Dicke Rippe Ofenkartoffeln Kräuterbutter Endivie


Ich war einkaufen und sah Dicke Rippen und nahm ein paar mit. Es erinnert mich immer an grillen, wenn auch die Saison fast schon vorbei ist.

Trotzdem verpasste ich ihnen einen Rub, den ich hier schon öfters beschrieben habe. Er besteht aus Paprika, Knoblauch, Zwiebel, verschiedene gemörserte Chiles (Poblano, Ancho, Cascabel, und was ich sonst so da habe), brauner Zucker, Salz und Pfeffer). Ich machte am Anfang der Grillsaison ein halbes Glas voll – etwa 230 ml, also eine ganze Menge, und jetzt geht es langsam zur Neige. Es verleiht Fleisch die Eigenschaft zu schmecken, als käme es vom Grill 🙂

Also rieb ich die dicken Rippen beidseitig ein und liess sie etwa eine Stunde im Ofen, bei 180 C, und wendete sie zweimal.

Dazu legte ich ein paar mittlere Kartoffeln, vorwiegend festkochende mit Schale. Für die Kartoffeln stellte ich eine Kräuterbutter aus frischem Majoran, Knoblauch, Salz und Mischpfeffer her (der Mischpfeffer hat nicht nur Pfefferkörner, sondern auch solche Sachen wie Piment und anderes).

Die Mahlzeit komplettierte der Rest vom Endiviensalat.

  • Dicke Rippe
  • Rub aus Paprika, Knoblauch, Zwiebel, Poblano, Ancho, Cascabel Chiles, brauner Zucker, Salz und Pfeffer
  • Kräuterbutter
  • frischer Majoran, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Gewürzbeerenmischung
  • Endiviensalat
  • 1 El Apfelessig
  • 3 El Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 El französischer grober Senf (Poupon)
  • 1 Tl Zucker
Dicke Rippe Ofenkartoffeln Kräuterbutter Endivie

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Dicke Rippe Kartoffel Sellerie Püree


Ein paar Mal hat es bei mir dicke Rippe gegeben. Ich gebe zu, ich hab ein Faible für die fettigen preiswerten Teile des Schweins, weil sie sich wunderbar schmoren lassen und viel Geschmack mitbringen.

Ich wußte noch nicht, was es sonst dazu geben sollte, aber ich wusste, daß ich eine tolle Sauce wollte.

Das Stück Fleisch wog etwas unter einem Kilo. Ich wusch, salzte und pfefferte es und briet es in einem großen Bräter an. Dann nahm ich das Fleisch heraus und gab vorgeschnittene Karotten, Sellerie und Zwiebeln und ein bisschen Tomatenmark dazu. Nachdem alles schön angeschwitzt war, einen Schluck Sherry dazu, runterkochen lassen, 1/2 l Rotwein dazu, Fleisch auch und Deckel drauf. 90 Minuten bei 180 C im Ofen, zweimal nachgeschaut und etwas Wasser nachgefüllt. Nach 90 Minuten wurde das Fleisch warmgestellt, die Sauce durch ein Sieb in einen Topf gegeben und eingekocht. Sie sieht so fett aus, weil ich ein Stück Butter am Schluß dazugab und sie die Butter wohl nicht assimilieren wollte 🙂

Daneben kochte ich Karotten und Bohnen und ausserdem ein paar Kartoffeln und Selleriestücke. Die wurden mit dem Stampfer durchgedrückt und mit Muskat, Salz, Butter und Milch zu einem Püree verarbeitet.

Die Sauce hab ich so weit reduziert, daß ich sie nicht abbinden mußte.

Insgesamt ein sehr schmackhaftes Essen, das auch noch sehr preiswert ist!

 

 

 

 

Dicke Rippe Chiliragout Kartoffeln Karotten Koriandergrün


Ein Problem ist immer wieder, daß die Augen größer sind als der Magen. Auf dem Markt Samstags kann ich noch so viele gute Vorsätze mitbringen, sehe ich etwas, das es nicht immer gibt, rationalisiere ich einen Grund es zu haben.

So geschehen heute. Eigentlich wollte ich den Kürbis zur Suppe machen (hab ich für Mittags, der Rest wird eingefroren), und die Melone mit Serranoschinken als leichtes Abendessen morgen machen.

Aber das Chutney von vor ein paar Tagen ließ mir keine Ruhe, ich wollte es zu Schwein ausprobieren. Ursprünglich dachte ich an ein Filet, aber der Metzger Zorn (der mit dem Hälle’schen Landschwein) hatte keines mehr. Stattdessen fragte ich nach dicker Rippe, und die gab es. Die dicke Rippe liebe ich, weil sie ein tolles Schmorfleisch mit viel Geschmack ist und die Vorteile von Bauch und kurzen Rippen auf sich vereint.

Ich wollte sie aber nicht grillen, sondern schmoren, und hab von meiner Kollektion frischer Chilis (ich hab berichtet) diejenigen ausgesucht, die nicht sehr feurig waren und außerdem fortmußten. Das gab eine gute Menge pikant-scharfes Gemüse, das ich mit drei Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 Tl Pimenton de la Vera, 1/2 Tl Koriandersamen, 1/2 Tl Senfsamen, 2 Pimentbeeren, etwas Muskatabrieb, Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt habe. Die Gewürze wurden in der Krups Kaffeemühle pulverisiert. Die Basis der Flüssigkeit für die Chilis war ein Block gefrorener Hähnchenfond, dazu gab es 6 cm Tomatenpaste aus der Tube. Darauf kamen die Rippen. In den Ofen bei 200 C für 90 Minuten. Dann wurde das Gemüse in einen kleineren Topf gegeben, um es etwas einzukochen. Den Ofen hab ich ausgeschaltet, das Fleisch aber drin gelassen. Dazwischen wurden die Kartoffeln und die Karotten geschält, zerteilt und in Olivenöl angebraten.

Geduld und verringerte Hitze sind hier angesagt.

Dann wurde nochmal abgeschmeckt (Salz für die Chilis und die Kartoffeln) und serviert.

Ganz zum Schluß hab ich einen Teil eines frisch erstandenen Riesenbundes Koriandergrün gehackt und dazugegeben.

Tja, mit dem Chutney war es heute nichts, die Mexiko-Fraktion hat gewonnen (aber sowas von lecker!), dafür gibt es den Rest am Montag im Geschäft. Das Chutney wird so schnell nicht schlecht, also freu ich mich auf einen neuen Tag.

Andere Einkäufe heute waren eine Portion Pimientos de Padron (ich konnte nicht widerstehen), rotes Basilikum, eine Unmenge glatter Petersilie (geschenkt vom Pfälzer) und natürlich frischen Käse und eine Flasche Cidre Brut vom Eigenerzeuger (Fermier) von der Fromagerie Ruf, weil der jetzt fast 2 Wochen in Urlaub ist – da muß man vorplanen.

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