Spaghetti Salsiccia Oliven Passata Pecorino


Eigentlich bräuchte ich dieses Rezept nicht mehr posten, aber es gab hier wieder kleine Veränderungen (wie den Paprika und den Pecorino) und dann noch die bei mir eher seltene Zutaten wie die sehr leckeren Taggiasci Oliven oder die zugegeben gekaufte Passata (die gibt es gekauft eigentlich nie).

Dazu hatte ich auch noch frisches Basilikum, was ein Pastagericht gleich nochmal authentischer macht. Vielleicht hier aber noch mit allen Zutaten:

  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chili gemörsert, oder eine Messerspitze Cayenne
  • 1 Spitzpaprika in Rauten
  • 10 cm Fenchelsalsiccia gut angebraten
  • 1 Tl Kapern
  • 2 El Taggiasca Oliven
  • 4-5 Blätter Basilikum, zerpflückt
  • 1 Schluck Weisswein
  • 1 Tasse Passata
  • 1 kleiner Kochlöffel Pastawasser
  • 2 Portionen Spaghetti (160 g)
  • Pecorino

Diese Menge reicht für 2 Portionen. Einfach alles nacheinander hinzufügen, die Salsiccia lange genug garen, auch die Passata einige Minuten bei reduzierter Hitze auf die Salsiccia einwirken lassen. Die Sauce mit dem Pastawasser strecken und sämiger machen, am Schluss den Pecorino drüber reiben – es geht natürlich auch Parmesan oder Grano, Pecorino hat aber etwas schafig Eigenes 🙂

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Menü für Freunde Gang 2: Pasta


Zu diesem Gang hab ich im Überschwang vergessen, ein Foto zu machen, und das Basilikum noch dazu.

Eigentlich hab ich das Rezept in verschiedenen Varianten schon früher gepostet, heute gab es die Variante für 5 Personen.

2 Knoblauchzehen

100 g Fenchelsalsiccia

1 Dose Mutti Ciliegine (Kirschtomaten)

2 El Salzkapern gewässert

2 Sardellen

1 Chilischote gemörsert

Für 5 Personen 350 g Spaghetti von De Cecco kochen.

 

Die Fenchelsalsiccia langsam anbraten und dabei mit einem Kochlöffel zerkleinern.

Knoblauch und Sardellen dazu, Kapern wässern und auch dazu geben. Rühren, damit sich die Sardellen auflösen. Chilischote dazugeben.

Tomaten dazu und mit einem Kartoffelstampfer zum Platzen bringen.

Deckel drauf und langsam eine Stunde einköcheln. Wahrscheinlich muß dazwischen etwas Wasser oder Weisswein dazugegeben werden.

Abschmecken, salzen und normalerweise jetzt frischen Basilikum unterrühren.

Auf der Pasta servieren und Parmesan und eine Reibe auf den Tisch stellen.

 

Linguine Salsiccia Tomaten


Es geht weiter mit den Favoriten. Ich bin noch unterwegs und fragte, ob Pasta OK wäre. Das war offene Türen eintreten. Also war ich heute um 1/2 10 bei Regen und Wind auf einem sehr menschenleeren Markt auf dem Gutenbergplatz, um mal wieder zu schauen, was der Unterschied ist zu meinem jetzigen Lieblingsmarkt in Pforzheim.

Der Karlsruher Markt ist etwa doppelt so groß, was die Menge der Händler angeht. Es gibt vielleicht 8-10 Gemüsehändler von denen sich 4 mit hochspezialisiertem und teurem Angebot kräftig Konkurrenz machen. Dann hat es spezielle Nischenangebote, für die Pforzheim zu klein ist, wie der Stand mit den Käsekuchen aus Freiburg, oder heute neu gesehen, ein kleiner Wagen mit Produkten aus der Karlsruher Tofu-Manufaktur. Außerdem hat es ab Frühjahr einen Stand, der nur Pilze verkauft (die selbst in einem Tunnel gezogen werden) und eine große Auswahl davon anbietet.

Dafür hat es in Pforzheim auch gute Gemüsehändler, von Biohändlern über Selbsterzeuger und Streuobstwieseninhabern zu dem “Großhändlertürken”, der wirklich Sachen hat, die sonst keiner hat, und zu Preisen, die auch keiner hat.

Außerdem hat es den Käseaffineur Ruf, ein echter Sonderfall. Der Stand hat ein fast komplettes Sortiment an französischen Käsen mit Herkunftsprädikat, in vielen Fällen aus kleinen bäuerlichen Produktionsstätten. Außerdem gibt es auch eine beeindruckende Auswahl Schafs- und Ziegenkäse, dazu Hartkäse von Frankreich über die Schweiz bis Italien und Deutschland. Man kann dort phantastische Butter kaufen und auch frische Molkereiprodukte, rohe Schinken- und Salamispezialitäten, Essige und Öle.

Es gibt aber auch noch einen anderen Stand, der Käse und Molkereiprodukte verkauft, und einen italienischen Spezialitätenstand, der auch eine Menge guter italienischen Käse anbietet. Ein weiterer italienischer Stand hat eine Menge italienischer Schinken und Wurstspezialitäten.

