Enchilada Ente Mole Tomatillo Salsa


Wie angekündigt machte ich heute die Enchiladas. Ich hab zwar auch schon Tortillas aus Maismehl selbst gemacht, aber es lohnt den Aufwand nicht, wenn man gerade 4 für 2 Tage braucht.

Also gekauft.

Den zweiten Entenschenkel nahm ich aus dem Kühlschrank, pflückte das Fleisch vom Knochen und wärmte es im Ofen auf.

 

Für die Mole hatte ich alles außer ungesalzene Erdnüsse im Haus.

40 g Schweineschmalz

1 Zwiebel

8 Knoblauchzehen

Zwiebel und Knoblauch hacken und im Schmalz glasig werden lassen.

6 Cocktailtomaten im Ofen rösten, Haut abziehen

40 g ungesalzene Erdnüsse

1 El Oregano getrocknet

1 Stange Zimt in kleineren Stücken

1/4 Tl Anissamen – ich hatte Fenchelsamen

3 Pfefferkörner

1 ganze Nelke

1/4 Tl Thymian

1 Tl Kakao (echten)

2 Stück Zartbitterschokolade 70%

In einem Mixer alles außer der Schokolade mixen, dann Zwiebeln und Knoblauch mit pürieren, dann erwärmen und die Schokolade schmelzen lassen.

 

Eigentlich sollten 12 getrocknete Guajillo Chiles in Wasser erwärmt und entkernt werden, aber ich hatte nur 4. Jede dieser Schoten ist etwa 15 cm lang. Für mich waren es genug Chiles.

Dann kommen 40 g Rosinen/Sultaninen mit ins heisse Wasser gegeben werden. Wer die nicht mag, gibt etwas Zucker dazu. Ich hatte Sultaninen, man schmeckt sie nicht raus, wenn sie püriert sind.

Am Schluss gibt man 350 ml Hühnerbrühe dazu und mischt die restlichen 50 ml mit Maismehl/Masa harina/Polenta, die man unter rühren in die heisse Sauce gibt. Immer schön umrühren, sonst brennt es schnell an!

 

Für die Salsa hab ich 4 Tomatillos mit den Tomaten mitgeröstet und gehäutet. Wer in einer Großstadt wohnt, findet sie vielleicht in einem gut sortierten Gemüseladen oder auf dem Markt bei den Exoten. In Berlin geht man einfach ins KaDeWe 🙂

Die Tomatillos hab ich im Mixbecher gemixt. Dazu kam noch 1 weisse Zwiebel und 2 Knoblauchzehen, eine Jalapeño und Cilantro, der Saft einer halben Limette und Salz in den Becher, um mit dem Zauberstab aufgemixt zu werden. Das gibt eine wunderbar säuerliche Salsa. Man kann wohl auch eine Avocado mit hineinmixen um einen Dipp für Chips herzustellen, der etwas anders ist.

Als Zugabe legte ich noch eine halbe Avocado dazu, außerdem etwas Eisbergsalat und eine Tomate. Vorher schob ich die Enchiladas, die ich mit dem Entenfleisch gefüllt und mit der Mole bedeckt und mit Cheddar belegt hatte, kurz in den Ofen.

Hat sehr gut geschmeckt, und bestimmt nicht wie in den ganzen „authentischen“ Mexikanern oder TexMex Läden, die es überall gibt.

Und wer sich für getrocknete Chiles interessiert: https://www.mercadomexicano.de/shop/tortillas/

Ich kauf dort nur ein, ich bekomme für den Hinweis nix und bin auch nicht gefragt worden. Die Chiles sind echt preiswert, und die Auswahl an anderen Lebensmitteln ist auch nicht schlecht. Man kann sich sogar für kleines Geld an bestimmten Tagen frisch gemachte Tortillas schicken lassen!

 

 

 

Enchilada Hack Cheddar


Heute war es wieder soweit: Es hatten sich fast unbemerkt Lebensmittel einer bestimmten Art angesammelt (Avocado, Frühlingszwiebel, Tomaten, Jalapeno, Limette,…), außerdem hatte ich letztes Wochenende beim Einkauf auch eine Packung Maistortillas mitgenommen. Die sind deshalb toll, weil man die angebrochene Packung in den Froster geben kann und die tiefgefrorenen Fladen innerhalb von 5 Minuten wieder aufgetaut sind.

Jedenfalls hatte ich auch noch ein halbes Pfund Rinderhack in der Tiefkühltruhe, das ich prompt nach dem Ankommen daheim aufgetaut habe.

Beim teuren Russen gab es noch Koriandergrün, Cheddar hatte ich vorher schon besorgt und Creme Fraiche hatte ich zuhause.

