Pulled Beef Frisee Radieschen Ei


Es gab noch Pulled Beef im Gefrierschrank. Das erwärmte ich sehr langsam und schmeckte es mit 1 El Rauchbier BBQ Sauce, 1/2 El Senf, 2 El Gurkenwasser, Salz, Pfeffer und Tabasco ab und gab noch zusätzlich eine in klein Würfel geschnittene Gewürzgurke dazu. Ich gebe zu, es ist ähnlich wie bei Steak Tatare und Heringstatar (vielleicht ohne die BBQ Sauce), aber das Prinzip ist immer das Gleiche . ein bisschen süß, ein bisschen sauer, ein bisschen scharf, ein bisschen salzig und ein bisschen bitter. Hat in diesem Fall gut geklappt und geschmeckt.

Dazu machte ich eine weitere Portion von dem Frisee, den es vorgestern schon gegeben hat, ausserdem gestiftete Radieschen, eine Menge, die eine gewisse Gemüseschärfe mitbrachte.
Als Salatsauce gab es meinen Standard, aber mit Rotweinessig statt Weissweinessig.
1 El Rotweinessig
1 Tl Senf
Salz, Pfeffer
verrühren/aufschlagen
3 El Olivenöl dazu und weiter unterschlagen
Den Salat damit vermischen

Dazu hab ich noch ein Ei abgekocht und 2 Peperoni dazugelegt. Lecker!

Kalamari Frisee Radieschen Tomate


Schon im Geschäft unterhielt ich mich mit einem Mitarbeiter über das Abendessen. Wir fanden beide den Gedanken an Kalamari sehr attraktiv. Als ich ein paar Stunden später im Fischgeschäft gegenüber war, sah ich eine Schüssel mit eingelegten Kalamari mit kleinen Paprikastückchen.
Ich fragte den Papa, ob der Salat selbst hergestellt wurde (weil alle anderen Schüsseln den Schriftzug „Beeck“ trugen). Er bejahte und ich dachte ich kann mir heute etwas Zubereitungszeit sparen.
Ich wollte aber auch testen, wie gut die Produktion dort ist, Ich weiss schon länger, dass die Alici zum reinsetzen sind, und die sind auch selbst eingelegt.

Im Gemüseladen nebenan kaufte ich einen Frisee, Dill, Petersilie und Radieschen. Mit meinen Schätzen ausgestattet ging es wieder auf die andere Strassenseite und nach Hause.
Sorgfältig wusch ich die einzelnen Komponenten, trocknete sie in der Schleuder und würzte sie mit einer Essig/Olivenöl Vinaigrette im Verhältnis 1:3. Einen kleinen Teil gab ich auch über den Kalamari Salat, obwohl der zwar zurückhaltend, aber angenehm säuerlich angemacht war. Ich wollte es nur noch etwas verdeutlichen.

Nach dem Foto Shoot genoss ich meinen Salat sehr. Die Familie macht wirklich einen tollen Meeresfrüchte Salat, wenn auch die kleinen Tentakeln gefehlt haben. Nächstes Mal mach ich ihn wieder selbst, aber ich bereue nichts, das war sehr gut. Und die Portion hat nur €4,05 gekostet.

Entenconfit Frisee Kürbis Bete


Auf dem Markt heute schaute ich nach Salat. Ich hatte jetzt länger schon keinen Hauptspeisensalat, und es waren schon vorbereitete Gemüse da, die ich dazu benutzen konnte, wie die Bete von gestern. Also schaute ich was es sonst noch alles gab, das ich mit verarbeiten könnte. Ich fand noch einen Bund Radieschen und einen Hokkaido-Kürbis.

Der Plan war, eine der Confitkeulen als Fleischbeilage zu benutzen. Die anderen waren schon im Froster.

Beim Pfälzer fand ich einen Friseesalat, der sich als sehr schön herausstellte 🙂  (Ursprünglich fragte ich nach einem Endiviensalat, aber im Nachhinein war der Frisee wahrscheinlich sogar die bessere Wahl). Tomaten hatte ich daheim, die Radieschen waren da, und natürlich die gestern vorgekochte Bete (die zweite). Den Kürbis hab ich fast vergessen, ursprünglich wollte ich ein paar Schnitze im Ofen garen, aber dann mußte es schnell gehen und ich schnitt einige sehr dünne Scheiben von einem Stück ab und briet die auf beiden Seiten ein paar Minuten an. Das geht auch, wie ich jetzt festgestellt habe!

