Portobello gefüllt Salat


Vor Jahren hab ich mal ein Rezept gepostet, dass ich aus einem meiner amerikanischen Kochbücher hatte – Ich glaube sogar, dass es das Joy of Cooking war – der Referenzband für amerikanische Küche schlechthin. Dieses Rezept handelte von gefüllten Champignons nach Cajun Art, also Küche aus New Orleans und Louisiana, eine Küche, die Einflüsse der indigenen Native Americans und der nachher gekommenen Franzosen vermischt.

Jedenfalls gab es in dem Rezept Zutaten, denen man sich hier nur annähern konnte, wie zum Beispiel einem Schinken namens Tasso, der allerdings hier nirgendwo zu bekommen ist. Das Rezept ist aber allgemeingültig und lässt sich gut an andere Zutaten anpassen.

  • 1 Portobello Pilz
  • 40 g scharfe Salsiccia
  • 2 Scheiben Spianata calabrese
  • 2 flache El Panko Brösel
  • 1 gehäufter El Spitzpaprika in kleinen Würfeln und in Olivenöl weich gebraten
  • 30 g Gruyere in kleinen Würfeln
  • 1 El klein gehackte Petersilie
  • 1/2 Tl Cayenne
  • Messerspitze Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Alles ausser Panko und Gruyere anbraten. Lamellen im Pilz flachdrücken, Panko und Gruyere untermischen und in den Pilz einfüllen. Bei 140 C 10 Minuten ins Rohr geben.

Dazwischen Frisee waschen, trocknen und mit der Salatsauce mischen. Sauce nach Wunsch, oder 1 El Rotweinessig, 3 El Olivenöl,2 Tl Senf, Salz und Pfeffer und verquirlen um eine Bindung zu bekommen. 2 Cocktailtomaten in Achtel schneiden und verteilen, Portobello drauf und fertig!

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Salat Speck Pollo fino


Heute war ich bei Zorn und kaufte Pollo fino und ein paar hausgemachte Maultaschen. Die sehr nette Fleischereifachverkäuferin (die sich vor 2 Wochen nach meinem Nachnamen erkundigt hatte und den sowohl letzte Woche wie auch heute wusste und benutzte – ist mir in Karlsruhe nie passiert) schmuggelte mir noch einen gemischten Salat, den sie vom Mittagsverkauf übrig hatte, kostenfrei in die Tüte 🙂

Ich war unschlüssig, ob ich die Maultaschen machen sollte, was ich ursprünglich geplant hatte, oder doch die Pollo fino. Aber die Hähnchenoberschenkel reizten mich dann doch mehr. Dafür entrollte ich die Oberschenkel, würzte sie mit Salz und Pfeffer und gab einige kleine Würfel Gruyere dazu, bevor ich sie wieder zusammenrollte und mit Bacon umwickelte. Danach briet ich sie auf dem Herd scharf an und stellte sie danach etwa 20 Minuten in den mittelheissen Ofen.

Danach briet ich noch Speckwürfel für den Salat an. Ja ich weiss – Overkill. Aber es hat den Salat würziger gemacht und der Bacon um das Pollo fino war auch nicht verkehrt.

Dazwischen wusch ich den Rest meines Frisee Salats, mischte den geschenkten Salat dazu und machte meine Lieblingsvinaigrette (Senf/Knoblauch) dazu. Dann richtete ich das Pollo fino auf dem Salat an und genoss mein Abendessen 🙂

Salade lyonnaise


Komischerweise hatte ich diesen Salat lange nicht auf dem Radar. Irgendwie bekam ich davon nichts mit. Vielleicht hat es damit zu tun, dass, obwohl ich schon fast jedes Departement in Frankreich bereist habe, aber trotz Kulinarik Hochburg es nur einmal geschafft habe durch Lyon durchzufahren – also ein weisser Fleck auf meiner sonst schwarzen Frankreich Karte.

Jetzt war es endlich soweit, einen Salat nach Lyoner Art auch zu machen. Es ist eigentlich ganz einfach, aber man sollte die richtigen Zutaten haben. Und da gibt es schon verschiedene Angaben: Es kann genommen werden:

  • Blätter von grünem Salat, Frisee, Feldsalat oder Löwenzahnsalat
  • geräucherte Speckwürfel (lardons) oder Hühnerleber
  • golden ausgebackene Brotcroutons
  • ein pochiertes oder ein wachsweiches Ei
  • Eine Vinaigrette (mit Nussöl, Balsamico oder Rotweinessig, Dijonsenf und Petersilie

Ich hatte Frisee, Bacon, keine Croutons, kein Nussöl und keinen Rotweinessig. Dafür hatte ich extra Knoblauch, Weissweinessig und groben Dijonsenf. Mein Bio Ei war pochiert und der Salat schmeckte super! Einerseits der leicht bittere Frisee, der sowieso gut zu Senf Vinaigrette schmeckt, und dann Bacon und Ei. Nachstes Mal mach ich Speckwürfel oder vielleicht auch Hühnerleber, die ess ich nämlich auch gerne! Und die Croutons gibt es auch dazu 🙂