Für die Salsa: Frühlingszwiebel, Tomaten, Jalapeno, Avocado, Limettensaft und Salz mischen.

Für die Enchiladafüllung: Hackfleisch, 1 El Cumin, 1 El Oregano gemischt, angebratene grüne Paprika, eine Handvoll Endiviensalat in Streifen.

Darauf den Cheddar reichlich geben und im Ofen stark überbacken. Dazu die Salsa anrichten und einen Klecks Creme Fraiche dazutun. Koriandergrün dekorieren und servieren.

War mal wieder lecker!

 

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Enchiladas Refried Beans Spanischer Reis Guacamole Pico de Gallo


Ich hatte Besuch und vorher verabredet etwas Southwestern/Mexikanisches zu machen, also Tacos oder ähnliches. Ich hatte Lust auf Enchiladas und hab bis auf die Tortillas alles selbst hergestellt.

Für die Füllung hab ich Hähnchenbrust genommen und sie in einer selbst angerührten Barbequesauce garziehen lassen, um sie dann nach Art des ‚pulled pork‘ mit der Gabel zu zerpflücken.

Die Sauce bestand aud einer Dose Tomaten, 2 Kellen Hühnerfond (nach einem Rezept von Heston Blumenthal), fein gemahlenes Anchochilipulver (1 El), je 2 El Oregano und Cumin, 3 El Weinessig 3 El Honig, 2 El Pimenton de la Vera (zur Unterstützung des Rauchgeschmacks). Die Sauce hab ich püriert und die Hähnchenbrust hineingelegt und mit Deckel 15 Minuten köcheln lassen.

Anschliessend wurde die abgekühlte Hähnchenbrust zerpflückt und mit einem Teil der Sauce vermischt und beiseite gestellt.

Für die Sauce für über die Enchiladas (fürs Überbacken) hab ich im Prinzip das gleiche wie für die andere Sauce gemacht, nur wurde der Gewürzanteil verdoppelt und Essig und Honig weggelassen. Dadurch war der Tomatencharakter fast komplett weg.

Die Refried Beans bestanden aus einer Dose Kidneybohnen, wieder diese Chili/Oregano/Cumin Mischung, wieder eine Kelle Hühnerbrühe und Cilantro (Koriandergrün). Sie werden mit einem Stampfer zerdrückt und zu einer nicht zu trockenen Creme reduziert.

Die Tortillas werden in einer Pfanne kurz von beiden Seiten erwärmt und mit der Hähnchenmischung und 2 El Bohnenpüree gefüllt, gewickelt und in eine Form gegeben. Darüber kommt dann die Sauce. Über die Sauce kommt eine gute Tasse geraspelter Cheddar.

Im Ofen werden sie gebacken, bis das Innere heiß ist, etwa eine halbe Stunde bei 180 Grad.

Dazu gab es Spanischer Reis. 1 Tasse Langkornreis (kein Basmati) wird mit kleingehackter Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl angebraten, bis er leicht gebräunt ist. Dann kommen 2 El Tomatenmark hinein, das ebenfalls angebraten wird. Dann werden 2 Tassen Hühnerbrühe draufgegeben und der Topf etwa 20 Minuten mit Deckel auf kleiner Flamme ziehen lassen. Am Schluß hab ich noch ein paar Cocktailtomaten in Stücken dazugegeben.

Außerdem war Guacamole dabei. Das Fruchtfleisch von zwei Avocados wird mit kleingehacktem Knoblauch und einer kleingehackten Frühlingszwiebel zerdrückt, es kommt Zitronensaft dazu (1/2 Zitrone) , bei mir wanderte noch der Saft einer halben Limette dazu. Auch hier kommen noch Tomatenstückchen hinein, wie auch Koriandergrün.

Schließlich darf Pico de Gallo nicht fehlen, Einer Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Zitronensaft. Klingt alles ähnlich? Ist es auch, aber die verschiedenen Konsistenzen machen den Unterschied aus.

Mein Gast kann nicht scharf essen, also hab ich darauf verzichtet, die Speisen schon anfänglich zu würzen (was üblich ist), aber für mich hab ich ein paar frische Jalapenos kleingeschnitten und zur weiteren Unterstützung noch meine Flasche selbst gemachter Habanerosauce dazugestellt.

Das Weisse auf dem Teller ist Schmand, das i-Tüpfelchen. Außerdem gab es ein paar Streifen Eisbergsalat, weil der so schön knackt.

Enchilada-Refried-Beans--Chicken-Spanish-Rice-Guacomole

Das Ganze hat sehr rund und gut geschmeckt und hat unglaublich satt gemacht!