Erbsen Hühnerbrühe Pfifferlinge Croutons


In den letzten Wochen häuften sich die Sichtungen von Pfifferlingen und Steinpilzen. Die Steinpilze haben ja noch ein wenig Zeit, die Pfifferlinge (Chanterelles-wunderschön im französischen) haben jetzt Saison.

Grund genug, sie zu kaufen, um so mehr, als daß Sie sehr gut zu Erbsen passen. Und mein Plan dieses Wochenende war, die Küche zum Glühen zu bringen. Ich habe aus Knochen und Suppengrün 3 Liter Hühnerbrühe gekocht, ein Mirabellenchutney hergestellt, eine Borlotti-Minestrone gekocht und eine Erbsensuppe mit Pfifferlings-Gröstl und Weißbrotcroutons gekocht.

Diese Suppe bestand aus etwa 250 ml frischer Hühnerbrühe, dazu kamen aus 350 g Erbsen in der Schote die gepalten Erbsen. Die wurden einige Minuten weichgekocht. Ich hab sie nach ein paar Minuten püriert und gleich ein paar Blätter Estragon dazugetan. Dann hab ich sie nochmal aufgekocht, ein paar Minuten ziehen lassen und wieder püriert. Das hab ich dann nochmal wiederholt. Der Effekt war, daß die Suppe jedesmal feiner und weniger stückig wurde. Ich hatte 100 g Pfifferlinge, die mußte ich putzen und kleinhacken. Ein paar schöne Exemplare hab ich mir zurückgehalten für ein schönes Foto. Die kleingehackten Pfifferlinge wurden in einer Estragonbutter von letzter Woche angebraten, bis sie rösch waren, dann kamen die ganzen Pilze dran (die Deko). Beides wurde auf einen Teller gegeben, damit es später leicht zu dekorieren sei. Als ich den Teller dann richtete, hab ich zuerst von dem Pilzgeröll in den Teller gegeben. Als ich dann mit einer Kelle die schaumige Suppe draufgegeben habe, verschwand der Schaum (wegen der vielen Stückchen am Boden des Suppentellers). Als ich die 5-6 sehr aparten ganzen kleinen Pfifferlinge dazugab, sanken die kommentarlos unter die Oberfläche, ohne sich wieder zu melden. Die Croutons blieben sichtbar, aber auch nicht wie erwartet, eher wie Bojen, die am absaufen sind.

Trotzdem würde ich die Suppe empfehlen-der Estragon passt wie die Faust aufs Auge der Erbsen (sollten die Erbsen Augen haben)

Erbsensuppe-Estragon-Pfifferlinge-Croutons

Erbsensuppe-Estragon-Pfifferlinge-Croutons

, Der Pfifferling verleiht Erdung, die Hühnerbrühe hat die Tiefe. Wer das noch steigern will, kann einen Schuß Sahne oder Creme Fraiche dazugeben. Die Suppe war sehr lecker und ganz einfach zu machen. Wer nicht soviel Gedöns in der Suppe haben will, lässt es einfach weg. Für Vegetarier einfach einen Gemüsefond statt einen Hühnerfond benutzen.

Römer Spitzpaprika Feta Thun Tomaten Croutons


Ich hatte  Lust auf Grün, aber mit Sattmacher. Mir geht es dann oft so, daß Eines das Andere ergibt, und schnell zuviel auf dem Teller landet. Ich hab zwar den Inhalt des Tellers geschafft, aber ich hätte auch weniger essen können 🙂

Zuerst hab ich den Spitzpaprika in größere flache Stücke zerteilt und in Olivenöl langsam angebraten. Nach etwa 10 Minuten kam eine halbe gehackte Knoblauchzehe dazu.

Der Römersalat wurde gewaschen und zerzupft, die Tomaten halbiert, der Feta gewürfelt, der Thunfisch (aus der Dose) dazugegeben und die Roggenbrotscheibe in Croutons geschnitten und in Olivenöl langsam angebraten. Auch da kam zum Schluss eine halbe feingehackte Knoblauchzehe dazu.

Das Dressing bestand aus 1 El Schalottenessig aus Frankreich, 3 El Olivenöl, 1/2 Anchovie, mit einer 1/2 Knoblauchzehe und 3 Körnern Salz mit dem Messerrücken zu Brei püriert und in die Vinaigrette eingeschlagen und 2 Spritzern Limettensaft zum abrunden.

Hat gut und gesund geschmeckt! Allerdings geht frugal anders…

Salat-Spitzpaprika-Feta-Thunfisch-Croutons

Salat-Spitzpaprika-Feta-Thunfisch-Croutons

Römersalat Tomaten Gurken Croutons Feta Pinienkerne


Das ist nichts besonderes, nur ein Versuch lecker und sättigend zu essen, ohne zuviele KHs und Fleisch oder Fisch zu sich zu nehmen.

