Spitzpaprika Hack Reis Spinat Tomaten


Lange hab ich keine gefüllten Paprika mehr gemacht, obwohl sie sich sehr gut eignen, um ins Geschäft mitgenommen zu werden. Diese hier hab ich am 5. Januar gekauft, um 17:30, nicht ahnend, daß der Hamsterkauf-Automatismus bei den Leuten schon wieder wegen des Feiertags (Ba-Wü) auf Katastrophe steht. Will sagen: es gab kaum noch Gemüse, auch andere nicht kühlbare Lebensmittel waren knapp und man hatte den Eindruck einer beginnenden Krise (Kuba, DDR, oä). Ich dachte eigentlich, das Problem hätte sich durch den Generationenwechsel (immerhin die dritte seit dem Krieg!) selbst gelöst, aber nein, das ist ins Gen gewandert.

Trotzdem, die Spitzpaprika in blassgrün, die ich sowieso mag, gab es noch, also schnell eine Packung gekrallt.

Sonst kauf ich die meisten Lebensmittel auf dem Markt, konnte aber wegen der Feiertage und anderer Termine jetzt schon zehn Tage nicht mehr hin.

Das Hack hab ich dann auch hier gekauft (Gemischtes), sowie eine große Tüte Spinat aus Italien, der sehr gut aussah.

Ich erzähle bestimmt nichts Neues, wenn ich das Rezept verrate.

Ich hab zuerst eine halbe Tasse Reis mit der doppelten Menge Wasser aufgesetzt, gesalzen und nach einer Minute kochen auf der kleinsten Stufe 20 Minuten garen lassen und danach von der Herdplatte gezogen. Der Deckel blieb drauf.

250 g Hack kamen mit 2/3 der ausgekühlten Reismenge, einer gehackten Zwiebel sowie einer gehackten Knoblauchzehe, die sanft angeschwitzt wurden, um nicht zu scharf hervorzustechen,einem Ei, Salz, Pfeffer, Paprika und Cayenne, Oregano, Rosmarin und Thymian in eine Schüssel in der die Masse geknetet und vermengt wurde.

Danach wurde sie mit einem Kaffeelöffel in die gewaschenen und geputzten Paprika eingefüllt. Der Ofen war 180C warm. Ich hab als Basis noch eine Dose Datterini von Mutti (italienische Firma ohne Konservierungsmittel) dazugegeben und nochmal nachgewürzt. Alles blieb etwa eine Stunde im Ofen, sie wären wahrscheinlich auch schon früher fertig gewesen, aber ich hatte es nicht eilig und mußte den Spinat auch noch waschen.

Außerdem gab es für ihn ein Zwiebel und eine Knoblauchzehe. Die wurden auch wieder vorher leicht angeschwitzt, ohne Farbe zu nehmen, bevor der Spinat dazukam. Der wiederum bekam eine Prise Muskat und Salz.

Der Spinat brauchte nicht lange und so war es dann soweit für den Fototermin 🙂

Es hat sehr gut geschmeckt, der Reis lockert die Fülle gut auf und man nimmt weniger Fleisch (50g pro Paprika).

Ich hab glaub ich noch nie Spinat mit Tomate kombiniert, aber das war toll! Sehr kräftige Aromen und Säuren, die sich wunderbar ergänzen.

Spitzpaprika Hack Reis Spinat Tomate2

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Filled Zucchini Pork Tenderloin Green Peppersauce


We had a Birthday party to attend on Saturday, and I was looking for something to prepare in advance for Sunday, because we usually get home too late to have a lot of time to spend in the kitchen. Anyway, I found these cute round zucchinis and thought I might fill them. I know its not exactly high season for tomatoes, eggplant and the like, but frankly I’m already tired of cabbage, brussels sprouts and wintry roots, so a ratatouille as filling sounded good. I cut the top off of the zucchini and used a ‚parisienne‘ (a small scoop tool) to remove the flesh. This was cut into smaller pieces as was an eggplant, 5 cherry tomatoes an onion and two cloves of garlic. I sautéed the minced onion and garlic first, adding the zucchini and eggplant pieces next. After cooking this for a few minutes the tomatoes were next to go.  I also added 2 inches of tomato  paste from a tube before adding a generous swallow of Noilly Prat, a vermouth used in cooking. I then put a lid on the pan and cooked that for about five minutes until all the vegetables were tender.

In the meantime the hollow round zucchinis wound up in my trusty Braun steamer for fifteen minutes, enough to soften them.

I let them cool off and filled them with the ratatouille mixture after grating Parmesan over it and adding freshly dried thyme and marjoram and salt and pepper to it.

On Sunday all I had to do was to pop them in the oven for thirty minutes at 180 C.

Zucchini-gefüllt

The unlikely match for these stuffed vegetables was small steaks of pork tenderloin fried and finished in the oven, with a sauce made from chopped shallots, white wine and cream. For the extra flavor I deglazed the frying pan with the white wine before adding the cream and then finally about one heaping tablespoon of green peppercorns.

The individual elements tasted good, but didn’t really come together. Ms. B. remarked that the zucchini was relatively boring and could have been improved by the addition of ground beef.

I would agree, but that would of course be a different dish. It would improve the texture though, and the mouthfeel as well.

But, for a Sunday dinner, I’ve had worse. Can’t win ‚em all.

Zucchini-Schweinelende-Pfef

The elbow noodles were an addition to Ms. B’s plate. I enjoyed the dish sans pasta.

Gefüllte Steinchampignons


Für ein leichtes Abendessen:
8 Steinchampignons
Stiele von den Champignons
3 Scheiben gekochter Schinken
1 Knoblauchzehe
2 EL Semmelbrösel
1 Frühlingszwiebel
ein Schluck Weisswein
2 EL weiche Butter
ordentlich Cayenne
Parmesan

alles ganz klein schneiden und miteinander vermengen. In die Champignons füllen. Extra Parmesan draufrieseln.
Im Ofen bei 180 Grad 20-25 Minuten gratinieren.
Dazu passt ein Salat und Baguette. Das Rezept ist ursprünglich ein Cajun Rezept aus Louisiana. Es wird im Original mit Tasso, einem geräuchertem Schinken, gemacht. In manchen Rezepten, werden kleine Shrimps dazugefügt. Tasso wird nämlich nur als Würzmittel eingesetzt, und nicht als Fleischeinlage.