Quesadilla


Ich stellte fest, daß ich noch Tortillas im Froster hatte (Weizentortillas), und hatte irgendwie Lust auf Fingerfood, ohne nur schlechte Zutaten dabeizuhaben. Also holte ich beim Einkauf Bio-Rinderhack, Spitzpaprika, Frühlingszwiebeln, Cocktailtomaten, Cheddar schon gerieben, Creme fraiche und Koriander. Ich hatte schon Knoblauch, getrockene Ancho und Serrano Chilis, die ich mit Cuminsamen in meiner Gewürz-Kaffeemaschine fein pulverisierte. Beim Anbraten der Knoblauch/Paprika/Hackfleisch/Frühlingszwiebel Mischung gab ich das gemörserte Gewürz dazu und briet alles an, bis das Fleisch gar war. Dann würzte ich mit Salz.

Ich legte eine Tortilla auf ein Backblech, gab einen Teil der Hack/Gemüsemasse darauf und verteilte sie. Dann gab ich einen Teil des Cheddars darüber und dann die zweite Tortilla. Hier wiederholte ich den Vorgang. Dann kam der Quesadilla in den Ofen. Nachdem der Käse geschmolzen und alle anderen Zutaten heiss waren, holte ich das Werk aus dem Ofen und gab noch Frühlingszwiebel und Koriandergrün darüber.

Heute schaffte ich nur eine Hälfte, also nehm ich den Rest Morgen mit zur Arbeit 🙂

Iberico Romano Paprika


Heute hielt ich schnell bei Metzger Zorn. Der Chef war da und wir unterhielten uns zu dritt über die Vorzüge von Butter im geschichtlichen Verlauf 🙂 E war ziemlich lustig. Ich wusste nicht genau, was ich wollte, da lenkte die nette Fachverkäuferin mein Auge auf ein Kotelett vom Ibericoschwein. Es war wunderbar fein marmoriert und überzeugte mich.

Zuhause hatte ich noch einen grossen Romano Salat, eine Spitzpaprika, ein paar Cocktailtomaten, Appenzeller, Knoblauch und Zwiebeln.

Ich wollte das Iberico Kotelett nicht mit Gewürzen überfrachten, also würzte ich es nur mit Salz und Pfeffer. Die Zwiebeln schnitt ich in feine Streifen und liess sie langsam braten und Farbe nehmen. Den Spitzpaprika schnitt ich in bissgerechte Stücke und briet ihn auch langsam an, bis er gerade bissfest war. Danach nahm ich ihn heraus und parkte ihn.

Den Salat wusch ich und schnitt ihn der Länge nach in zwei Hälften. Vier Cocktailtomaten wurden geachtelt, mit Knoblauch und zwei Thai Chilis in Öl angebraten, bis sie leicht verkocht waren, dann mit einem Schluck Weisswein verlängert wurden. Danach gab ich den Salat in die Bratpfanne und liess ihn langsam schmoren. Nachdem er etwas eingefallen war, gab ich Appenzeller darüber und schob den Teller unter den Ofengrill.

Jetzt kam das Iberico Kotelett in die Pfanne. Ich briet es bei nicht zu hoher Hitze an und schob es auf eine untere Schublade im Ofen. Es blieb nur 7 Minuten drin, danach richtete ich alles an.

Den Salat napierte ich mit dem scharfen Tomatengemüse, daneben legte ich die Paprika und schliesslich platzierte ich das Kotelett und gab die angerösteten Zwiebeln daneben.

Wichtig war mir das Kotelett in den Mittelpunkt zu stellen und es pur geniessen zu können. So waren die Zwiebeln zwar auch damit sehr gut, aber eben auch zum Salat und dem Paprika. Der Salat schmeckte mit den Tomaten und dem überbackenen Käse super, und das Kotelett war pur einfach eine Wucht! Saftig von Anfang bis zum Ende und dabei ein komplexer Geschmack – viel intensiver als andere Sorten (einschliesslich Schwäbisch-Hälleschen Sorten). Sehr lecker!