Ich muß zugeben, ich hab’s nicht so mit Hefeflocken, Amaranthgetreide (Quinoa hab ich schon probiert) oder ähnlichen exotischen Zutaten aus der veganen Küche.

Ebenso find ich Sojaprodukte zwischen indifferent bis ekelhaft und Tofu kommt mir in keiner Form ins Haus-was langweiligeres gabs nur mal im Krankenhaus- irgendein Brei, den ich verweigert habe, bis der Arzt zwei Tage später eingeknickt ist und mir Toastbrot mit Marmelade gab 😉

Trotzdem ess ich gerne Sachen ohne Fleisch oder Fisch. Ich bin da nur konservativ. Meine Familie war eine täglich fleischfressende, bei der Pflegefamilie hingegen wurde fast nur Sonntags Fleisch gegessen, Freitags Fisch oder etwas Süßes, und den Rest der Woche Dinge wie Kartoffelsuppe, Pfannkuchen mit Marmelade, Dampfnudeln, Pellkartoffeln mit Kümmel und Quark und ähnlichem. Das war deshalb nicht langweilig, weil es fast täglich etwas Süßes gab, immer selbst gebacken, immer aus dem Garten und immer saulecker. Meine Erinnerung an Zwetschgenhefekuchen mit Muckefuck (Karokaffee-Zichorienkaffee/Kaffeeersatz) ist nicht zu toppen- ein Blech nach dem anderen kommt aus dem Ofen und alle,

die die Zwetschgen gepflückt haben, schlagen sich die Bäuche voll.

So.

Aber eigentlich geht es um diesen Salat.

Also, ich hab am Wochenende einen großartigen Freiland-Romanosalat gekauft, von dem hab ich schon zweimal gegessen und er sieht immer noch riesig aus. Von dem nahm ich 3 sehr große Blätter, dazu dann 5 Kirschtomaten und eine halbe Gurke. Dazu kam ein 50 g Stück Feta, kleingeschnitten, ein hartgekochtes Ei, geviertelt, der Rest getrocknete Tomaten und Croutons. Die Croutons entstanden aus einem Baguette, das schon zu zäh zum essen war, und das den üblichen Benefaktoren, den Pferden, vorenthalten wurde. Das Baguette wurde auf Quadrat getrimmt und in Olivenöl mit Knoblauch und frischem gehacktem Thymian und Rosmarin angebraten. Gegen Ende hab ich noch ein paar Pinienkerne einer anderen Mahlzeit dazugegeben. Das Dressing bestand aus 3 El Olivenöl, 1 El Weißweinessig und einer mit Salz verriebenen Knoblauchzehe (die war sehr klein, weil von einer lila Knolle mit lauter Baby-Knoblauchzehen).

Jedenfalls war es sehr gut und pappsatt war ich auch. Nach dem Foto kamen noch ein paar Blättchen Basilikum dazu!

Romano-Tomate-Gurke-Crouton-Pinienkerne-Feta-Ei-1

 

 

Romano-Tomate-Gurke-Crouton-Pinienkerne-Feta-Ei-2

Feldsalat Paprika Croutons Bacon Champignons


Hier ist nochmal eine Abwandlung des inzwischen schon bekannten Hauptspeisensalats.

Er eignet sich hervorragend zur Resteverwertung, in diesem Fall waren eine Paprika, ein Baguette und ein paar Champignons übrig. Die Brotwürfel hab ich in der Pfanne zu Croutons geröstet, wobei ich eine Knoblauchzehe mit in die Pfanne gegeben habe.Den Bacon hab ich ausgelassen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Paprika in Streifen geschnitten und im Baconfett garen lassen. Am Schluss alles zusammenwerfen und Parmesanspäne drüberhobeln.

Die Viaigrette war die Standardvinaigrette aus Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer.

Gut wie immer.Feldsalat-Paprika-Bacon-Cr2

Salat Croutons Ei


Wenn man mal etwas schlanker essen will, ohne das Gefühl zu bekommen sich etwas zu versagen, tut’s dieser Salat ganz gut.

Er ist natürlich auch ausbaufähig mit allem was man gern hat…Salat-Croutons-Ei1

Dieser Salat besteht aus Römer- und Feldsalat. Dazu kamen Croutons aus Kastenweissbrot geschnitten und in Knoblauchbutter angeröstet. Ein hartgekochtes Ei dazu, eine viertel rote Zwiebel und Parmesanspäne, dazu eine Vinaigrette aus Olivenöl und Balsamico. Wunderbar.

Salat-Croutons-Ei3