Die Entenkeule gab ich in meine  kleine emaillierte gusseiserne Pfanne und schob sie bei 190 C mit Umluft in den Ofen, um die Haut zu bräunen. Das hat auch gut geklappt, aber beim herausnehmen aus der Pfanne sah ich, wie gar die Ente war – sie war am auseinanderfallen. Trotzdem war sie zart und saftig 🙂

Zum Salat gab es eine Salatsauce aus 2 El Weissweinessig, 6 El Olivenöl, 1 gehäufter El Senf, 1 gehäufter El Creme Fraiche, Salz und Pfeffer.

Nachdem ich den Salat gewaschen und die anderen Bestandteile drapiert hatte, wurde die Sauce locker drüber verteilt. Ich brauchte nur etwa 2/3 der Menge.

Die Sauce hatte die Qualität, auch die Bete zu umschmeicheln (was gar nicht so einfach ist). Ganz zum Schluss gab ich noch etwas Dill über den Salat, was auch gut geschmeckt hat.

Fazit: Die Ente ist ein ziemlich fetter Vogel, und durch da Confieren war man überall mit Schalz und Fett konfrontiert – trotzdem glaube ich, daß die Keule am Ende weniger fett war als am Anfang.

Aber wie heißt es? Der Glaube versetzt Berge 🙂 Geschmeckt hat es jedenfalls wirklich gut.

 

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Friseé grüne Bohnen Tomaten Thunfisch Ei


Jetzt, da der Frühling sich zumindest mit annehmbaren Plusgraden meldet, wenn auch nicht mit Sonnenschein, braucht es auch wieder Salat.

Da ich noch grüne Bohnen, Friseé und Tomaten im Haus hatte, die ich gerne weghaben wollte, war die Entscheidung einfach.

Und weil ich trotzdem etwas dabeihaben wollte, das für mich sehr gut passt, gab es eine kleine Dose Thunfisch (in Wasser) und ein hart gekochtes Bio-Ei dazu.

Ich hätte den Salat auch ohne gegessen, so hat er mir aber besser geschmeckt.

Dazu gab es die bei mir übliche Salatsauce mit Apfelessig, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Prise Zucker, El Senf.

Die hab ich schön verteilt und die einzelnen Komponenten darin gewendet (ausser dem Thunfisch). Die letzten Tropfen bekam er dann ab.

Sehr lecker und macht satt!

 

Frisee grüne Bohnen Tomaten Thunfisch Ei 1

 

Frisee grüne Bohnen Tomaten Thunfisch Ei 2

 

Frisee grüne Bohnen Tomaten Thunfisch Ei 3

 

Schweinebauch Friseé Spargel


Man müßte meinen, es hätte durch den gestrigen Einkauf genügend (Fleisch)optionen gegeben, aber nein…

Um ganz ehrlich zu sein, war ich nachmittags noch in Karlsruhe und wollte das Auftauen nicht zwingen (mit heissem Wasser) und dachte, ich hol mir etwas anderes. Aber wie das Schicksal so spielt, gab es meine erträumten Waren nicht (Kalbshaxenscheiben für ein Osso Buco-schon ewig nicht mehr gemacht!) und ich war auch ein wenig lustlos unterwegs. So streunte ich um die Fleischtheken herum, hätte fast eine Ente gekauft, um Wiltrud’s Ente nachzukochen, aber dann fiel mir ein, daß die vielleicht erst tauen sollte, und ich vielleicht auch mal schauen müsste, was nicht im Haus ist (Kurkuma, Walnüsse, Granatapfelsirup). So viele Baustellen, die Ente wird vertagt… Und vor allem, friert sich das gut ein? Ich kann nicht alles allein bezwingen.

Ich hab dann noch ein Weilchen mit den Schälrippchen geliebäugelt (Spare ribs – amerikanische Woche und so), aber dann wollte ich auch etwas Gemüsiges.

Und da fielen mir die Spargelstangen ein, die ich gestern mit dem Koriandergrün und dem Friseésalat gekauft hatte.

Da ich schon einige Male Schweinebauch sehr lecker hinbekommen habe, nahm ich ein schönes Stück mit.

Zuerst rieb ich ihn mit meinem S.C. (South Carolina) Pulled Pork Rub ein, das ich beim letzten Mal selbst gemischt und in ein Glas abgefüllt hatte.

Er kam mit der Hautseite (die ich vorher rautenförmig eingeritzt hatte) nach unten in eine Le Creuset Form mit 1 cm Wasser. Dann ab in den Ofen bei 190 C für eine knappe Stunde.

