen, Pfanne heiß werden lassen, Ofen auf etwa 140 C anheizen, Fleisch salzen und pfeffern, von beiden Seiten scharf anbraten, Temperaturfühler ins Fleisch geben, Rind (rare= 62C) einstellen, In den Ofen geben und abwarten. Wenn das Fleisch fertig ist, herausnehmen, in Alufolie einwickeln und 10 Minuten ruhen lassen. Ausgetretenen Fleischsaft zum Jus geben (mit dem Rotwein).

Die Kartoffeln wurden in der Schale im Le Creuset-Topf mit Wasser und 2 Tl grobem Salz gekocht, dann wurde der Deckel angeschrägt und die Hitze ein wenig reduziert, bis die Flü´ssigkeit verdampft war. In der Zeit schüttelt man den Topf, damit die Kartoffeln das Salz aufnehmen.

Die Steinpilze, (es waren üppige 100 g) hab ich geputzt und in nicht ganz dünne Scheiben geschnitten, die ich mit Muße und einem Stück Butter langsam bräunte.

Für den Salat nahm ich ein Stück Bio-Gurke in Scheiben und 5 Kirschtomaten. Als Dressing wurde eine Knoblauchzehe mit Salz fein zerrieben, 3 El Joghurt 3,5% mit einem El Zitronensaft und 1 El Olivenöl vermischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Ich habe als Würzkraut Dill verwendet. Ab und zu mal ist das toll.

Die Jus über dem Fleisch war eigentlich nur der Bratsaft vom Steak, über das ein Schluck Rotwein kam, der ihn von der Pfanne ablöste, und natürlich auch, wie oben erwähnt, der ausgetretene Fleischsaft.

Hat wieder sehr gut geschmeckt!

 

Flank Steak Steinpilze Kartoffeln Salat 3

 

Flank Steak Steinpilze Kartoffeln Salat 2

 

Flank Steak Steinpilze Kartoffeln Salat 1

Salat Avocado Trauben Hähnchen Cilantropesto


Es war wieder Zeit einen Salat zu machen, da im Moment einige richtig tolle in Blogs unterwegs sind.

Ein Blog insbesondere hat es mir angetan, nämlich rugged kitchen. Da gibt es die farbigsten Fotos der schönsten Gemüse, die auch noch in ihrer Zusammenstellung eher ungewöhnlich sind.

Jetzt wo ich das losgeworden bin, muß ich mich fast für mein eigenes Foto entschuldigen, weil es dem Vergleich nicht wirklich standhält…

Ich tröste mich mit einer Geheimwaffe, einer Zutat, die ich im deutschsprachigen Raum noch nicht wahrgenommen habe.

Es handelt sich um ein Pesto aus Koriandergrün (Cilantro), Mandeln, Salz, Olivenöl und wenig Knoblauch.

Ich hab das irgendwo auf einer amerikanischen Seite gefunden, als ich nach Verarbeitungsmöglichkeiten für große Mengen Koriandergrün suchte. Der türkische Händler auf dem Samstagsmarkt am Turnplatz verkauft ein gefühltes halbes Pfund für 2 Euro, das ist sogar für Asia-Märkte unschlagbar! Das Kraut geht aber schnell kaputt und so half ich mir mit dem Pesto.

Deshalb gibt es auch die Hähnchenbrust dazu, weil ich eigentlich von Hähnchentacos geträumt hatte (die ich aber schon zu oft beschrieben habe).

Das Salatdressing ist fast wie immer: 3 El Olivenöl, 1 kleine mit Salz verriebene Knoblauchzehe, 1 El Apfelessig, Saft einer 1/4 Limette, ein guter Tl Senf, Salz und Pfeffer. Ich mag die Cremigkeit, die vom Senf kommt.

Die restlichen Zutaten waren Gurke, Radieschen, Zuckerschoten, Avocado (Limette), Trauben, Tomaten, Hähnchenbrust, Salat und Mandeln.

Der Salat hat gut geschmeckt, jetzt muß ich nur noch an den Fotos arbeiten 🙂

Salat Tomaten Avocado Tomaten Trauben Radieschen Zuckerschoten Hähnchen Cilantropesto Mandeln 1

Frisee Artischocken Feta Tomaten Gurke


So oder ähnlich gibt es einen solchen Salat immer mal wieder. Hier hab ich zwei Dinge kombiniert, die ich sehr gern esse. Artischocken, die mein absolutes Lieblingsgemüse sind, und eine Salatsauce auf Basis von Zitronensaft, Olivenöl und einer Sardelle. Ach ja, eine mit Salz zerriebene Knoblauchzehe (oder eine Halbe) gehört da auch dazu.

