Lammhüfte Spargel Fregola sarde Rotweinsauce


Heute gab es eine schöne Lammhüfte. Die machte ich wie üblich, also zuerst anbraten und dann bei mittlerer Hitze mit Temperaturfühler im Ofen. Ich hatte noch Bärlauchpesto übrig und machte mit Macadamianüssen, Panko und weicher Butter eine Auflage für das Fleisch. Nachdem ich es zusammengemischt hatte, gab ich es zwischen ein Backpapier, rollte es dünn aus und gab es kurz in die Tiefkühltruhe.

Später gab ich es bei 10 C unter der Zieltemperatur auf das Fleisch im Ofen.

Die Rotweinsauce setzte ich so an: Ein paar der Fettabschnitte der Hüfte wurden ausgelassen, darin wurden Schalotte und Knoblauch mit ein paar Zentimetern Tomatenmark angeschwitzt, dann mit einem kleinen Schluck Sherry abgelöscht. Darauf gab ich 1/8 Rotwein und später ein halbes Glas Kalbsfond. Das Ganze liess ich langsam einkochen. Nachdem die Flüssigkeit um 2/3 reduziert war, gab ich ein Gemisch aus kalter Butter und Mehl hinein und dickte damit die Sauce.

Dazu machte ich Spargel und Fregola Sarde. Die Fregola behandelte ich nicht besonders, sondern kochte sie nur bis sie noch knapp bissfest waren.

Der Spargel wurde noch mit einem Stück Butter eingerieben und mit Schnittlauch bestreut.

Die Kruste für das Fleisch hatte nicht genug Zeit Röststoffe zu bilden, aber das machte nichts. Bärlauchpesto und die pürierten Macadamianüsse ergaben eine Auflage, die würzig und auch süßlich (wegen der Nüsse) war, und ausserdem wegen den Pankobrotkrumen auch noch einen Crunch hatte.

Insgesamt ein schönes Samstagabend Essen 🙂

Kalbshüfte Pfifferlinge Kaiserschoten gefüllte Zwiebel


Gestern schon fand ich ein Stück Kalbshüfte (210 g). Also wusste ich, dass ich sie heute machen muss. Im Supermarkt fand ich Kaiserschoten, die hab ich schon ewig nicht mehr gehabt, die Gemüsezwiebeln gab es auch dort. Mein Gemüsehändler hatte die schönen Pfifferlinge und frische Petersilie.

Am schwierigsten war, die rohe Zwiebel auszuhöhlen. Später fiel mir ein, es wäre einfacher gewesen sie vorzubacken und dann auszuhöhlen… live and learn 🙂
Aber unmöglich war es nicht. Ich nahm ein sehr scharfes Messer und ging immer wieder schräg hinein und holte die weggeschnittenen Teile mit einem Eierlöffel heraus.
Als Füllung gab es eine Mischung aus Fregola sarde (die ich natürlich vorher gar kochte), den Zwiebelstückchen und einer Zehe Knoblauch, beides fein gewiegt, Petersilie und 5 cm Chorizo in kleinen Würfeln. Als besondere Würze gab ich noch eine Prise Pul Biber dazu. Dann kam die gefüllte Zwiebel für 45 Minuten in den Ofen. In den Ofen bei diesen Aussentemperaturen??? Tja, wenn es schon seit Tagen 29 C in der Wohnung hat, macht es keinen Unterschied mehr, ob es kurzfristig 30 C sind…

Die Kaiserschoten garte ich in Salzwasser. Als sie fast soweit waren, schreckte ich sie mit kaltem Wasser ab und stellte sie auf die Seite. Später wärmte ich sie mit einem Stückchen Butter auf.

Die Kalbshüfte salzte und pfefferte ich und briet sie auf allen Seiten an. Dann schob ich sie in den Ofen mit der Resthitze. Sie brauchte etwas 10 Minuten, um medium zu werden.
Ich stellte sie ein paar Minuten zur Seite und briet die Pfifferlinge in einer Olivenöl-Butter Mischung an.
Jetzt wurde angerichtet. Es hat lecker geschmeckt, wobei ich im letzten Moment einen Schluck Weisswein in die Pfanne gab, um ein wenig Sauce zu bekommen.

Spiess Fregola Sarde


Momentan hab ich irgendwie keinen Plan, sondern lass mich mehr treiben, was die Entscheidung angeht was es zu essen gibt. Heute war wieder Stau auf der A8, weil sie bei Heimsheim die 3 auf 2 Spuren verschlankt haben, und ich hatte nach ein paar Kilometern Schrittgeschwindigkeit keine Lust mehr und bin bei Heimsheim raus und über die Dörfer nach Pforzheim gefahren. Es ist eine schöne Strecke, die vom Heckengäu an den Rand des Nordschwarzwaldes führt und einige Waldstrecken beinhaltet. Sonnig war auch, was will man mehr?
Jedenfalls ergaben sich andere Fahrwege und somit auch andere Einkaufsmöglichkeiten. Im Laden kaufte ich (wieder) eine Ananas, eine Schweinelende und ein paar Paprikas.
Nachdem ich alles in bissgerechte Stücke geteilt hatte, richtete ich einen Spiess, würzte ihn mit Salz, Pfeffer und Paprika und briet den in einer Pfanne an, danach kam der für 10-15 Minuten in die Röhre.