Dann wurde er gewendet, die Haut mit Sojasauce dunkel eingepinselt, und das Wasser frisch aufgefüllt. Nach einer weiteren halben Stunde gab ich eine halbe Flasche Leffe dunkel (belgisches malziges Bier) dazu. Alles reduzierte langsam, das Bier wurde mit Wasser wieder gestreckt, die Kruste bekam eine Salzwasserbehandlung.

Nachdem die Rauten krachig geworden waren, stellte ich das Fleisch warm und reduzierte die Sauce noch ein wenig. Ich gab noch einen kleinen Schluck Himbeer „Condimento“ (ein eingedickter Himbeerbalsamico aus dem Aldi zur Weihnachtszeit) dazu und ließ es noch einmal aufkochen, gab aber noch einen El Wasser/Speisestärkemischung dazu, um sie abzubinden.

Der Himbeerbalsamico hat die Sauce schön rund gemacht.

Der Salat war schon gestern geputzt worden, aber die Spargel wollten noch geschält werden, außerdem hab ich sie der Länge nach halbiert, in Zucker und Salz etwa 8 Minuten gekocht, abgegossen und dann in Butter angebraten.

Die Salatsauce bestand aus knapp 2 Löffel Weißweinessig, Prise Salz, Prise Zucker, El Senf, 3 El Olivenöl. Dazu gab es 3 geviertelte Kirschtomaten. Ich hatte extra gestern Koriandergrün gekauft und vertraute darauf, daß es gut schmeckt, wenn Tomaten dabei sind.

So war es auch!

Es hatte einen ganz leichten Tex-Mex Touch, aber eigentlich nur durch den Salat. Das Fleisch war butterzart und sehr geschmackvoll und durch die Sauce hatte es eine gewisse Komplexität. Lecker!

 

Schweinebauch Frisee Spargel 1

 

Schweinebauch Frisee Spargel 2

 

Schweinebauch Frisee Spargel 3

Salat Früchte Nüsse


Ich komm nicht drauf. Vor ein paar Tagen oder allerhöchstens Wochen hab ich einen wunderschönen Salat gesehen, der diesen hier inspiriert hat. Die Bloggerin sagte noch, daß iher Inspiration ein Salat von ruggedkitchen war, wen wundert’s?

Aber ich hab alles durchsucht, ich weiss nicht mehr, wer es war. Nachtrag: Ich hab es herausgefunden durch Zufall – http://leckerlife.com/2015/10/04/bunter-herbstsalat-aus-endivien-und-radicchio-mit-grapefruit-orangen-avocado-feigen-und-pistazien-mit-haselnuss-granatapfel-vinaigrette/ Super Rezept, tolles Foto!

Der Anlass waren Freunde, die ich einlud, weil wir uns sehr lange nicht mehr gesehen hatten, Ich wollte als ersten Gang einen besonderen Salat machen und erinnerte mich an die Beschreibung: bittere Salate-Frisee- Radicchio- gepaart mit süßen Früchten-Feigen-Haselnüssen-Orangenfilets-Avocado usw.

Also ging ich einkaufen. Ich mußte meinen Einkaufszettel etwas anpassen, weil ich nicht bereit war €2.00 pro Feige zu bezahlen und ich in weiteren 2 Läden auch keine frischen fand.

Auch beim Radicchio mußte ich passen. Das tat der Gute des Salats aber keinen Abbruch.

Als Dressing gab es 2 El Feigenbalsamico, 6 El Olivenöl 1 Tl Dijonsenf, Salz, Pfeffer. Alles schön vermischt und über den Salat geträufelt.

Die Zutaten für den Salat waren Frisee, Avocado, kleinste Tomätchen, Heidelbeeren, Haselnüsse, Radieschen und Orangenfilets. War gut!

Frisee Tomaten Radieschen Avocado Heidelbeeren Orangen Haselnüsse 1

Frisee Tomaten Radieschen Avocado Heidelbeeren Orangen Haselnüsse 2

Frisee Artischocken Feta Tomaten Gurke


So oder ähnlich gibt es einen solchen Salat immer mal wieder. Hier hab ich zwei Dinge kombiniert, die ich sehr gern esse. Artischocken, die mein absolutes Lieblingsgemüse sind, und eine Salatsauce auf Basis von Zitronensaft, Olivenöl und einer Sardelle. Ach ja, eine mit Salz zerriebene Knoblauchzehe (oder eine Halbe) gehört da auch dazu.

