Schweinebauch Mais Champignons BBQ Sauce


Dieses Gericht hatte seine Probleme, teils hausgemacht, teils unbeabsichtigt.

Dieses Gericht hatte geheime Stärken.

Der Bauch: 700 g, die ich in der Mitte durchschnitt, um sie in einen Topf zu bekommen. Sonst bevorzuge ich das Niedertemperaturgaren, heute wollte ich den Bauch im Wasser garziehen lassen und dann kurz über direkter Hitze grillen. Ich ließ den Bauch zu lange im Wasserbad, so daß er fast am Auseinanderfallen war. Das Wasser hatte 2 Lorbeerblätter und einen Löffel Pfefferkörner mit dabei.

Die Sauce: 5 Pflaumen, die großen roten runden Früchte, entkernt, 1 Zwiebel, 1 Flasche Guiness, 4 El Zucker, 2 El Honig, 1 Stück scharfer Chili, 3 El Apfelessig, 1/2 Tl Senfsaat, 1/2 Tl Koriander, 2 Ecken einer Sternanis.

Die Sauce langsam einkochen, wiederholt abschmecken, im Mixer fein pürieren. Das Guiness gibt der Frucht noch einen malzigen Touch dazu. Den Bauch damit an der Flamme wiederholt einpinseln.

Der Mais: Zugegeben, er sieht ein bißchen verbrannt aus, ABER… Das Rezept ist von Chefsteps, einer Truppe von Profiköchen aus Seattle (wunderschöne Stadt übrigens), die versuchen mit ihrem Webauftritt Geld zu verdienen. Aber man kann sich ganz normal informieren, ohne einen Cent zu bezahlen. Genauso mach ich das nämlich auch. Ich hab nicht das ganze Rezept gekocht, sondern nur die Anweisung für den Mais auf dem Grill übernommen.

Ich hab aber schon mehrfach Rezepte nachgekocht, immer mit überragendem geschmacklichem Ergebnis (zB mein Rotkraut-Slaw)

Die Jungs sind super und denken Food neu und anders. Sie lieben Tradition, erneuern sie aber sehr gerne. Und sie messen alles in Gramm 🙂 .

Die Empfehlung war, den Mais ganz kurz an direkter Flamme anzurösten, daß er knapp schwarz wird (und dadurch gar wird) und alle 30 Sekunden eine Vierteldrehung weiterdreht.

Ich hab ihn vorher immer erst im Wasserbad gegart und dann noch schnell auf den Grill gelegt.

Heute hatte ich einen heissen Grill und hab es so gemacht, wie sie es empfehlen. Das Ergebnis war überragend! Ich hab nur noch ein Stückchen Butter und Salz drübergegeben und fast vergessen das Fleisch zu probieren. Süß und zart, intensiv nach Mais duftend und schmeckend – einfach wunderbar!

Champignons- Ich hatte welche und hab sie als Nachgedanken mit auf den Grill geworfen. Nach ein paar Minuten fingen sie an ihr Wasser abzugeben und wurden sehr aromatisch.

Fazit: Bauch hätte weniger lange gegart werden müssen, Sauce war sehr lecker, für mich würde ich das nächste Mal mehr Bums hineintun. Den Mais mach ich wieder so!

Es gehört farblich noch etwas anderes dazu 🙂

 

Schweinebauch Mais Champignons 1

 

Schweinebauch Mais Champignons 2

Schweinshaxe


Ich wußte daß eine Schmorhaxe mein internes Renommée steigern würde, speziell, wenn ich es mit Bayerischem Kraut kombinieren würde…

Versteh einmal einer die Frauen.

Ich persönlich wollte lieber ein kaltes Kraut, so hab ich einfach beides gemacht.

Die Rezepte für die Haxe und das kalte Kraut kommen beide aus der Essen und Trinken online.

Kurz gesagt, die Haxe wird 90 Minuten in 4l Wasser gegart (ohne zu kochen), dann 1 Stunde im Ofen bei 190ºC mit 300ml Kochasser, dann nochmal 2.5 Stunden mit 1/2 l Kochwasser und Gemüse. Danach war das Fleisch butterzart.

Den Rest des Kochwassers hab ich um 2/3 reduziert, mit dem Bier aufgefüllt und wieder reduziert um sie dann mit der Stärke etwas einzudicken. Die Sauce war, nachdem sie ernsthaft entfettet wurde, salzig und fleischig-göttlich.

Die Beilage war nach Belieben…

Zutaten
Für 4 Portionen

Salz
2 Lorbeerblätter
1 Schweinshaxe , (ca. 1,2 kg)
1 Bund Suppengrün
150 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
1 El edelsüßes Paprikapulver
2 El Öl
1 kg Knochen, in kleinen Stücken,
600 gWeisskohl
1 rote Zwiebel
1 El Kümmelsaat, angeröstet
Petersilie
6 El Weißweinessig
Zucker
Cayennepfeffer
3 El Sonnenblumenöl
250 ml Guiness
2 El Speisestärke

 

Das bayerische Kraut hab ich in einem Schöpflöffel Haxenfett angebaten, nachdem ich zuerst eine kleingeschnittene Zwiebel angeschwitzt habe. Dazu hab ich 2 gute Löffel braunen Zucker gegeben, um das Kraut etwas karamellisieren zu lassen. Das hab ich dann mit Gemüsebrühe abgelöscht und etwa eine halbe Stunde mit Deckel geschmort. Danach wurde es mit wenig Essig abgeschmeckt, dazu noch gesalzen und gepfeffert.