Zuerst wurden die Artischocken genauer geputzt, soll heißen, die Strünke wurden geschält, damit sie später nicht holzig sind, und die angetrockneten Blattabschnitte hab ich auch nochmal knapp abgeschnitten. Ich muß vielleicht nochmal erwähnen, daß es die Packung vorgeputzte Artischocken, die jetzt Saison haben und aus Italien kommen, für €1.95 bei Real gab. Das ist ein super Preis, im Moment kosten sie einzeln auf dem Markt einen Euro. Und wenn man die Böden nimmt, sind drei nicht zuviel. Man kann allerdings auch die Blätter dippen und mit den Zähnen abziehen.

Dafür würde ich Senf mit Öl oder warme Butter mit Zitronensaft empfehlen, aber das ist ein anderes Thema (einfach bei „suchen“ oben Artischocken eingeben, und schauen, was es alles gibt).

Die Basis für den Salat war ein Frisee, gekauft auf dem Pforzheimer Samstagsmarkt auf dem Turnplatz, wo sonst? Er war herrlich und hat mir 4 Portionen beschert für gerademal €1.20.

Ich liebe das Bittere an diesem Salat, weil man das schön mit anderen Geschmacksrichtungen ausgleichen und interessant gestalten kann.

Dazu 6 Kirschtomaten, halbiert, ein drittel Gurke in Quadern und Feta, auch in Würfeln.

Die Salatsauce:

Saft einer halben Zitrone

3 El Olivenöl

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Knoblauchzehe, kleingehackt und mit der Messerklinge mit Hilfe von wenig Salz verrieben

1 Sardellenfilet, kleingehackt und mit dem Knoblauch verrieben (ganz fein, zB mit einem Mörserstößel)

etwa 5 cm Löwensenf aus der Tube (es muß nicht Löwensenf sein, Snobs nehmen Pommery, einen Senf mit groben Senfkörnern aus Frankreich, aber für den bin ich zu arm :-).

Wem die Mischung zu sauer ist, verdünnt mit Wasser oder gibt eine Prise Zucker dazu.

Ich hab die Artischocken, nachdem sie etwa 15 Minuten gekocht worden waren, entblättert, in Scheiben geschnitten und nochmal kurz in Olivenöl angebraten und ganz leicht gesalzen.

Dann blieb mir nur noch, die ganze Chose anzurichten…

Frisee Artischocken Feta Salat2

Wer das Sardellenfilet weglässt, isst vegetarisch. Wer außerdem den Feta weglässt oder ersetzt (zB durch angebratenen Tofu) ist vegan unterwegs.

Salat griechisch-römisch


Wenn ich richtig informiert bin, steht oder stand Ringen bei der zukünftigen Olympiade als Sportart auf der Kippe.

Ich bin kein großer Sportfan, aber dabei handelt es sich um eine der klassischen Sportarten, die die Olympiade erst definierten. Da könnten sie auch gleich Diskuswerfen streichen und Half-pipe aufnehmen (oder war da schon was?)

Jedenfalls gibt es Grenzen, die man nicht verrücken sollte, wenn es um Content geht.

Die Ausnahme ist natürlich wieder das Genussthema Essen- da muß alles erlaubt sein.

Kurz vor dem Jahresurlaub gab es noch zu verbrauchende Lebensmittel, ein Salat, ein paar Tomaten, eine Drittel Gurke und ein 30 cm langes Stück scharfe Salsiccia. Außerdem noch ein Rest Schafskäse einschließlich einiger Pepperonistreifen.

Beim Einkaufen kam mir der Gedanke einen südländisch internationalen Salat zu machen, zumal ich alle Zutaten seh gerne esse. So habe ich noch einen bulgarischen Joghurt für das Zaziki gekauft und eine Dose Weinblätter (ein griechisches Produkt, aber von Baktat sind sie genausogut und nicht schlechter als vom ‚Frische’Griechen um die Ecke, der holt sie nämlich auch aus der größeren Dose). Das Zaziki hab ich schnell mit einer zerriebenen Knoblauchzehe, Gurken geraspelt, Salz und Zitronensaft gemacht und ziehen lassen, die Salsiccia hab ich in kleine Kügelchen gedreht und durchgebraten.

Auf dem Foto sieht man die Zaziki nicht, ich hab sie aber reichlich auf Weinblättern und Tomatenscheiben verwendet.

Das ganze wurde verspeist mit einer Scheibe deutschem Kümmelbrot.

An international event!Griechisch-Römisch2

Apropos, ich liebe diesen Teller, den mir vor Jahren meine gute Freundin Marianne geschenkt hat!

Sonst hängt er dekorativ an der Wand.