Für die Fregola Sarde kochte ich erst die Kügelchen weich und schnippelte den Rest der breiten Bohnen und die rote Paprika in kleine Stückchen, briet die erst ein bisschen an und gab dann die Fregola dazu. Ausserdem gab ich eine kleingehackte Knoblauchzehe und eine Thai Chili, auch kleingehackt, dazu.
Nachdem der Spiess aus dem Ofen kam konnte ich anrichten. Es war lecker und auch schön gemüsig, wobei der Knoblauch eine echte Bereicherung zwischen den breiten Bohnen und den Paprika war. Schweinelende und Ananas ist ein „Match made in heaven“, eine optimale Verbindung, wobei die Paprika das pikante Gegenstück darstellt.
Immer wieder gerne!

Gefüllte Hähnchenbrust Fregola Sarde Spargel Tomate


Heute hatte ich Lust, eine Hähnchenbrust zu füllen. Ich hatte für den Rest eigentlich noch keinen Plan, ging also zuerst einkaufen. Dort fand ich auch Bacon, den ich auch mitnahm.
Später bei meinem Gemüsehändler kaufte ich Basilikum, Schnittlauch, eine Tomate und drei Stangen Spargel.

Die Reihenfolge:
Fregola Sarde gar kochen, mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken
Spargel schälen, kochen mit einer Prise Zucker und Salz
Hähnchenbrust aufschneiden und zwar das obere Drittel. Nicht ganz durchschneiden, sondern jetzt 1/3 tieferschneiden und den Weg zurück. Dadurch wird die Fläche verdreifacht wie bei einer Roulade.
Aufklappen, mit Stiften mittelalten Comte und Basilikumblättern füllen, aufrollen und 5 Scheiben Bacon drüberdrapieren und auf der Rückseite zusammenfügen.
Auf der Naht anbraten, damit sie sich nicht mehr öffnet, umdrehen, auch anbraten, die Tomate halbieren, auf der Schnittfläche anbraten und beides in einer Pfanne in den Ofen schieben, bei 160 C.
Das dauert etwa 12 Minuten.
Jetzt den Spargel mit einem Stück Butter aufwärmen, anrichten, Tomate dazulegen, Fregola Sarde ausstreuen, die Hähnchenbrust aufschneiden und auf die Fregola legen.
Mit Petersilie und Schnittlauch bestreuen und geniessen 🙂

Spiess Fregola sarde


In der Stadt heute sah ich in einem Edeka Spiesse aus Schweinefleisch mit Paprika und Zwiebeln.

Das passte zu meinem Plan ein weiteres Mal Fregola sarde zu machen, die kleinen Pastakugeln aus Sardinien.

Für die Fregola setzte ich erst Wasser auf und brachte es zum kochen. Während die Fregola kochte, stellte ich die restlichen Zutaten zusammen:

8 kleine Kirschtomaten

eine Handvoll Oliven

2 Frühlingszwiebel in Stückchen

1 Knoblauchzehe

1 Zweig Rosmarin

1 Zweig Thymian

2 Stängel Salbei

Schnittlauch

Olivenöl

Alles zusammen angehen lassen. Wenn die Fregola gar sind, abbrausen, und als letztes (nachdem das Fleisch fertig ist) mit den andern Zutaten kurz erwärmen.

 

Die Spiesse würzen, anbraten und im Ofen in wenigen Minuten gar ziehen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fregola sarde Paprika Ananas Schweinelende


Im Stau überlegte Ich schon, nicht was, sondern wo ich einkaufen gehen könnte, ohne große Umwege zu fahren. Ich fand einen Edeka und kaufte eine Schweinelende. Später gab es beim Gemüsehändler eine wunderschöne Paprika und eine Ananas. Auch kaufte ich Petersilie und Minze.

Daheim gab es 2 gemörserte Chilis, eine Schalotte und eine Knoblauchzehe.

Von der Lende nahm ich 150 g und schnitt es in Stücke wie beim Gulasch. Sie wurden gepfeffert und gesalzen. Jetzt schnitt ich die Außenhaut von der Ananashälfte ab und dann diese Hälfte der Ananas.

Auf die andere Seite gedreht entfernte ich den Strunk und schnitt sie längs in 3 Stücke, um sie quer in bissgerechte Stücke zu teilen. Die schöne Paprika zerteilte ich auch in Stückchen.

In meinem Wok achtete ich erst auf eine heisse Temperatur, dann wurden erst Schalotte und Knoblauch, kurz danach der Paprika und dann der Ananas dazugegeben. Nachdem das Röststoffe entwickelt hatte, gab ich das Fleisch dazu, wobei ich auch die 2 gemörserten Chilischoten dazugab.

Davor hatte ich 70 g Fregola Sarde  in kochendes Wasser gegeben und kochte sie mit Salz, bis sie knapp bissfest waren. Dann schüttete ich sie ab und gab sie mit einem Spritzer Olivenöl in ein Behältnis, damit sie nicht aneinanderkleben.

Nachdem ich die Petersilie und die Minze, die ich vorher kleingehackt hatte, in die Paprika Ananas Schweinelenden Mischung gegeben hatte, schwenkte ich alles nochmal durch und parkte es auf einem Teller zwischen. Jetzt gab ich die Fregola nochmal ganz kurz in die Pfanne, um alles dann sogleich anzurichten.

Fazit: Sehr lecker! Es braucht keine Sauce, aber wer unbedingt etwas zum Dippen haben will, kann sich ein Tzatziki oder eine zitronige Joghurt oder Quarksauce zusammenrühren, das würde gut passen.

Auch würde Reis oder Bulgur statt den Fregola gehen, auch mit Curry oder kaukasischen Gewürzen. ich mochte es aber gut, genauso wie es war.