Der Fischhändler, mein Nachbar in der Nordstadt, hat immer eine bessere Auswahl als die beiden Fischhändler in Karlsruhe. Billiger ist er auch.

Und es hat einen italienischen Bäcker, der aus der Nähe Stuttgarts nach Pforzheim kommt, mit Broten von fast 2 Metern Länge, die in großen Stücken nach Gewicht verkauft werden.

Ich denke also, Pforzheim braucht sich nicht zu verstecken 😉

Jedenfalls gab es dort einen Endiviensalat, den ersten Bärlauch der Saison 2 mittelscharfe Peperoni und ein paar Tomaten.

Anderswo bekam ich eine frische Fenchelsalsiccia und eine ordentliche Kante Grano. Im Laden bekam ich eine Dose Mutti Ciliegini-Tomaten, die ich noch nicht vorher gesehen hatte. Die waren genausogut wie alle anderen, die ich bisher von Mutti probiert habe.

Das Rezept gibt es hier ähnlich auch schon mal.

100 g Salsiccia (Fenchel)

1 rote Zwiebel gehackt

1 Zehe Knoblauch gehackt

1 Dose Mutti Tomaten

1 Schluck Rotwein

200 g Linguine von Cecco

Die Salsiccia wird mit Zwiebeln und Knoblauch langsam bei mittlerer Hitze in Olivenöl ausgelassen.

Das dauert etwa 15 Minuten. Dann wird mit Rotwein abgelöscht und mit Tomaten aufgefüllt.

Die kleinen Tomaten werden zerdrückt und das Ganze weiter eingekocht.

Nachsalzen und über die Linguine geben (die natürlich vorher mit Salz in Wasser al dente gekocht werden).

Darüber kommt der Grano (nicht im Bild). Dazu gibt es Endiviensalat mit Senfvinaigrette (auch nicht im Bild). 😉

 

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Zweierlei Ravioli


Ich hab mal wieder die Nudelmaschine aus dem Schrank geholt und Nudelteig gemacht. Die Füllung natürlich auch…

Für den Teig ( Rezepte sind aus dem Silberlöffel)

300 g Mehl E405

3 Eier, leicht verkleppert

Prise Salz

 

Auf einem Brett oder in einer Schüssel mit der Hand langsam vermischen

10 Minuten kneten

1/2 Stunde oder länger ruhen lassen (feuchtes Tuch oder Frischhaltefolie im Kühlschrank). Teig hält sich verpackt auch Übernacht.

Mit der Machine immer dünner rollen. Ich streu immer extra Mehl aus, weil der Teig feuchter wird, wenn er dünner wird – dann wend ich ihn kurz auf dem Mehl, nehm ihn doppelt und geb ihn nochmal durch, das verbessert meistens die Konsistenz.

Die Teigbahn auslegen, Füllung draufgeben, zweite Bahn drübergeben und abstechen (ich hab eine Plätzchenform, die ich dazu nehme).

 

Füllung 1: Nennt sich Ravioli Neapolitana (halbes Rezept, gibt etwa 30 Ravioli)

50 g Kochschinken (italienischer Kräuterschinken)

50 g Mozzarella di bufola

50 g Parmesan

50 g Ricotta

eine Handvoll Petersilie, kleingehackt

1 Ei

Salz

Alles kleinhacken, gut vermischen.

Mit einem kleinen Löffel portionieren.

 

Füllung 2:

1 Schalotte

100 g Fenchelsalsiccia

0,1 l Weißwein

50 g Ricotta

 

Schalotte kleinhacken, langsam andünsten.

Salsiccia dazugeben, mit dem Holzlöffel kleinmachen.

Wenn die Salsiccia fast gar ist, den Wein dazugeben, Deckel drauf, Temperatur auf ganz klein stellen und langsam dünsten.

Immer wieder überprüfen und Fleisch weiter zerkleinern. Wenn der Wein fast verdunstet ist, eine gute Prise Cayenne dazugeben und vom Herd ziehen.

Gut mischen und etwas abkühlen lassen.

 

Das Schöne an einer solchen Aktion ist, daß ich mindestens vier Portionen übrig habe, die ich auch zur Arbeit nehmen kann. ein Riesenplus!

Vom Geschmack fand ich die Neapolitanaravioli ziemlich fad – das liegt aber wahrscheinlich an mir, ich bin kein Freund von diesen frischen Käsen, wie Mozzarella und Ricotta. Wahrscheinlich hätt ich Salbei oder sonst was dazugeben sollen, dazu extra Salz und Cayenne! 🙂

Die Salsicciamischung war super, etwas Schärfe, aromatisch, plus einer leichten Säure durch den Wein…

Würd ich sofort wieder machen.

Dazu gab es eine einfache Tomatensauce aus Kirschtomaten von Mutti (nicht meine, sondern die italienische Firma, ohne Zusatzstoffe, nur Kirschtomaten, Wasser und eine Prise Salz),

Knoblauch, Schalotte, Cayenne und einer Menge Basilikum.

Und natürlich nochmal Parmesan drüber!

Geht immer wieder.