Spanferkel Kartoffelkuchen Paprika


Eigentlich wollte ich heute einen Lammbraten machen, aber als ich beim Metzger war hatte ich mich wohl in der Angebotswoche geirrt. Es gab allerdings alles Mögliche vom Spanferkel und so entschloss ich mich kurzerhand einen Spanferkelrollbraten zu machen.

Der war schon fertig eingerollt und wartete nur darauf, in den Ofen gegeben zu werden. Allerdings setzte ich zuerst eine Sauce an, die dem Braten eine Grundlage geben würde.

Dazu wurden Karotten, Selleriewurzel, Pastinake, Zwiebel, Petersilie und Knoblauch angeschwitzt, 5 cm Tomatenmark dazugegeben und mit angeröstet, dann alles mit Port und danach mit Rotwein abgelöscht.

Nachdem das verkocht war, gab es einen halben Liter Wasser darauf. Zwei kleine Schöpfkellen verwendete ich als Grundlage für den Braten, der jetzt bei 190 C in den Ofen kam.

Dazu gesellte sich ein Kartoffelkuchen, der aus 6 geraspelten Kartoffeln, 2 gehäuften El Kartoffelstärke und einem großen Ei, einer Art von Appenzeller-Käse (50 g) und einer Prise Muskat, Salz und Pfeffer bestand.

Die Kartoffeln ließ ich erst in einem Sieb abtropfen, bevor ich sie auch noch auspresste. Dann wurde die Masse mit den restlichen Zutaten gut gemischt und auch in den Ofen gegeben. Es dauerte etwa 45 Minuten, bis die Kartoffeln ansehnlich wurden. Ich hatte die Steinzeugschale vorher gebuttert und hatte keine Probleme den Kuchen zu entfernen. Allerdings schmeckte ich den Käse gar nicht, obwohl er eigentlich ganz herzhaft war. Vielleicht hätte ich ihn drüber reiben sollen statt ihn unterzumischen.

Für das Paprikagemüse schnitt ich es in Streifen, briet es in Olivenöl an, gab Zucker und Salz dazu (jeweils eine Prise) und gab noch etwas Paprikapaste zum mitanbraten dazu. Dann löschte ich das Gemüse mit etwas Wasser ab und garte es bei mittlerer Hitze mit aufgesetztem Deckel.

Die restliche Sauce wurde noch mit 100 ml Kalbsfond aus dem Glas verlängert, dann eingekocht, durchgesiebt und mit Kartoffelstärke angedickt.

Ein runder Genuss, wobei mir auffiel, daß fast kein Rezept die Temperatur genügend hoch angegeben hatte, um die Schwarte richtig knackig zu machen. Also mindestens 190 C bei einem schnellen (zu heissen) Ofen, sonst lieber bei 200-210 C arbeiten.

Vom Kartoffelkuchen hab ich noch die zweite Hälfte, da wird es morgen nochmal etwas Leckeres geben!

 

 

 

 

 

Pizza Salsiccia Salami Gemüse


Die letzte Pizza ist noch nicht sooo lange her, aber ich mußte mir schon wieder das Teig-Rezept erarbeiten. Es hat dann auch nicht ganz geklappt und ich mußte Mehl nachlegen.

Ich glaube der Fehler liegt daran, die Pizza zu spät anzusetzen und dann husch husch alles schnell über die Bühne bringen zu wollen. Emmi hat einmal gesagt, es macht einen besseren, leichter verdaulichen Teig. wenn man weniger Hefe länger gehen lässt. Ich muß einfach einen Tag früher damit anfangen…

Aber genug geschimpft. Der Teig ging an den Rändern hoch wie bei einem amerikanischen Pizzarad, dieser Teil blieb dann liegen.

Zum Belegen nahm ich eine Tomatenpassata von Mutti, zu der ich Knoblauch, Salz, Olivenöl und Oregano gab.

Dann gab es echten Büffelmozzarella

3 Scheiben Salami Milano

10 cm Fenchelsalsiccia, die ich in ganz kleine h abpfetzte und roh auf die Pizza gab,

gute 3 El eingelegte Gemüse und Oliven (Auberginen, Tomaten, Oliven, Zucchini)

3 Sardellen,

geriebener Parmesan und Tropfen vom Knoblauch-Olivenölgemisch

und nach dem Ofen etwas Rucola und Basilikum und ein paar dünn geschnittene Jalapenos (nicht sehr italienisch, ich weiss 🙂  )

Sie hat gut geschmeckt, die Sauce wird sehr sparsam verteilt, aber das Mischungsverhältnis stimmt. Jetzt muß ich den Teig üben…