Zuerst wurden die Artischocken genauer geputzt, soll heißen, die Strünke wurden geschält, damit sie später nicht holzig sind, und die angetrockneten Blattabschnitte hab ich auch nochmal knapp abgeschnitten. Ich muß vielleicht nochmal erwähnen, daß es die Packung vorgeputzte Artischocken, die jetzt Saison haben und aus Italien kommen, für €1.95 bei Real gab. Das ist ein super Preis, im Moment kosten sie einzeln auf dem Markt einen Euro. Und wenn man die Böden nimmt, sind drei nicht zuviel. Man kann allerdings auch die Blätter dippen und mit den Zähnen abziehen.

Dafür würde ich Senf mit Öl oder warme Butter mit Zitronensaft empfehlen, aber das ist ein anderes Thema (einfach bei „suchen“ oben Artischocken eingeben, und schauen, was es alles gibt).

Die Basis für den Salat war ein Frisee, gekauft auf dem Pforzheimer Samstagsmarkt auf dem Turnplatz, wo sonst? Er war herrlich und hat mir 4 Portionen beschert für gerademal €1.20.

Ich liebe das Bittere an diesem Salat, weil man das schön mit anderen Geschmacksrichtungen ausgleichen und interessant gestalten kann.

Dazu 6 Kirschtomaten, halbiert, ein drittel Gurke in Quadern und Feta, auch in Würfeln.

Die Salatsauce:

Saft einer halben Zitrone

3 El Olivenöl

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Knoblauchzehe, kleingehackt und mit der Messerklinge mit Hilfe von wenig Salz verrieben

1 Sardellenfilet, kleingehackt und mit dem Knoblauch verrieben (ganz fein, zB mit einem Mörserstößel)

etwa 5 cm Löwensenf aus der Tube (es muß nicht Löwensenf sein, Snobs nehmen Pommery, einen Senf mit groben Senfkörnern aus Frankreich, aber für den bin ich zu arm :-).

Wem die Mischung zu sauer ist, verdünnt mit Wasser oder gibt eine Prise Zucker dazu.

Ich hab die Artischocken, nachdem sie etwa 15 Minuten gekocht worden waren, entblättert, in Scheiben geschnitten und nochmal kurz in Olivenöl angebraten und ganz leicht gesalzen.

Dann blieb mir nur noch, die ganze Chose anzurichten…

Frisee Artischocken Feta Salat2

Wer das Sardellenfilet weglässt, isst vegetarisch. Wer außerdem den Feta weglässt oder ersetzt (zB durch angebratenen Tofu) ist vegan unterwegs.

Salat Spargel Spargelvinaigrette


Dieser Salat ist ein bißchen raffiniert. Einerseits gibt es ganz übliche Elemente wie die zwei verschiedenfarbigen Salate (der grüne eine Art von Mini-Friseé, der rote eher ein Lollo rosso), dazu noch eine Handvoll Rucola. Andererseits hat es Crunch-Gemüse wie Radieschen, und dazu kommen die Special Effects wie die Croutons in Knoblauchbutter geschwenkt, die Parmesanquader von 2mm Kantenlänge und das Eiweißgröstl (Gehacktes Eiweiss vom gekochten Ei, nochmal ausgebacken in Öl, um einen gewissen Crunch zu erzeugen- nach Wahl gewürzt). Dazu gab es weiße Spargelstücke und Schnittlauchröllchen.

Die Vinaigrette bestand aus einer gerösteten Knoblauchzehe, einem gekochten Eigelb, 6 Zweigen Rucola, 5 dünnen Scheiben Parmesan, 2 gegarten Stangen grünem Spargel, 5 El Olivenöl, Saft einer halben Zitrone und einem Schuss Essig.

Für die Croutons hab ich ein Weissbrot gekauft und in kleine Quader geschnitten, um es in Butter und Knoblauch anzurösten.

Die Vinaigrette, die spargelig- dicklich wurde, hat sehr gut gepasst, sie war rund und man brauchte nicht viel anderes.

Frau B fand es gut, speziell weil es noch Tintenfischringe in Panade gab, ein immergrüner Liebling in dieser Küche.

Das Foto ist allerdings ohne, weil der Gast sonst keinen Tellerrand für sich hat.

Salat-Radieschen-Spargel-Spargelvinaigrette-Eiweißgröstl-Knoblauchcroutons-1-(1)